(openPR) Baden-Baden in Sachen Kaufkraft auf Platz Eins in Baden-Württemberg
Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat nach 1998 erneut Daten zur wohnortbezogenen ungebundenen Kaufkraft in Baden-Württemberg für das Jahr 2004 ermittelt.
Kaufkraftdaten seien ein wichtiger Indikator der Standortqualität und gäben darüber hinaus Aufschluss über den Wohlstand der Bevölkerung in den Kommunen, den Landkreisen und Regionen, so die Präsidentin des Statistischen Landesamtes. Darüber hinaus seien sie für Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe von großem Interesse.
Die so genannte ungebundene Kaufkraft ist das Geld, das nach Abzug von Lohn- und Einkommensteuern, Sozialversicherungsbeiträgen, Wohnkosten und Rücklagen für Ersparnisse jedem Einwohner Baden-Württembergs aus seinen Einnahmen für den freien Konsum zu Verfügung steht.
Den Zahlen aus 2004 zufolge verfügte jeder Einwohner in knapp 760 Gemeinden des Landes mit mehr als 3000 Einwohnern durchschnittlich über 14 597 Euro für den freien Konsum pro Jahr, was einem Monatsdurchschnitt von rund 1200 Euro entspricht.
Für Baden-Baden wurden folgende Zahlen ermittelt:
Pro-Kopf-Einnahmen in 2004: 33019 Euro (Landesdurchschnitt: 24680 Euro),
Pro-Kopf-Ausgaben in 2004: 15158 Euro (Landesdurchschnitt: 10082 Euro),
wohnsitzorientierte ungebundene Kaufkraft: 17861 Euro (Landesdurchschnitt: 14597 Euro)
Theoretisch hat demnach jeder der gut 54000 Einwohner Baden-Badens im Jahr 2004 monatlich 1488 Euro für Konsumgüter jeder Art ausgeben können.




