(openPR) Es ist eines der Trendthemen in der Automobil- und Logistikbranche und gleichzeitig einer der größten Herausforderungen im Bereich Automotive: Die Komplexität in der Just-In-Sequence (JIS) Logistik. Hier spielen intelligente Bildverarbeitungssysteme ihr volles Potenzial aus, revolutionieren die Kommissionierung und punkten mit vielen Vorteilen gegenüber heutigen, etablierten Systemen. Die Optimum datamanagement solutions GmbH aus Karlsruhe hat mit dem „Schlauen Klaus“ eine Software-Lösung im Bereich Bildverarbeitung entwickelt, das den Herausforderungen im Automotive-Bereich Rechnung trägt.
Schon seit einigen Jahren benötigen Automobilhersteller Just-In-Time (JIT) Lieferungen, um lagerlos, prozesssynchron, bedarfsgesteuert und vor allem zeitpunktgenau sämtliche benötigten Komponenten und Bauteile am jeweiligen Montageort zur Verfügung zu haben. Allerdings erfordern diese Abläufe eine hohe Produkt- und Prozessqualität – hier hilft die intelligente Bildverarbeitung der Optimum GmbH (http://www.optimum-gmbh.de) aus Karlsruhe, die mit dem „Schlauen Klaus“ eine Datenbank-gestützte, merkmalsbasierte Software-Lösung auf den Markt gebracht hat.
Just-In-Sequence – ein bedarfsgesteuertes Anlieferungskonzept
Für die sequenzgenaue Lieferung sind Systeme gefragt, die zu jeder Zeit erfassen können, in welchem Stadium sich die jeweilige Prozesskette exakt befindet. Die kundenspezifische Fertigung im Automotive-Bereich macht es notwendig, zu einem bestimmten Produktionszeitpunkt die vom Autokäufer individuell gewünschten Module, wie unter anderem individuell lackierte Außenspiegel, Grillspangen oder die Exterior-Dekore zu montieren. Heutzutage finden sich bei der Kommissionierung und der Lieferung bei den Logistikunternehmen und -dienstleistern Systeme auf der Basis von Barcode- oder RFID-Chip-Erkennung. In der gängigen Lagerhaltung ist jedes Bauteil und jeder Lagerplatz mit einem individuellen Barcode versehen.
Handelt der Kommissionierer nur nach den Vorgaben der Zahlen- oder Barcodes, ist eine logische Überprüfung auf Sinnhaftigkeit seitens des Mitarbeiters nicht zu gewährleisten. Es leidet nicht nur die Arbeitszufriedenheit, sondern auch die Prozessqualität. Die eintönige Arbeit verlangt – trotz der engen Führung – eine äußerst hohe Konzentration und ist dennoch immer wieder mit Fehlern behaftet. Das Fatale daran ist, dass diese Fehler für die Logistikdienstleister kaum oder gar nicht nachvollziehbar sind. Erst am Ende einer Periode meldet das Werk ein fehlerhaftes oder fehlendes Teil. Kleine Fehler können im Bereich Automotive große Auswirkungen haben – so kann es zu einem kompletten Stillstand eines Produktionsprozesses kommen und hohe Konventionalstrafen verursachen.
Intelligente Bilderkennung steigert die Produkt- und Prozessqualität
Genau bei diesem Problem setzen Bilderkennungssysteme wie der „Schlaue Klaus“ der Optimum GmbH an. Mit intelligenten Software-Lösungen haben Logistikunternehmer und Automobilhersteller die Möglichkeit, mühelos die Produkt- und Prozessqualität zu steigern. Sie stellen dem Mitarbeiter in der Kommissionierung einen Bildschirm zur Verfügung, auf dem er genau sehen kann, welches Bauteil er aus welchem Fach nehmen muss. So assistiert dem Mitarbeiter ein kamerabasiertes System und gibt ihm ein visuelles, positives Feedback für die ordnungsgemäße Erledigung von Aufgaben. Sollte hier einmal ein Fehler auftreten, macht der „Schlaue Klaus“ den Mitarbeiter sofort darauf aufmerksam. Ein weiterer großer Vorteil ist die lückenlose und visuelle Dokumentation der erledigten Arbeit.













