(openPR) Als ob unfaire Brokerbanken, Insiderhandel, Marktmanipulationen nicht schon genug Nachteile wären.
1. Der Kleinanleger spekuliert mit eigenem Geld, welches in der Regel schwer verdient ist. Rationale Entscheidungen bei der Wahl des richtigen Einstiegs und dem Glattstellen zu treffen, ist durch diesen Umstand beinahe unmöglich. Emotionen lassen sich nur schwer oder gar nicht vollständig abstellen. Gier und Angst traden daher bei jeder Order mit. Der Profi dagegen verwaltet in den meisten Fällen das Geld anderer Leute. Auch hier spielen Emotionen bei jeder Entscheidung mit. Jedoch in einem deutlich geringeren Ausmaß als beim Kleinanleger.
2. Der professionelle Investment-Trader hat einen ganzen Stab von Mitarbeitern, Analysten, Strategen und Beratern. Die Summe des Know-Hows dieses Backoffice ist ein Vielfaches der Informationen und Kenntnisse, die dem Kleinanleger zur Verfügung steht.
3. Weniger Zeit und weniger Erfahrung sind bei den meisten Entscheidungen ausschlaggebend für den Erfolg eines Investments oder Tradings. Der Kleinanleger ist gar nicht in der Lage, so viel Zeit in die Recherche und in seine Entscheidungsfindung zu investieren wie der Profi. Auch dieser schließt nicht jedes Geschäft mit einem Gewinn ab. Jedoch hat er durch die bisher in dieser Branche investierte Berufszeit und seinen deutlichen Erfahrungsvorsprung einen signifikanten Wahrscheinlichkeitsvorteil für erfolgreiche Tradings oder Investments.
4. Der Kenntnisstand, das Fachwissen, die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Indikatoren, Parameter, Risiko- und Erfolgsfaktoren, bewirken einen uneinholbaren Vorsprung des Profis gegenüber dem Kleinanleger.
5. Der Hochfrequenzhandel wird durch ein wichtiges Kriterium gespeist und entschieden: Geschwindigkeit. Nur wer über die bestmögliche Technik verfügt, hat eine Chance. Diesen Geschwindigkeitsvorteil haben Profi-Trader allemal. Welcher Kleinanleger ist schon bereit, mehr als einige Tausend Euro für einen Hochleistungsrechner zu investieren, wenn ein hochwertiger Rechner beim Media-Markt zwischenzeitlich für einige Hundert Euro zu erstehen ist? Geschwindigkeit ist an der Forex bares Geld wert.
6. Damit ein Kleinanleger mittel- bis langfristig zumindest eine geringe Gewinn-Chance hat, muss er in der Summe seiner Charaktereigenschaften, Kenntnisse, Strategien und der verwendeten Technik deutlich besser sein als der Trading-Profi.
7. Die Forex wurde seitens der Banken ins Leben gerufen, um jederzeit einen Markt zu haben, der ausreichend Liquidität bietet, damit die Banken nicht zu sehr abhängig voneinander sind. Die Forex ist damit ein Markt der Banken und nicht ein Markt der Kleinanleger. Und der Kleinanleger wird nur zu dem Zweck zum Handel an der Forex zugelassen, um diese Liquidität zu gewährleisten. Zwischenzeitlich haben sich jedoch so viele Kleinanleger dem Handel an der Forex angeschlossen, dass die Banken hier eine enorme Einnahmequelle durch die Ausnutzung Ihrer Vorteile gegenüber den Kleinanlegern entdeckt haben.
Jahrelange Erfahrungen zu sammeln, Handelsstrategien zu entwickeln, die nötigen Charakter- und Verhaltenseigenschaften zu trainieren, kostet viel Geld, Gesundheit und Zeit. Mehr als 98% aller Kleinanleger werfen schon nach kurzer Zeit das Handtuch, weil sie einen Großteil oder ihr gesamtes Handelskapital verloren haben und zu allem Überfluss oft auch noch das Kapital von Freunden oder Bekannten. Einige wenige bleiben finanziell so lange am Leben, dass sie ausreichend Erfahrungen sammeln, seriöse Handelsstrategien entwickeln und die für diesen Raubtier-Markt nötigen Charakter- und Verhaltenseigenschaften trainieren können. Und nur eine Handvoll dieser schon sehr dezimierten Anzahl an Kleinanlegern ist in der Lage, mittel- bis langfristig Gewinne zu erwirtschaften.
Die Anzahl dieser wenigen erfolgreichen Trader beispielsweise im deutschsprachigen Raum ist so gering, dass diese in einen Reisebus passen würden, obwohl an der Forex alleine in Deutschland einige Zehntausend Kleinanleger aktiv an der Forex handeln. Nur über einen sehr kurzen Zeitraum die gleichen Kleinanleger, denn die Fluktuation im Bereich der Kleinanleger ist aufgrund der aufgeführten Nachteile gegenüber den Profis so hoch, dass sie noch nicht einmal geschätzt werden kann, weil die Schätzung länger dauert als die Halbwertzeit einer solchen Karriere.
Gut beraten ist, sich die Hilfe eines solchen erfolgreichen Traders zu sichern. Es gibt dort oft deutlich bessere Konditionen als bei den Banken und ein Trading ist schon mit geringeren Beträgen ab wenigen Tausend Euro möglich. Auch bei der Auswahl eines Traders sollten Sie ausreichend Vorsicht walten lassen. In dieser Branche tummeln sich ebenso viele Scharlatane wie Anfänger und ein Hochglanzprospekt oder eine ansprechende Internetpräsenz ist kein entscheidendes Qualitätsmerkmal und bewirken nicht automatisch eine zukünftige Hochglanzrendite.




