(openPR) Mit Hilfe der "Karte des Rumtreibers" konnte Harry Potter die Positionen aller Personen in und um Schloss Hogwarts überblicken. An der Humboldt-Universität zu Berlin wurde eine solche "magische Karte" zur Positionsbestimmung mobiler Systeme basierend auf WLAN-Signalstärke-Auswertung entwickelt. Auf der CeBIT 2006 wird die Ortungssoftware „MagicMap“ am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vorgestellt.
Mit MagicMap können mobile Geräte wie Notebooks, PDAs oder Smartphones ohne zusätzliche Hardware über die Funkstandards WLAN, GPS, Bluetooth und RFID ihre Position bestimmen. Im Vergleich zu ausschließlich satellitenbasierten Lösungen (GPS) funktioniert dies auch innerhalb von Gebäuden, was vielfältige Anwendungsmöglichkeiten ermöglicht. Das System ist hervorragend für das Tracking von Gütern in Logistikszenarien oder zur Indoor-Navigation, beispielsweise in Fughäfen oder Einkaufspassagen geeignet.
Beeindruckend ist die Integration in Google Earth: sie erlaubt es, aus der Weltkarte nicht nur in das CeBIT Gelände, sondern auch in die Hallen „virtuell hineinzufliegen". Auf den Hallenplänen werden die mit MagicMap georteten Personen oder beweglichen Objekte als Icons an den entsprechenden Positionen angezeigt. Da dies mit der frei verfügbaren Version von Google Earth funktioniert, wurde eine kostengünstige Lösung geschaffen, durch die mobile Geräte in Echtzeit geortet und räumlich dargestellt werden können.
CeBIT-Besucher können dies live ausprobieren und sich durch einfache Installation der MagicMap-Software mit ihrem eigenen mobilen Gerät lokalisieren und in Google Earth visualisieren lassen.
Auf der CeBIT finden Sie die MagicMap-Präsentation vom 09.-16.März 2006
am Stand des BMBF in Halle 9, Stand B40.
Weitere Informationen zu MagicMap finden sie unter www.magicmap.de.






