(openPR) Chennai (früher Madras) ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Tamil Nadu (Land der Tamilen), im Südosten Indiens gelegen. Chennai hat ca. 4 Mio. Einwohner und gehört damit zu den größten Städten Indiens.
Englische Kolonialisten gründeten die Stadt im 18. Jh. und gaben ihr den Namen Madras. Noch heute prägen monumentale Bauten aus dieser Zeit das Stadtbild Chennais. Hierzu gehören das Ripon Building, Sitz der Stadtverwaltung, das Fort St. George, heute Sitz des Parlamentes von Tamil Nadu und zahlreiche Kirchenbauten, wie die St. Thomas Basilika. Die Kirche ist dem Apostel Thomas geweiht, einem Jünger Jesu, der an gleicher Stelle begraben worden sein soll.
Zahlreiche hinduistische Tempelanlagen aus dem 6./7. Jh. zählen zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten der Stadt, so z.B. der hier abgebildete Kapaleeswarar Tempel im südlich gelegenen Stadtteil Mylapore. Der Tempel ist Shiva geweiht, einem der wichtigsten Götter des Hinduismus („Glücksverheißender“).
In Chennai leben Glaubensanhänger des Hinduismus, des Islam und des Christentums, wobei die Hindus mit ca. 80% den größten Bevölkerungsanteil bilden. Die soziale Schere in der Bevölkerung geht weit auseinander, was sich im Stadt- und Strassenbild mit modernen Einkaufszentren auf der einen und einfachsten Laden- und Marktgeschäften auf der anderen Seite zeigt.
Chennai ist ein Zentrum der indischen Automobilindustrie und der Softwareentwicklung. Viele namhafte, auch europäische Unternehmen, haben hier Produktionsstätten aufgebaut. Der Hafen hat eine große Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region.
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