(openPR) Teisnach, 30. Mai 2014 - Dr. Frank Vilsmeier, Geschäftsführer des Ausschusses für Jugendarbeitsschutz an der Regierung von Niederbayern, kennt von Berufswegen die Vorzüge eines attraktiven Ausbildungsbetriebes. „Für Jugendliche zählt nicht nur die Entlohnung, sondern das ganze Drumherum während der Lehrzeit.“ Dazu gehören für ihn anspruchsvolle Lerninhalte genauso wie ein homogenes Arbeitsumfeld und die Sicherheit am Arbeitsplatz. „Rohde & Schwarz ist in diesen Belangen absolut vorbildlich“, so sein Eindruck während der 61. Sitzung des Jugendarbeitsschutzausschusses in Teisnach.
Auch der Gremiumsvorsitzende Hans-Dieter Schenk, Regionsgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Niederbayern, war beeindruckt von der fundierten Ausbildung bei Rohde & Schwarz: „Den Jugendlichen wird viel Wissen vermittelt, sie können an hochmodernen Anlagen arbeiten und zusätzlich wird ihre Persönlichkeit geformt.“ Ein durchdachtes Ausbildungskonzept bilde die zahlreichen Ausbildungsstationen ab und sichere eine hervorragende Basis für die Facharbeiterprüfung.
108 Auszubildende im R&S-Werk Teisnach
Aktuell betreuen die vier Ausbilder Thomas Stern, Franz-Xaver Vogl, Max Weishäupl und Michael Ölhorn 108 Jugendliche und junge Erwachsene in sieben verschiedenen Ausbildungsberufen, informierte Ausbildungsleiter Alexander Glasl die Gremiumsmitglieder. Seit Werksbestehen wurden über 900 Facharbeiter geformt; die Übernahmequote beträgt 96 Prozent. Am 1. September kommen 40 neue Lehrlinge dazu. Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2015 beginne bereits im Juli.
Die Wichtigkeit einer funktionierenden Ausbildung unterstrich der stellvertretende Werkleiter Paul Rauch: „Wir stehen mit unseren Produkten der drahtlosen Kommunikation im weltweiten Wettbewerb. Um auch zukünftig auf dem Weltmarkt eine führende Rolle spielen zu können, brauchen wir hochqualifizierte Nachwuchskräfte auf dem mechanischen und elektronischen Sektor.“ Rohde & Schwarz bereichere die Ausbildung durch Kennenlern- und Aktivtage und biete den Fachkräften vielfältige Möglichkeiten der persönlichen Weiterqualifizierung.
Hier sieht Alexander Glasl eine klare Trendwende: „Heutzutage machen sich viele bereits während der Lehrzeit Gedanken über ihre berufliche Zukunft und planen eine Weiterbildung. Früher beschäftigten sich die Mitarbeiter mit diesem Thema wesentlich später.“ Auch Auslandspraktika an den Rohde & Schwarz-Standorten in Asien seien inzwischen möglich.
Nicht-öffentliche Sitzung
Im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung referierte Christian Kaiser von der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz über die aktuelle Ausbildungssituation im Handwerk. Anschließend erklärte Richard Gell von der Industrie- und Handelskammer Niederbayern die Charakteristika der sogenannten Einstiegsqualifizierung, die dem eigentlichen Start einer Berufsausbildung vorangehen kann. Dr. Frank Vilsmeier stellte den Umfang der Aktivitäten der bayerischen Gewerbeaufsicht im Jugendarbeitsschutz in den Jahren 2012 und 2013 vor und berichtete abschließend über die Ergebnisse der letzten Sitzung des Arbeitskreises Jugendarbeitsschutz der bayerischen Gewerbeaufsicht.
Hintergrund
Der 18-köpfige Jugendarbeitsschutzausschuss des Regierungsbezirks Niederbayern besteht aus je sechs Vertretern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen und je einem Vertreter des Bezirksjugendrings, der Arbeits-, Jugend- und Gesundheitsämter in Niederbayern. Der Ausschuss, dem auch ein Arzt und ein Lehrer einer berufsbildenden Schule angehören, ist Ansprechpartner der niederbayerischen Verwaltungsbehörden in allen Fragen des Jugendarbeitsschutzes. Er berät die niederbayerische Gewerbeaufsicht als örtlich zuständige Aufsichtsbehörde in allgemeinen Angelegenheiten des Jugendarbeitsschutzes und macht dem Landesausschuss Vorschläge für die Durchführung des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Weitere Aufgabe des Ausschusses ist die Aufklärung über Inhalt und Ziel des Jugendarbeitsschutzgesetzes in der Öffentlichkeit.













