(openPR) Praxis, Theorie und viel Optimismus
Brühl. Seit Anfang des Jahres 2006 ist Dr. Rainer Paffrath an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) als Dozent im Fachbereich Industriemanagement tätig. Jetzt wurde er vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW zum Professor für Wirtschaftsinformatik und Marketing berufen.
„Es ist sehr spannend, theoretische und praktische Inhalte in einer Vorlesung zu verknüpfen“, findet der studierte Volkswirt und frisch gebackene Professor, „in der Wirtschaftsinformatik gibt es sehr trockene, abstrakte Prinzipien, die ohne praktisches Wissen eigentlich kaum verständlich sind. Andererseits helfen theoretische Grundlagen in der praktischen Arbeit ungeheuer weiter.“
Auf die optimale Verzahnung von Theorie und Praxis setzt die Europäische Fachhochschule mit ihren dualen Wirtschaftsstudiengängen. Und auf das gleiche Prinzip hat Prof. Dr. Rainer Paffrath in seinem bisherigen Berufsleben ebenfalls gesetzt. Er war lange als Hochschullehrer an der Universität Lüneburg und an der Marmara- Universität in Istanbul tätig. Ausgiebige praktische Erfahrung sammelte er für mehrere Jahre als Director bei der Unternehmensberatung Simon, Kucher & Partners, Strategy & Marketing Consultants in Bonn.
„Hier an der EUFH ist genau der richtige Ort, um weitergeben zu können, was ich während meiner Tätigkeit in Bonn erlebt habe: Neben Einsatz von Talent, Fachwissen und Fleiß kann man insbesondere durch Identifikation mit der täglichen Arbeit und einer guten Portion Optimismus sehr viel zum Unternehmenserfolg beitragen.“ Als Prof. Dr. Paffrath in Bonn einstieg, war Simon, Kucher & Partners ein noch recht kleines Unternehmen mit 25 Mitarbeitern. Als er kürzlich ausstieg, um an der EUFH zu lehren, hatte die Consulting-Firma 280 Mitarbeiter und Standorte rund um den Globus. „In der offenen Atmosphäre einer erfolgreichen Hochschule, die ebenfalls schnell wächst, möchte ich meine Erfahrungen jetzt an die Studierenden weitergeben.“
In seiner Freizeit liest der Professor u.a. gerne Fachliteratur zum Thema Wirtschaftsinformatik. Dennoch ist aber auch in seinem privaten Lebensbereich längst nicht alles graue Theorie: Ganz nebenbei ist er nämlich ein ambitionierter Radrennfahrer, der an einem sonnigen Wochenende zwischen zweihundert und sechshundert Kilometer im Rennsattel zurücklegt. Er nimmt regelmäßig an Wettkämpfen teil, zum Beispiel an dem Klassiker Paris-Brest-Paris über 1.200 Kilometer.
In Paris war er im letzten Jahr auch beim Tour de France Finale als Zuschauer zu Gast. „Es war ein tolles Erlebnis, bei diesem Spektakel live dabei zu sein.“ Prof. Dr. Paffrath wollte selbst nie Radprofi werden, weil für ihn der Hobbycharakter im Vordergrund steht – natürlich hat er dennoch seine Favoriten unter den Profis. „Den Sprinter Erik Zabel finde ich super. Besonders beeindruckt haben mich aber immer auch andere Fahrer, die durch ihre jahrelange Konstanz bestachen, so z.B. der „Wasserträger“ Rolf Aldag oder der Franzose Laurent Jalabert, der sich über die Zeit vom Sprinter zum Bergfahrer entwickelt hat.“









