(openPR) Drehsysteme mit Kühlblockwellen aus Edelstahl – Qualität und Laufzeit deutlich
verbessert
Esslingen, 2. April 2014. "Made in Esslingen" hat in der Welt des Werkzeugbaus einen hervorragenden Ruf. Die Wilhelm Weber GmbH & Co. KG ist als Werkzeugbauer und Drehsystemhersteller bekannt als Garant für Innovation und Fortschritt. Ab April stellt Weber dem Markt nun eine wichtige Weiterentwicklung in Sachen Produktqualität vor: Drehsysteme mit Kühlblockwellen aus Edelstahl. Die Vorteile dieser Produktinnovation sind dabei immens.
Edelstahl heißt nicht umsonst Edelstahl, denn er veredelt aufgrund seiner hohen Qualität das Produkt. Und wenn eine Produktionsanlage sinnvoll veredelt wird, muss das logischerweise auch veredelnde Auswirkungen auf das mit ihr hergestellte Endprodukt haben. Die neuen Kühlblockwellen werden diesem Anspruch in bester Weise gerecht: Neben einer höheren Festigkeit bieten sie aufgrund der neuen Materialeigenschaften eine dauerhaft
gleichbleibende Durchflussmenge des Mediums – eine für hochqualitativen Kunststoffspritzguss ganz erhebliche Kenngröße.
Oberflächengüte steigert Produktqualität
Durch die Verwendung von Edelstahl ist keine Beschichtung des Bauteils mehr nötig, wodurch die Empfindlichkeit deutlich optimiert wurde. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch bei falscher oder grober Handhabung der beschichten Oberfläche eine Korrosion des Bauteils definitiv ausgeschlossen wird. Und somit ist logischerweise auch der Ausfall oder die Funktionsbeeinträchtigung der Drehsysteme durch
Korrosionsbefall kein Thema. Die Dichtigkeit der Welle wird durch die Lagerung in Abhängigkeit zum Maschinenauswerferhub ebenfalls deutlich gesteigert.Natürlich geht mit der Veredelung aufgrund der höheren Materialkosten sowie der aufwändigeren Bearbeitung des Materials auch ein gewisses Preisniveau für die Dreheinheiten einher. Dieses amortisiert sich aber über eine höhere Belastungsfähigkeit und längere Lebensdauer der Einheiten sehr schnell und effektiv.
Dynamische Dreheinheiten steigern Effizienz
Die hydraulischen und elektrischen Weber-Dreheinheiten arbeiten als Drehblock oder Indexplatte. Damit lassen sich die Vorspritzlinge beim Einsatz von Mehrkomponenten-Werkzeugen vollautomatisch in die Position zum Fertigspritzen bringen. Die aufgespannte Werkzeughälfte wird bei geöffneter Schließeinheit definiert gedreht, um die Teile in die nächste Bearbeitungsstation zu bringen.
Zwei, drei oder vier Stationen
Die bewährten hydraulischen Systeme drehen serienmäßig entweder um 180 Grad alternierend bzw. durchgehend oder aber um 120 Grad auf drei Stationen. Die robusten elektrischen Dreheinheiten fahren
standardmäßig zwei, drei oder vier Stationen alternierend oder durchgängig an, optional sind Drehwinkel und Drehgeschwindigkeit frei wählbar. Ebenso lassen sich alle Dreheinheiten als Indexplattensysteme betreiben. Die Weber-Einheiten benötigen lediglich zwischen 0,6 und maximal 4,5 Sekunden für eine exakte Bewegung. Entscheidender Vorteil: die Kombination aus Schnelligkeit, Sicherheit und Genauigkeit. Nicht hoch genug einzuschätzen als Kundenvorteil ist die
Flexibilität der Systeme: so kann z. B. die Teileentnahme beim Einsatz einer Drei-Stationen-Dreheinheit bei geschlossenem und weiter produzierendem Werkzeug in der offen ausgeführten dritten Station erfolgen.











