(openPR) Frankfurt am Main, im März 2006. Jeder zweite Existenzgründer hat Defizite bei der Finanzplanung. Laut einer Analyse des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) haben 49 Prozent aller Teilnehmer der IHK-Gründungsberatungen die Finanzierung ihres Start-ups nicht gründlich genug durchdacht, 48 Prozent schätzen die notwendigen Startinvestitionen sowie die laufenden Kosten des Gründungsvorhabens zu niedrig ein. Häufig werden auch die eigenen betrieblichen Kapazitäten für den angestrebten Produktabsatz überschätzt. Das Resultat: Sehr viele Businesspläne weisen eine erhebliche Schieflage auf. Zu hoch angesetzten Erlösen stehen zu niedrig angesetzte Kosten gegenüber.
„In Zeiten schwacher Konjunktur kommt es mehr denn je auf fundierte Businesspläne und sichere Einschätzung der finanziellen Lage des Unternehmens an“, so Mireille-Gaby Siebert, Gründungsexpertin und Unternehmerin. „Eine Gründung ohne durchdachte Finanzplanung kann schnell zu Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung führen.“ Siebert rät Gründern darum, die finanzielle Vorausschau im Vorfeld mit einem Berater zu üben.












