(openPR) Talk über sein neues Album „Unverwundbar“ und männliche Verwundbarkeit
Ismaning, 6. März 2006 - „Ich war so weit unten, dass ich nur noch hoch gucken konnte, weiter runter ging’s nicht mehr.“, beschreibt Superstar Matthias Reim (48) seine Lebenskrise auf GoldStar TV (empfangbar über Premiere) in der Sendung „Schlager & Co. EXTRA“, am 08.03.06, 18:00 Uhr. Mit Moderatorin Jutta Niedhardt spricht er hier über alte Wunden, wie seine lange Schaffenskrise oder sein verlorenes Vermögen, aber auch über das wieder gewonnene Selbstbewusstsein und das neue Album „Unverwundbar“, mit dem er dieses Jahr auf Tour geht.
„Mit ‚Unverwundbar’ erkläre ich, wie Männer sich fühlen, ich erkläre den Frauen ihre Typen, denn z.B. einen Korb zu kriegen, ist ja für uns Männer etwas Ehrenrühriges. Ich entlarve die Unverwundbarkeit.“ Mit einem Augenzwinkern erinnert er an Siegfried aus den Nibelungen: „Der badete in Drachenblut und wurde bis auf eine kleine Stelle unverwundbar. Seine kleine Verwundbarkeit offenbarte er einer Frau – sein Todesurteil. Was das heißt, soll sich jeder selbst überlegen.“
Über Nacht wurde er 1989 zum Superstar: Mit dem Megahit „Verdammt ich lieb Dich“ stürmte er Platz eins der Charts. Doch dann ging es bergab:„Ich hatte mit „Verdammt ich lieb Dich“ die Erwartungshaltung so hoch geschraubt, dass ich mich noch an die enttäuschten Gesichter meiner Plattenfirma erinnere, als das zweite Album nur 900.000 Stück verkaufte. Das wurde als Megaflop gehandelt. Nur weil man einen Ausreißer hat, wird man ein Leben lang daran gemessen.
Die 90er Jahre waren dann nur noch von Krisen geprägt: „Mein Vermögen war verraucht durch Fehlinvestitionen. Ich war auf Jahre hinaus schwerst verschuldet. Mein Privatleben flog mir um die Ohren. Nur Kinder, keine Frau.“ Lange hatte er sich selbst verloren: „Ich war nicht mehr ich, ich war nur noch auf der Suche nach Themen und überlegte, warum ich so erfolgreich war.“
Aber aus diesem Tief scheint der sympathische Sänger, der ab März auf Deutschlandtour ist, endgültig heraus zu sein: „Vielleicht musste das so sein. Jetzt brauchte ich nur noch darüber erzählen, wie ein Mensch sich fühlt, wenn’s ihm schlecht geht. Ich hab all das, was ich noch hatte, zum Positiven erklärt.“
Das gesamte Interview ist am 08.03.06, 18:00 Uhr auf GoldStar TV zu sehen.
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