(openPR) Handarbeit liegt schon seit längerer Zeit wieder voll im Trend. Nach der Rückkehr von Strickkissen und Häkeldeckchen erobert nun Filz die Herzen und Wohnzimmer – zum Beispiel in Form von coolen Design-Teppichen, wie sie etwa das kreative Designlabel kymo herstellt.
Filz hat Tradition, erste Hinweise auf das Material können auf 3.000 v.Chr. zurück datiert werden. Mit seiner über 1000-jährigen
Geschichte, gehört Filzen damit zu den ältesten Handwerken überhaupt. Aus Filz lassen sich nicht nur Jacken oder Hausschuhe machen. kymo bringt dieses Naturmaterial mal eben als zeitgemäßen Bodenbelag ins Wohnzimmer. Bestehend aus 100% Schurwolle überzeugt der FABRIC [FLAT] FELT durch pure Eleganz und konsequentes Understatement. Eine dezente Naht verbindet das Obermaterial mit der rutschfesten Unterseite und fertig ist ein edler und unkomplizierter Design-Teppich. Extrem flach und überaus angenehm in der Haptik. Zudem dämpft er Geräusche und ist antistatisch.
Doch wie kommt man eigentlich auf die Idee, aus Filz Teppiche herzustellen? Eva Langhans, Creative Director von kymo, erklärt: „Wir waren schon länger mit dem dänischen Textillabel kvadrat in Kontakt und finden dessen Materialien sensationell. Der Klassiker „Divina Mélange 2“ eignete sich einfach am besten für einen Teppich – aufgrund des hochwertigen Filzes und des schlichten Designs, das hervorragend zu den Entwürfen von kymo passt.“ Gemäß der Markenphilosophie ‘Go on. And create.’ zeichnet sich die Kollektion von kymo durch einen designorientierten, jungen und unkonventionellen Ansatz aus. Die puristischen Kreationen sprechen eine stilsichere und ganz eigene Designsprache. Minimalistisch, jedoch ohne Verzicht zu üben. Inspiriert von der Musikwelt, Reiseimpressionen und Subkulturen, dabei stets verschiedene Materialien aufgreifend. Das Ergebnis ist eine Floorwear wie der FABRIC [FLAT] FELT.
Doch wie entsteht Filz eigentlich? Filz entsteht, wenn man Wolle zu lange wäscht - einfach formuliert. Ganz so simpel ist das allerdings dann doch nicht. Beim Nassfilzen wird das Ausgangsmaterial – im Fall von kymo ist es bereits ein fertiges Gewebe – mit warmem
Wasser und Seife behandelt. Durch diese Behandlung stellen sich die Schuppen der Fasern auf und verbinden sich. Kombiniert man die Methode mit Walken, entsteht ein festes Material, das nicht mehr aufgetrennt werden kann. Meist besteht Filz aus Wolle und ist damit zu 100% biologisch abbaubar. Produkte aus diesem Material sind daher nicht nur nachhaltig, sondern sorgen für ein besonderes Raumklima und angenehme Wärme. Zusätzlicher Vorteil ist die verbesserte
Akustik, die gerade in großen Altbauten immer wieder problematisch ist.
Als Teppich ist Filz äußerst belastbar. Durch die schonende Behandlung und den sorgfältigen Herstellungsprozess ist die kymo FABRIC [FLAT] FELT Edition zudem emissionsarm und frei von Schadstoffen.
kymos FABRIC [FLAT] FELT gibt es in verschiedenen Maßen und Farben, auf Wunsch auch als Sitzauflage.
GeSK
- Ziegelstraße 29
10117 Berlin
Über das Unternehmen
KYMO - 'GO ON. AND CREATE.'
Sie benennen ihre Teppich-Editionen nach Klassikern der Techno- und House-Musik oder nach japanischen Drumcomputern, haben als deutsches Unternehmen lediglich eine Website auf Englisch und beziehen ihre Einflüsse aus den Subkulturen der Städte, die sie bereisen. Ist kymo unkonventionell? Gleichzeitig sind sie mit ihrer Floorwear-Kollektion in zahlreichen der wichtigsten Einrichtungshäuser Deutschlands, Europas, Japans und der USA vertreten, haben bereits Projekte von globalen Marken wie Mercedes-Benz, Hugo Boss, Nespresso, Oracle oder MTV mit ihren Teppichen ausgestattet und auf ihrer Partnerliste stehen einige der renommiertesten Architekturbüros weltweit. Irgendetwas scheint kymo, das Label für 'contemporary floorwear', richtig zu machen - immer gemäß ihrer Philosophie 'GO ON. AND CREATE.' Eine Spurensuche...
Wie kommt man auf die Idee, im Jahr 2004 - man erinnere sich: das war die Hochphase der "Geiz ist geil"- Kampagne - ein high end -Label für zeitgemäße Teppiche ins Leben zu rufen? Eigentlich bestand kymo (wenn auch noch nicht unter diesem Namen) schon vorher als kreativer Zusammenschluss von ein paar jungen Leuten, die angetrieben waren von der Lust am Gestalten und Entwickeln. Mitte der 90er tobten sie sich nachts als Organisatoren der ersten Warehouse-Parties in Karlsruhe aus oder legten als DJ-Kollektiv in Clubs auf, tagsüber ging man zur Uni, arbeitete als Grafiker, Web-Programmierer oder versuchte sich als Jung- Unternehmer. Über den familiären Background eines der Mitglieder des Kollektivs bestanden schon länger Verknüpfungen zur Teppich-Branche und als sich dann 2003 die Chance bot, unter dem Dach eines etablierten Teppich-Unternehmens eine neue Submarke zu entwickeln, zögerte man nicht lange, besetzte alle wichtigen Positionen mit den vertrauten Weggefährten und begann ohne großes Zögern die erste kymo- Kollektion zu entwerfen. Unerwartet schnelle Hilfe kam von Luigi Colani, dem streitbaren und umstrittenen Altmeister (respektive Rumpelstilzchen) deutschen Designs: Er steuerte gleich eine eigene Edition zur 2004er Kollektion bei, die aber genauso schnell wieder in der Versenkung verschwand - wegen Erfolglosigkeit. Und kymo zahlte Lehrgeld. Aber in guter Stehaufmännchen-Manier wurde auch dies weggesteckt. Im Jahr 2005 - inzwischen hatte man sich auf eigene Beine gestellt und die eigene Firma gegründet - kam dann mit der Edition SG Polly der erste wirkliche Bestseller. Die Edition besticht durch die einzigartige Eigenschaft des Polmaterials Polyester, welches kymo als erste Marke im Design-Segment überhaupt für die Produktion von high end -Teppichen verwendete: Das Polyester verleiht dem Teppich eine unbeschreiblich dynamische Anmutung - je nach Blickwinkel glänzen die Fasern in den unterschiedlichsten Abstufungen einer Farbe. Keine Frage: Der SG Polly besitzt das nötige Rüstzeug, um zu einem zukünftigen Einrichtungsklassiker zu werden. So verwundert es nicht, dass SG Polly-Teppiche seit der Markteinführung in über 50 Ländern weltweit verkauft wurden - ein Erfolg, der bis zum heutigen Tag anhält. Und plötzlich gelang kymo der Zutritt zu dem erlauchten Zirkel der renommiertesten Einrichtungshäuser Deutschlands und Europas. Parallel dazu entwickelte sich das Objektgeschäft bei kymo, schnell konnten die ersten Projekte in den Bereichen Hotel und Retail Design auf der Habenseite verbucht werden und mit Hugo Boss und Montblanc gewann das junge Label innerhalb kürzester Zeit zwei schwergewichtige Referenzkunden, die auch heute noch mit der Zunge schnalzen lassen.