(openPR) Die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) hat ihre Angebote zur Nachwuchsförderung in den Zukunftstechnologien auf den Prüfstand stellen lassen. Im Fokus der wissenschaftlichen Begleitstudie durch den Lehrstuhl für Empirische Bildungsforschung der Universität Würzburg standen die Qualität der Schulbesuche und Lehrerfortbildungen sowie die Organisationskultur der Initiative. Drei Stärken wurden der IJF bestätigt: ein hohes Ausmaß an Dynamik und Flexibilität, eine hohe Kompetenz in der Vermittlung naturwissenschaftlicher Themen sowie das unterstützende Partnernetzwerk seitens der Mitglieder.
IJF-Geschäftsführer Christoph Petschenka freut sich über die sehr gute Beurteilung durch die Wissenschaftler. „Die Evaluation bestätigt, dass wir mit unseren Angeboten zur nachhaltigen MINT-Nachwuchsförderung auf dem richtigen Weg sind. Basierend auf den Ergebnissen werden wir so unsere Kernkompetenzen und Netzwerke weiter zielgerichtet ausbauen.“
Ergebnisse der Evaluierung
Quelle: Reinders, Heinz; Kutschera, Ulrike (2013): Von Visionen und Kompetenzen zur Strategie 2030. Wissenschaftliche Begleitung der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 28. Würzburg: Universität Würzburg
Schulbesuche
Die Schulbesuche, denen schon in früheren Evaluationen hohe fachliche Qualität bescheinigt wurde, bekommt auch in der aktuellen Evaluation das Prädikat „didaktisch wie inhaltlich wertvoll“. Mit diesem Angebot bringt die IJF Zukunftstechnologien zum Anfassen direkt in den Unterricht.
Im Mittelpunkt der Besuche steht das forschende Lernen: Die Kinder und Jugendlichen dürfen altersgerecht zu Themen wie Leichtbau, Bionik oder Nanotechnologie experimentieren. In den höheren Klassen lernen sie außerdem Hightechgeräte wie Rasterkraftmikroskop oder Partikelmessgerät kennen.
Fortbildungen
Fortbildungen für Lehrkräfte bilden einen weiteren Schwerpunkt der IJF-Arbeit. Durch die Schulungen der Pädagogen will die IJF Bildungsprozesse nachhaltig unterstützen und eine intensive Verzahnung von Technologiethemen im Schulunterreicht ermöglichen.
Dieser Ansatz ist ebenso effektiv wie sinnvoll, wie die Studie belegt. Die Teilnehmer attestierten den Fortbildungen hohe didaktische und inhaltliche Qualität. Sie sehen sie als gute Ergänzung ihrer Arbeit und wenden die Inhalte anschließend in der Unterrichtspraxis an.
Organisationskultur
Schließlich untersuchten die Bildungsforscher die Organisationskultur der IJF. Sie stellten fest, dass es der Initiative in sehr guter Weise gelinge, ihr Angebot qualitativ weiterzuentwickeln. Als besondere Stärken wurden zum einen die Flexibilität der Bildungsinitiative und die Vermittlungs- und Begeisterungskompetenz hervorgehoben, zum anderen das Partnernetzwerk.
Ihre Partner aus Wissenschaft, fachdidaktischer Forschung und Unternehmen nutzt die IJF kontinuierlich als fachkompetente Impulsgeber für ihre Bildungsangebote. Die von den Evaluatoren befragten Mitgliedsfirmen wertschätzten dabei ausdrücklich die Kompetenz der IJF, die junge Generation für Schlüsselthemen und Zukunftstechnologien zu begeistern.
Abschließendes Fazit der Bildungsforscher: „Die Kombination engagierter und kompetenter DozentInnen bei Schulbesuchen und Fortbildungen, kombiniert mit der gesammelten Fachkompetenz, machen die IJF e. V. zu einem besonderen Anbieter im Segment der naturwissenschaftlichen Vermittlung und Begeisterung.“
Die wissenschaftliche Begleitstudie kann über die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. kostenfrei angefordert werden und steht als Download auf der Webseite unter
http://www.initiative-junge-forscher.de/evaluation2013 zur Verfügung.








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