(openPR) Die Lichtmenge nimmt im Februar um das Doppelte gegenüber dem Vormonat zu, die Tage werden länger und das Tageslicht heller. Nun ist es Zeit, wieder im Garten tätig zu werden.
Der Februar eignet sich hervorragend, um Schnittmaßnahmen im Garten durchzuführen, denn im unbelaubten Zustand lässt sich die jeweilige Wuchsform der Pflanzen am besten erkennen und optimieren. Für einen Heckenschnitt sollte es frostfrei und sonnig sein und die Sträucher sollten noch nicht ausgetrieben haben.
Der Heckenschnitt sollte bis Ende Februar durchgeführt werden, denn nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es untersagt vom 1. März bis zum 30. September einen starken Heckenrückschnitt durchzuführen, damit Vögel und andere Tiere in den Gehölzen geschützt nisten können. Spätere Schnittmaßnahmen würden die Pflanzen zudem nur unnötig schwächen.
Schonende Form- und Pflegeschnitte sind allerdings auch im Frühjahr und Sommer erlaubt. Erfahrene Hobbygärtner greifen daher erstmals im Februar zur Heckenschere und lassen einen zweiten, schwächeren Schnitt zum Sommeranfang folgen.
Bei Obstbäumen sorgt ein regelmäßiger Schnitt für eine gleichmäßige Krone und einen üppigen Blüten- und Fruchtansatz.
Im Februar ist es außerdem empfehlenswert die Bodenfruchtbarkeit durch gute Komposterde wieder auf Trab zu bringen. Ein gesunder, lebendiger Boden ist Grundvoraussetzung für ein optimales Pflanzenwachstum, gibt den Pflanzen Halt und versorgt sie mit Nährstoffen und Wasser.
Bei lang anhaltender Trockenheit, frostfreier Witterung und Sonnenschein ist es ratsam die Bodenfeuchte in regelmäßigen Abständen zu prüfen. Gartenpflanzen wie wintergrüne Gehölze benötigen zu jeder Jahreszeit ausreichend Wässerung.
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