(openPR) 120 Interessierte waren der Einladung des Netzwerks Chirurgie|Orthopädie Rhein-Main mit Standorten u.a. in Groß-Gerau (Praxis Dr. Janda) in das Alte Amtsgericht gefolgt, um sich über moderne Behandlungsmethoden bei Knorpel- und Meniskusschäden, Hüft- und Kniearthrose sowie die moderne Handchirurgie zu informieren. Vier Fachärzte des Netzwerks für patientenorientierte Medizin brachten die Themen den interessierten Besuchern in anschaulichen Vorträgen näher und beantworteten ausführlich die zahlreichen Fragen. „Wir freuen uns sehr über die große Teilnahme und die sehr positive Resonanz“, so Dr. med. Ro-bert Porcher, Handchirurg im Netzwerk Chirurgie|Orthopädie Rhein-Main. „Es zeigt uns, dass wir mit unseren Themen den Nerv der Groß-Gerauer Bevölkerung getroffen haben. Daher werden wir zeitnah noch einmal einen Informationsabend zu den gleichen Themen anbieten, damit sich auch diejenigen informieren können, die bei dieser Veranstaltung nicht teilnehmen konnten.“
Zu Beginn referierte Dr. med. Rolf Stein, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, über das Thema „Moderne Therapie von Knorpel- und Meniskusschäden im Kniegelenk“. Das Kniegelenk ist nicht nur das größte, sondern auch das meist be-anspruchte Gelenk des menschlichen Körpers. „Das erklärt auch, dass es bei Über- und Fehlbelastungen leicht zu Verletzungen der Bänder und des Knorpels kommen
kann“, erklärt Dr. Stein. „Da Knorpel sich nur in sehr geringem Maße selbst heilen kann, ist ein operativer Eingriff oft unumgänglich“, so der Knie-Experte. Beispielsweise können kleinere Knorpelschäden mithilfe der sogenannten Bioprothese behandelt wer-den. Dabei handelt es sich um einen minimal-invasiven, arthroskopischen Eingriff, bei dem das Gelenk erhalten bleibt – anders als der Begriff ‚Prothese‘ vermuten lässt. „Grundsätzlich gibt es aber keine Einheitslösung – wir klären immer in einem individu-ellen Gespräch gemeinsam mit dem Patienten, welche Behandlung im konkreten Fall in Frage kommt“, so Dr. Stein.
Schonende Behandlung bei Hüftarthrose
Auf großes Interesse stieß auch das zweite Vortragsthema „Muskelschonende OP-Technik bei Hüft- und Kniearthrose“, über das Dr. med. Manfred Krieger, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle orthopädische Chirurgie, informierte. Der Endoprothetik-Experte ist spezialisiert auf den Gelenkersatz bei Hüft- und Kniearthrose und setzt dabei auf besonders moderne und schonende Verfahren. „Minimal-invasive OP-Methoden verursachen weniger Schmerzen und ermöglichen eine schnellere Mobilisation. Die Patienten sind früher wieder auf den Beinen und können – was be-sonders für jüngere Menschen immer wichtiger wird – schneller wieder ihren sportlichen und beruflichen Aktivitäten nachgehen“, so Dr. Krieger.
Moderne Handchirurgie
Die Handchirurgen Dr. med. Robert Porcher und Dr. med. Konrad Haßelbacher berich-teten im Anschluss über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrosen in Fingern und Händen, beim Karpaltunnelsyndrom, bei der Krummfingerkrankheit oder anderen Erkrankungen der Hände. Die verschiedenen Erkrankungen im Bereich der Hand wer-den auf ganz unterschiedliche Weise behandelt. Wegen des Fortschritts in der Narkose- und Operationstechnik können die Eingriffe mittlerweile in der überwiegenden Mehrheit ambulant durchgeführt werden.








