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Die Rolle des Outsourcings in der Logistik

22.05.201417:12 UhrLogistik & Transport
Bild: Die Rolle des Outsourcings in der Logistik
Frank Schneidereit berichtet von seinen Logistik-Erfahrungen
Frank Schneidereit berichtet von seinen Logistik-Erfahrungen

(openPR) Outsourcing in der Logistik wird gerne mit Skepsis betrachtet, weil dabei oft nur die Ausnutzung von Arbeitskräften gesehen wird. Frank Schneidereit (logistik-realisierung.de) kennt aus eigener Erfahrung die positiven Seiten des Outsourcing. Er hat Teile der VDI-Richtlinie 4494 aus konkreten Erfahrungen in eine Geschichte gepackt. An ihr werden zunächst ganz theoretisch wirkende Vorschriften lebendig.




1. Wie wurden Sie Experte für Outsourcing?
Frank Schneidereit: Seit rund 20 Jahren bin ich für frühere Arbeitgeber immer wieder als Projektleiter im Einsatz gewesen. Bei mehreren Aufgaben bedeutete Outsourcing eine wesentliche Funktion. So konnte ich persönliche Erfahrungen mit Verantwortlichen, Mitarbeitern, dem Regelwerk und Prozessvorgaben machen. VDI-Richtlinien haben immer eine Rolle gespielt und das Regelwerk der Richtlinie 4494 begleitet mich jetzt schon lange.
So merkte ich auch, dass die alte Version der Richtlinie 2524 (externes Lager) nicht mehr zeitgemäß war. Innerhalb des VDI erhielt ich den Auftrag, ein Team zusammenzustellen mit dem Ziel, ein neues Richtlinienwerk zu erstellen. Die damit verbundene Arbeit wurde ehrenamtlich geleistet.

2. Was war Ihre genaue Funktion bei der Erstellung der neuen Richtlinienreihe?
FS: Das Team aus Experten, das schließlich für diese Richtlinienreihe aktiv wurde, durfte ich zur ersten Sitzung am 18 August 2005 zusammenstellen. Bis zum Herbst 2010 war mir die Leitung anvertraut. Nach meinem beruflich bedingten Wechsel ins Ausland war ich weiterhin am redaktionellen Teil beteiligt, gab jedoch die Leitung ab.

3. Warum haben Sie Ihr Thema in eine Geschichte gepackt? Wie kamen Sie auf die Idee, die Richtlinie in dieser Form verständlicher werden zu lassen?
FS: Mir war aufgefallen, dass theoretische Texte entweder nicht gelesen oder nicht verstanden werden. Als ich von der Technik des Storytelling erfuhr, war mir klar, dass so anschaulicher werden konnte, was das Regelwerk besagt.
Es kommt darauf an, die richtige Form zu finden, die Prozesse ausgewogen darzustellen und allen Beteiligten gerecht zu werden. So kann die Story zur Richtlinie helfen, dass der Outsourcing-Prozess reibungsloser umgesetzt wird und auch, dass die Beteiligten ihren Part dabei schneller begreifen.

4. Lässt sich diese Praxis auch international anwenden?
FS: Dazu gebe ich Ihnen ein eindeutiges „Ja“. Ausnahme bilden lediglich rechtliche Punkte aus dem BGB und Handelsvorschriften. Aktuell hat mir die Richtlinie schon bei einem internationalen Projekt geholfen, es wieder in die Spur zu bringen, nachdem es bei früheren Konstellationen in Schieflage geraten war.

5. Was ist für den Erfolg einer Outsourcing-Maßnahme wichtig? Welche Bedeutung hat die Zusammenarbeit eines Teams für den Erfolg des Projektes?
FS: Von Ehrlichkeit und Offenheit geprägte Teamarbeit ist unabdingbar für den Erfolg. Zum vertrauensvollen Verhältnis aller Beteiligten gehört auch, dass alle Probleme gleich auf den Tisch gebracht werden. Versucht man Probleme mit Verspätung zu lösen, wird das meist teuer und gefährdet den Teamgeist.
Bei einem solchen Projekt müssen sehr unterschiedliche Leute zusammen arbeiten. Für die Projektverantwortung braucht man Generalisten, die den Überblick behalten, aber auch Spezialisten, die in ihrem Bereich in die Tiefe gehen und ihr Fachwissen einbringen können. Dazu zählen IT-Schnittstellenexperten, Intralogistik-Fachleute, aber auch Juristen.

6. Bei so vielen Beteiligten treten auch Missverständnisse auf. Wie kann man diese – schon im Vorfeld – vermeiden?
FS: Viele Missverständnisse entstehen durch die unklare Verwendung wichtiger Begriffe. So ist eine Bestellung für einen Einkäufer etwas anderes als für einen Vertriebsmitarbeiter. Deshalb kläre ich bei Beginn einer Projektarbeit alle relevanten Begriffe einschließlich der Abkürzungen. Das verhindert Reibungsverluste in späteren Phasen des Projektes. Dies wird bei neuen Mitgliedern wiederholt, bzw. immer dann, wenn neue Begriffe auftauchen.

7. Sprechen wir die Qualität der Projektarbeit an: Warum sollte man da auf Frank Schneidereit zukommen?
FS: In meiner Laufbahn habe ich über viele Jahre hinweg Projekte von der Planung, der Zieldefinition bis zum GoLive verantwortet und Prozesse dabei auch bis zu Vertragsverlängerungen begleitet. Dabei habe ich mir umfassende Kenntnisse über alle Projektphasen hinweg verschaffen können, auch im internationalen Sektor. So erkenne ich Gefährdungen für das Projekt schon früh und kann gegensteuern.
Das Wissen aus der Richtlinienerstellung innerhalb des VDI gibt mir bei meinen Projekten zusätzliche Sicherheit.

8. Wie schätzen Sie die Zukunft des Outsourcings in der Logistik ein?
FS: Outsourcing wird leider von vielen sehr kritisch gesehen. Seriöse Anbieter, die mir begegnet sind, haben sich fair zu Ihren Mitarbeitern gegeben. Für Arbeitnehmer kann der Wechsel in ein neues Unternehmen auch eine Chance sein, ihre Fähigkeiten besser einzubringen. Eine neue Funktion kann für sie mehr Wertschätzung für ihre Leistung bedeuten und Ansporn sein.
Outsourcing in der Logistik wird eher zunehmen, weil kleinere schlagkräftigere Einheiten in Zukunft gefragt sein werden. Deshalb auch mein Engagement für die VDI-Richtlinie 4494, für deren Blatt 2 ich die tatsächlich auftretenden Prozessdetails in Geschichtenform aufgeschrieben habe. So wird der gesamte Projektablauf durch das Beispiel plastischer.

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