(openPR) Ahrensburg, im April 2014 - „Påske", so heißt Ostern auf Dänisch, ist, neben seiner religiösen Bedeutung, ähnlich wie in Deutschland, ein willkommener Anlass für einen Kurzurlaub im Frühling. Zumal Dänemark seinen Bürgern einen freien Tag mehr spendiert als in Deutschland. Außer Karfreitag (Langfredag), Ostersonntag und Ostermontag ist auch der Gründonnerstag (Skærtorsdag) ein Feiertag. Wer an Ostern also nach Dänemark fährt, sollte entweder für diese Zeit vorher einkaufen oder Geduld mitbringen. Am Ostersamstag sind zwar einige Geschäfte geöffnet, aber auch entsprechend frequentiert. Am Gründonnerstag, Karfreitag sowie am Ostersonntag und -montag sind große Geschäfte in der Regel geschlossen, kleinere Einkaufsläden haben geöffnet. Die meisten Restaurants freuen sich immer über Kunden. In den Museen gelten die Öffnungszeiten der Sonn- und Feiertage.
Wie hierzulande wird auch in Dänemark zur Ostern das Heim mit Blumen und bunten Eiern geschmückt, die Lieben werden beschenkt und es werden Ostereier versteckt. Man kennt in Dänemark auch den Osterhasen, aber eher wie etwa Küken als Frühlingsboten. Mit dem Verstecken oder gar der Produktion der Eier hat er in Dänemark nichts zu tun.
Ein willkommenes Getränk zu Ostern ist das påskebryg, ein etwas stärkeres Osterbier, dazu gibt es oft Lamm. In einigen Regionen, wie etwa Jütland, ist es Tradition, an einem der Ostertage „Skidne Æg" - Eier in Senfsoße - mit dunklem Brot auf den Tisch zu bringen. Zum Frühstück gibt es wie bei uns auch häufig Eier in vielen Variationen. Eine rein dänische Tradition sind hingegen die „gækkebreve". Dies sind Briefe, meist kunstvoll verziert, in denen der Empfänger in gereimter Form dazu aufgefordert wird, zu erraten, wer der Absender ist. Gelingt ihm das nicht, ist er ein Narr, ein „gæk", wenn doch, trifft die Strafe auf den Versender zu. Der Verlierer muss in jedem Falle „büßen“. Hierfür gibt es zwei Varianten: Entweder muss er dem Absender einen Kuss geben oder ein Ei schenken.
Mehr Infos auf www.dk-ferien.de











