(openPR) Das mehr als 1.500 Jahre alte Nydamschiff, das im Schleswiger Schloss Gottorf ausgestellt ist, steht am Dienstag, den 15. April, im Mittelpunkt eines Vortrages im „Forum Baltikum – Dittchenbühne“. Dr. Andreas Rau vom Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen wird über die Geschichte der Ausgrabung des Bootes Mitte des 19. Jahrhunderts berichten sowie über die neueren Grabungen von 1989 bis 1999.
Das Nydamschiff war ein hochseetaugliches Kriegsfahrzeug, das als eine Art schneller Truppentransporter bis zu 45 Mann aufnehmen konnte. Das Boot wurde etwa im Jahre 320 n. Chr. als Opfergabe im südjütländischen Nydammoor versenkt. Vor anderthalb Jahrhunderten wurde es wieder ausgegraben. Heute ist es in der Nydam-Halle des Archäologischen Landesmuseums im Schleswiger Schloss Gottorf ausgestellt.
Im Vortrag von Dr. Andreas Rau geht es um den ursprünglichen Fund des Nydamschiffes sowie um die Ergebnisse der Grabungen des Dänischen Nationalmuseums Ende des vergangenen Jahrhunderts. Dr. Rau: „Der Fundplatz Nydam zählt zu den prominentesten Orten mittel- und nordeuropäischer Frühgeschichtsforschung.“ In der Zeit zwischen 250 und 480 n. Chr. wurde dort im Rahmen von Opferhandlungen immer wieder Kriegsbeute dem Moor überlassen. Entsprechend interessant und aussagekräftig sind die Objekte, die bei den Ausgrabungen wieder zum Vorschein kamen.
Der Vortrag „150 Jahre Nydamschiff“ am 15. April beginnt um 19 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro. Kartenreservierung unter (04121) 89710 oder per E-Mail unter
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