(openPR) Der Endspurt des Schuljahres 2005/2006 läuft – für viele Tausende wird es das letzte Halbjahr ihrer mehr oder weniger erfolgreichen Schul-Laufbahn sein. Die meisten werden anschließend Ausschau nach einer Lehrstelle halten – und damit sollten sie bereits jetzt beginnen. Denn die Lehrstellen des Spät-Sommers werden jetzt schon vergeben. Da ist guter Rat teuer, wenn es darum geht, wie man sich richtig bewirbt und vorstellt. Julian Regenthal-Patzak hat da ein paar hilfreiche Tipps.
Der erfolgreiche Schritt ins Berufsleben fängt mit der richtigen Bewerbung an. Sie muss einerseits den so genannten "Regeln" entsprechen, sollte andererseits aber auch eine persönliche Note haben. Dr. Klaus Gapp von opusforum.org weiß, wovon er spricht, denn opusforum.org ist ein Internet-Portal, auf dem zur Zeit rund 100.000 Lehrstellen in Deutschland zu finden sind.
„Die Grundbestandteile einer schriftlichen Bewerbung sind das persönliche Bewerbungsschreiben, der tabellarische Lebenslauf, ein professionelles Passfotound die Zeugniskopien. Im Anschreiben sollte man dann auf die persönliche Motivation für die Bewerbung und auf die beruflichen Ziele eingehen. All das wird dann eingeheftet in eine A4-Bewerbungsmappe, und ganz wichtig: Alles muss natürlich fehlerfrei verfasst sein.“
Bei opusforum.org kann man gezielt in Regionen und Städten nach Ausbildungsplätzen suchen. War die schriftliche Bewerbung erfolgreich, kommt es meist zum Vorstellungsgespräch. Auch hier sind einige Dinge unbedingt zu beachten:
„Zuerst einmal das richtige Timing – bloß nicht gehetzt oder gar zu spät ankommen. Und dann keine Experimente bei der Kleidung. Das anziehen, in dem man sich wohl fühlt. Aber keine neuen, hochhackigen Schuhe, die drücken. Mit einem Anzug und hellem Hemd, vielleicht mit Krawatte, liegt „Er“ immer richtig – bei „Ihr“ gilt: nicht zu aufreizend anziehen - und für beide Geschlechter: Auf die Körpersprache achten.“
Denn Personalchefs sind darauf trainiert, Mimik und Gestik des Bewerbers zu lesen und somit erste Hinweise auf Charakter und Wesen zu erhalten. Also: Selbstsicherheit und Ruhe ausstrahlen und verräterische Zeichen für Nervosität unterdrücken:
„Also nicht ständig an den Haaren oder der Kleidung rumzupfen, kein Wippen, Schunkeln oder Kaugummi kauen. Stattdessen Blickkontakt suchen, aufrechte Körperhaltung, deutlich und ruhig sprechen und bloß keine Sprüche klopfen.“
Und zum guten Ton gehört einfach auch ein Schuss Höflichkeit, um schnell Sympathie zu gewinnen. Zudem sollten Bewerber gut über den zukünftigen Arbeitgeber informiert sein, um auf mögliche Fragen vorbereitet zu sein.










