(openPR) München 23.06.2014 – Zahllose Softwareprojekte sind in den letzten Jahren durch die Entwicklungsmethode der kontinuierlichen Softwareintegration schneller, kostengünstiger und in einer besseren Qualität entstanden. Dipl.-Ing. Thomas Schütz, Gründer und Geschäftsführer der PROTOS Software GmbH, zeigt auf dem Safety Day der ASQF am 24. Juni 2014 in Flörsheim, wie mit dem richtigen Ansatz auch Sicherheitskritische Systeme zügiger und mit einer hohen Qualität entstehen.
Der Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung e.V. (ASQF), das Kompetenznetzwerk für Software-Qualität im deutschsprachigen Raum, veranstaltet seinen jährlichen Safety Day dieses Mal zum Thema „Umsetzung der Anforderungen zur funktionalen Sicherheit im Produktentwicklungszyklus“. Da in diesem Kontext der Entwicklungsmethode Continuous Integration ein hoher Mehrwert zukommt, wird Dipl.-Ing. Thomas Schütz auf die erforderlichen Voraussetzungen und Grundsätze im Entwicklungsprozess eingehen. „Entscheidend ist der klare Aufbau der Softwarearchitektur im Hinblick auf die Testbarkeit der einzelnen Komponenten und die Zusammenführung aller Quellcodes im Versionsverwaltungssystem.“ Bei konsequenter Umsetzung durch den gesamten Entwicklungsprozess hindurch lassen sich jederzeit konsistente Softwarestände erzeugen, Tests automatisiert durchführen wie auch alle Funktionen und Integrationsstufen verifizieren. Es steht nicht nur jederzeit ein lauffähiges Softwaresystem zu Demozwecken zur Verfügung, sondern das gesamte Entwicklerteam erkennt beim Einchecken fehlerhafter oder unvollständiger Codes sofort anhand unmittelbarer Rückmeldungen die Integrationsprobleme – und damit auch potenzielle Sicherheitsprobleme.
Interessant ist, wie die Belange der branchenübergreifenden Norm IEC 61508 in dieser Entwicklungsmethode Platz finden, um auch die Anforderungskriterien zur funktionalen Sicherheit umfassend und durchgängig zu erfüllen. Nicht erst kurz vor der Erreichung eines Meilensteins darf zufällig ein sicherheitsrelevantes Integrationsproblem entdeckt werden, sondern es muss frühzeitig und zeitnah erkennbar sein, wenn Softwarekomponenten die Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen. Damit lassen sich Fehler im frühen Stadium beheben.










