(openPR) Eisberge – aus der Distanz wirken sie wie behäbige weiße Elefanten. In alten Mythen Indiens und bis heute gilt der weiße Elefant als heilig und als ein teures Geschenk, das es zu schützen und mit Ehrfurcht zu behandeln gilt. Im englischen Sprachraum spricht man von einem „weißen Elefanten“, wenn eine Sache mehr Aufwand als Nutzen bringt. Den Eisberg an sich kann der Mensch wenig nutzen, er ist vielmehr von globalem Nutzen.
Für die irisch-amerikanische Malerin Colette Murphy sind Eisberge, wie weiße Elefanten, schützenswert. Bedroht von der globalen Erderwärmung sind sie Symbole für eine intakte Umwelt. Vom Land losgelöst und getrieben vom Wasser wandern sie um die Welt, lösen sich auf oder schaffen neues Land. Murphy sieht in ihnen Metaphern für menschliche Isoliertheit und Emigration, für Vergänglichkeit und Verletzbarkeit.
In „White Elephant“, ihrer zweiten Einzelausstellung, in der Emerson Gallery Berlin zeigt Murphy Polaransichten mit Eisbergen, Eisschollen und Schiffen, die im Polarmeer kreisen. In Öl gemalt, mit kalten Farbtönen sind die Ansichten auf rohes, braunes Leinen gebannt. Massive, kalte Eisblöcke auf warmem naturbelassenem Hintergrund kontrastieren miteinander - das Symbol des Eisbergs als ökologisches Thema auf unberührter Natur.
Einen Höhepunkt der Ausstellung bildet das Werk mit dem sinnbildlichen Titel „Summit“ (Gipfel), auf dem ein Eisberg von ordentlich aufgereihten Soldaten dicht bevölkert wird. Einer alten Fotografie von einer Polarexpedition nachgestellt, veranschaulicht es die Bezwingung der Natur bis an die Grenzen der Zivilisation. Ein menschlicher Fußabdruck auf der vergänglichen Materie des Eises.
Dauer der Ausstellung: 15. März – 19. April 2014
Vernissage: Freitag, 14. März 2014, 19 - 22 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 14 - 19 Uhr, Samstag 12 - 16 Uhr und nach Vereinbarung
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Mit der EMERSON Gallery Berlin (EGB) eröffnete im Herbst 2003 ein neuer Schauraum im vitalen und weiterhin expandierenden Berliner Galerienviertel „MitteNord“. Die EMERSON Gallery Berlin präsentiert zeitgenössische Kunst und stellt insbesondere gesellschaftsbezogene Positionen zur Diskussion, ohne medienspezifisch ausgerichtet zu sein.
Das Profil der Galerie des aus New York stammenden Inhabers Russell Radzinski richtet den Fokus auf Standpunkte zur Gesellschaft, die im Werk der vertretenen Künstler – neben einer starken künstlerischen Sprache - in unterschiedlichem Maße zu erkennen sind. Einen wichtigen Standpunkt zur Gesellschaft stellt das Editionskonzept dar. Begleitend zu den regulären Ausstellungen entsteht jeweils eine Edition mit einer Auflage von bis zu 50 Exemplaren mit einem Preis von max. 400 Euro. Dadurch bieten wir auch neuen oder jungen Sammlern die Möglichkeit, anspruchsvolle Kunst zu einem moderaten Preis zu erwerben und die Auseinandersetzung mit Kunst im eigenen Umfeld zu fördern. Ferner bietet die Galerie mit den kürzeren Intermezzo-Ausstellungen (7- bis 14-tägig) jungen und bisher unbekannten Künstlern mitunter erstmalig ein öffentliches Forum. Diese Präsentationen finden bis zu vier Mal im Jahr zwischen den regulären Ausstellungen statt und werden in Katalogheften publiziert. Das kulturelle Rahmen- und Veranstaltungsprogramm vertieft den Dialog mit dem Publikum und dient der Erörterung von Fragen, die durch die präsentierte Kunst aufgeworfen werden. Durch Podiumsgespräche, Performances oder Lesungen beispielsweise regen wir Gespräche zwischen Künstlern, Kunstliebhabern, Wissenschaftlern, Geschäftsleuten und Politikern an. Diesem Zweck dient auch das jährlich stattfindende Sommerfest internationaler Kunst mit wechselndem Länderschwerpunkt. Es ermöglicht einen intensiveren Einblick in das aktuelle internationale Kunstgeschehen, auch in den Bereichen Darstellende Kunst oder Musik. Nicht zuletzt: Als Exklusivanbieter des Corporate Supporters Program (CSP) spricht EGB die Wirtschaft an und ermöglicht eine fruchtbare Zusammenarbeit und Wechselbeziehung zwischen Wirtschaft und Kultur.
Die Galerie ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Galerien e. V.