(openPR) Der Veganismus erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Seit 2009 sind die Zahlen der Neumitglieder der veganen Gesellschaft in Österreich um jährlich 25 Prozent gestiegen. Vegane Weine hingegen sind ein eher weniger geläufiges Thema.
Neben tierethischen Überlegungen spielt für viele Veganer die Erkenntnis eine Rolle, dass tierische Produkte, zusammen mit fossilen Brennstoffen, große negative Auswirkungen bezüglich Klimawandel, Umwelt, Wasserverbrauch und Schadstoffausstoß haben. Einen weiteren Einfluss am Lebenswandel haben auch die zahlreichen Lebensmittelskandale der letzten Jahre, von denen fast alle mit Fleisch zu tun hatten.
Doch wie steht es mit veganen Wein? Oder anders gefragt: Was ist denn an Wein eigentlich nicht vegan? Nun, mit Abfällen aus der Tierindustrie wurden viele Weine bisher „geschönt“. Das heißt das Mittel wie Eiklar, Hausenpaste (Fischblase) oder Milchcasein zum Einsatz kommen. Nötig ist dies um Weine und Säfte von winzigen Schwebeteilchen zu klären. Diese natürlichen Trübstoffe sehen nicht immer hübsch aus und können auch Geschmack und Haltbarkeit des Produktes beeinflussen.
Bei veganen Weine wird auf diese tierischen Produkte verzichtet und zum „schönen“ auf rein pflanzliche Mittel zurückgegriffen, die etwa aus nicht gentechnisch veränderten Erbsen hergestellt werden. Außerdem werden solche Pflanzenproteine durch natürliche Prozesse und ohne Einsatz chemischer Lösungsmittel gewonnen. Erwähnenswert sind dann noch jene Winzer die komplett auf Schönung und Filtrationen verzichten und sich auf den natürlichen Klärvorgänge im Wein verlassen. Dies braucht allerdings seine Zeit , sodass der Wein aus im Herbst 2013 gelesenen Trauben, nicht bereits im Jänner 2014 im Regal stehen kann.
Wie steht es jetzt mit den veganen Weinen und dem Verbraucher? Wo bekommt man diese Weine und sind sie sofort zu identifizieren? Grundsätzlich besteht keine Deklarationspflicht für tierische Hilfsstoffe. Eiweissschönungen dagegen müssen ab Jahrgang 2012 als Hinweis für Milch- und Ei-Allergiker deklariert werden. Am einfachsten ist es wenn Sie sich an einen Händler Ihres Vertrauens wenden. Die Weinhandelsagentur Amphora Optimus bietet über die Plattform NetWein ein breites Angebot von veganen Weine in allen Preisklassen an. Sollte Sie spezielle Wünsche oder Fragen haben kontaktieren Sie einfach das Team von Amphora Optimus. Alle weiteren Informationen finden Sie unter netwein.com













