(openPR) Pforzheim – 07.04.2014 Wiestaw Kramski verrät kurz und prägnant drei wichtige Tipps fürs erfolgreiche Putten. Wer diese berücksichtigt und verinnerlicht, erhält die volle Kontrolle über den Putter und seine Putts – komme, was wolle.
Herr Kramski, kurz und knapp, welche sind die besten Tipps für erfolgreiches Putten?
Die physikalisch richtige Interaktion mit dem Ball hängt von drei Hauptfaktoren ab: Griff, Ballposition und Rotation. Wer diese kennt und beachtet, wird Herr seines Spiels und liegt meist square.
Was ist in punkto Griff entscheidend?
Wichtig ist, dass Sie als Rechtshänder den Puttergriff immer mit der linken Hand am Griffende halten. Die rechte Hand überlappt nun mit dem Handballen bis zum zweiten Gelenk den linken Daumen. Es handelt sich um den „Reverse Overlapping Grip“. Man hört häufig, dass der Putter mit leichtem Druck zu halten sei. Doch unsere Tests im Putt-Lab und mit Spitzenspielern haben bewiesen, dass es besser ist, bereits vor dem Rückschwung mit beiden Händen einen starken Griffdruck aufzubauen. Auf einer Skala von 1 bis 10 empfehle ich Griffdruck 8. Dies gilt besonders bei kurzen Putts bis zu zehn Metern. Auf diese Weise wird einem Verdrehen der Hände im entscheidenden Moment vorgebeugt und die Streuung wesentlich verringert. Darüber hinaus sollten nur die Schultern rotieren, die Handgelenke dürfen nicht eingesetzt werden.
Welche Vorgehensweise empfehlen Sie, um die richtige Ballposition zu erreichen?
Ist der Ball unter dem linken Auge positioniert, dann befindet er sich in der richtigen Ansprechposition und das Schlägerblatt ist im Treffmoment square. Das setzt jedoch voraus, dass der Schaft nach einem persönlichen Fitting präzise montiert wurde! Ein wichtiger Aspekt ist der richtige und vor allem feste Stand, ohne den man schnell die Kontrolle über seinen Putt verliert. So sollte das Gewicht gleichmäßig auf beide Beine verteilt und so weit nach vorne verlagert werden, bis die großen Zehen Widerstand erzeugen. Was den optimalen Ballabstand angeht, gilt grundsätzlich: Die Ballmitte sollte der Augenmitte entsprechen. Zudem zeigt Ihnen die Kimme-Korn-Funktion am Putterkopf, ob Sie richtig stehen.
Was muss bei der Rotation beachtet werden?
Die Schwungbahn verläuft oft falsch. Gerade-Gerade-Schwingen (auf einer Linie) ist unnatürlich und führt zu nicht wiederholbaren Schwungebenen. Die natürliche Körperrotation sollte die Basis beim Putten sein. Wer all diese Tipps verinnerlicht, wird schon bald feststellen, dass das Putten immer öfter von Erfolg gekrönt sein wird. Sollte der Ball dennoch einmal sein Ziel verfehlen, ist es wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen. Denn exzellent putten kann der Golfer, der in Sekundenschnelle weiß, warum er nicht eingelocht hat.













