(openPR) Gemeinsam mit dem Verein für die Geschichte Berlins veranstaltet das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv den neunten Abend zur Industriekultur
am 16. Mai 2014
um 18 Uhr
im Goldberger-Saal des Ludwig-Erhard-Hauses
in der Fasanenstraße 85
Der Themenabend richtet den Blick auf den 130. Geburtstag des Berliner Energieversorgung, deren Geschichte in großen Teilen auch ein Dokument der deutsch-deutschen Geschichte ist. Sie nahm 1884 mit der Gründung der Städtische Elektrizität-Werke (A.G.StEW) ihren Anfang. Bereits wenige Wochen später trat die Vorläufergesellschaft der späteren BEWAG in den Konzessionsvertrag der Stadt Berlin ein und wurde zum Motor für die rasante Entwicklung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens Berlins.
Ulrich Strasse, Leiter der Region Mitte des Mittel- und Niederspannungsnetzes Berlin bei der Vattenfall Europe Netzservice GmbH, widmet sich in seinem Vortrag »Berliner Stromnetzgeschichte(n) - Anfänge, Teilung, Wiedervereinigung« der weiteren Entwicklung des Energieversorgers BEWAG und seiner Vorgängerunternehmen. Er führt durch wirtschaftliche und politische Strukturveränderungen, betrachtet den umfassenden Wandel von Gesellschaft und Arbeitswelt und würdigt ein Unternehmen, das nicht zuletzt auch Krieg und Teilung Berlins meisterte. Nach der Wiedervereinigung hat Strasse das Zusammenwachsen der beiden Berliner Strom-Netze mitgestaltet, die heute von Vattenfall betrieben werden.
Neue Impulse und Engagement für die Zukunft hat auch Prof. Dr. Kai Strunz von der Technischen Universität Berlin in seinem weiterführenden Vortrag »Intelligente Energieversorgung für Berlin 2037« im Blick. Er berichtet über seine Studie, die zeigt, wie Berlin im Jahr seines 800. Geburtstages mit regenerativem Strom versorgt werden kann und sich der Energieverbrauch von Gebäuden reduzieren lässt.










