(openPR) Hamburg, 17.2.2014
Pünktlich zur kommenden Messe “embedded world“ in Nürnberg gibt es Neuigkeiten im Hause Garz & Fricke. Der Hauptfokus der diesjährigen Messe liegt auf Verbesserungen und Innovationen im Bereich der Softwareentwicklung.
Ab sofort stehen für die Produktgruppen VINCELL, VINCELL LT und SANTARO neue Software Releases zur Verfügung.
Neben der neuen und modernen Android™ Version 4.2.2, Jelly Bean, sorgt auch eine Überarbeitung der bisherigen Linux Varianten für eine deutliche Performanceverbesserung.
Garz & Fricke setzt auf die neue Entwicklungsumgebung Embedded Linux System Yocto. „Die Gespräche auf den letztjährigen Messen haben eine große Nachfrage nach Yocto gezeigt. Die freien Tools sind einfach zu bedienen und Projekte können deutlich schneller vorangetrieben werden“ erklärt Geschäftsführer Manfred Garz den Schritt Yocto zukünftig anbieten zu wollen. Yocto hat noch weitere Vorteile, wie die Möglichkeit zur standardisierten Entwicklung von embedded Systemen sowie die vereinfachte Portierung des Systems auf neue Hardware. Zudem sind Nutzer auch bei Lizenzfragen auf der sicheren Seite.
Auch die damit einhergehende Aktualisierung des Linux Kernels und der QT Version auf 3.0.35 bzw. 5.1 sollen nicht ohne Vorteile bleiben. Mit der Version QT 5.1 können Verbesserungen im Bereich der Multi-Touch- Unterstützung, der Stabilität und des HTML 5 Supports realisiert werden. Zusätzlich wird QT Quick-controls dabei helfen, die Menge an Codes, die der Programmierer selber schreiben muss, zu verringern.
Neu ist auch das Boot-und Updatetool Flash-N-Go.
Das Tool bietet die Möglichkeit zum Boot, Update und Wartung von 32-Bit ARM® Cortex™ A-9 Systemen mit einem oder mehreren Kernen.
Es ist also zunächst für das Garz & Fricke Produkt SANTARO (ARM® Cortex™ A-9 S/D/Q i.MX 6 Freescale Prozessor) einsetzbar. Sowohl Windows® Embedded Compact als auch Linux und Android™ werden unterstützt.
Flash-N-Go läuft vollständig aus dem SoC- internen SRAM und bringt nur das Nötigste an Treibern mit, um das System zu initialisieren und das Betriebssystem von einem lokalen Speichermedium schnell nachzuladen und zu starten. Hinzukommt ein spezialisiertes, abgespecktes Linux-System (Flash-N-Go-System), das die komplette technische Infrastruktur für Systemtest, - wartung, - konfiguration und –update zur Verfügung stellt und parallel zum eigentlichen Betriebssystem auf dem Gerät installiert ist.
Diese Variante bringt viele Vorteile mit sich: Verringert neben der Bootzeit auch die Kosten für Entwicklung, Portierung, Wartung und Test des Bootloaders und die Notwendigkeit eines Abgleichs der Einstellungen zwischen Bootloader und Betriebssystem entfällt nahezu komplett.
Zudem ermöglicht es der Ansatz, Entwicklern einfach stabile Wartungs- und Updateapplikationen zu implementieren, die auch vom optischen Design und Bedienkonzept der eigentlichen regulären Endanwendung entsprechen.
Somit kann bei Nutzung des Tools eine deutliche Reduzierung des Entwicklungs-, Anpassungs- und Pflegeaufwands erreicht werden.










