(openPR) Ferrari-Cabrio California legt jetzt noch ein T wie Turbo drauf – Bild-Quelle: Ferrari
Maranello/Genf/Nürnberg – Ferrari führte in 2009 das Cabrio California ein. Seitdem lässt das Antlitz dieses eleganten und exklusiven Cabrios nicht nur die Herzen der Männer, sondern auch der Frauen höher schlagen. Nicht zuletzt, weil in diesem sportlichen Cabrio Kindersitze und Kinder selbst bei geschlossenem Hardtop bequem Platz finden. Jetzt hat Ferrari ein T wie Turbo draufgelegt: Für einen neuen V8 Turbomotor mit kraftvollem Sound und dynamischer Beschleunigung in allen Drehzahlbereichen.
Um nicht nur den Komfort, sondern auch den sportlichen Fahrspaß zu erhöhen, verfügt der California T über die jüngste Evolutionsstufe der F1 Trac Traktionskontrolle, die eine maximale Beschleunigung aus Kurven heraus ermöglicht und damit die sportlichere Seite seiner Persönlichkeit unterstreicht.
Seit dem legendären F40 ist es das erste aufgeladene Serienaggregat. Wie schon in dieser Formel 1-Saison verringert dieser Turbo jetzt auch im Serienmodell Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß. Das Triebwerk dröhnt mit 49% mehr Drehmoment im Ferrari-typischen Sound. Trotzdem verbraucht er 15% weniger Kraftstoff. Die Verbrauchsreduzierung wurde auf Basis eines realistischen Fahrzyklus kalkuliert, der das Fahrverhalten der Kunden widerspiegelt. Vom 6. bis 16. März feiert Ferrari die Premiere des California T beim Genfer Autosalon.
California T ist der Inbegriff von Eleganz, Sportlichkeit, Vielseitigkeit und Exklusivität – Eigenschaften, die jedes California-Modell seit den 1950er Jahren auszeichnet. Diesem Design ist der California T im Wesentlichen treu geblieben. Konsequente Änderung ist das aktuelle Ferrari-Gesicht im Frontbereich mit den schmaleren, in die Länge gezogenen Scheinwerfern. Sein faltbares Hardtop (RHT) verwandelt das Fahrzeug in nur 14 Sekunden von einem schicken Coupé in einen eleganten Spider.
Die Ingenieure in Maranello schufen eine Antriebseinheit, die herausragende Leistung liefert, einen starken Anzug und den mitreißenden Klang. Ohne Turboloch-Verzögerung steigt jetzt das gesamte Drehzahlband konstant an – wie man es sonst nur von Saugmotoren kennt. Der 8 Zylinder Turbo-Direkteinspritzer mit 3.855 cm³ Hubraum sitzt sehr tief im Chassis in Frontmittelposition und liefert 560 PS bei 7.500 Umdrehungen pro Minute, aus denen sich eine Hubraumleistung von 145 PS/l – die höchste in dieser Fahrzeugklasse – ergeben und ein maximales Drehmoment von 755 Nm. Diese Werte ermöglichen dem California T eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 3,6 Sekunden.
Der Motor des California profitiert von einer Reihe weiterer Lösungen, die bei dem Formel1-Einsitzer zur Anwendung kamen, nicht zuletzt von den kompakten Twin-Scroll-Turbinen mit geringer Trägheit. Diese gewährleisten ein direktes Ansprechen auf Gaspedaleingaben.
Eine der größten Herausforderungen bei der Gestaltung des California T war, den Ferrari-typischen, intensiven Motorenklang zu gewährleisten. Erreicht wurde dies durch sorgfältige Design-Arbeit und die Anwendung spezieller Fertigungstechniken bei wesentlichen Bauteilen, wie etwa der Flat-Plane-Kurbelwelle und dem dreiteiligen gegossenen Abgaskrümmer und Turbogehäuse. Sowohl während der Ansaug- als auch während der Auslassphase erzeugt der Motor einen kraftvollen Klang, der mit zunehmender Drehzahl sogar noch an Intensität zunimmt. Zum ersten Mal konnte so ein Ergebnis bei einem Turbomotor erzielt wurde.
Der California T liefert Sportwagendynamik auch aufgrund seiner direkten Lenkung. Diese ist noch prompter als bisher, weil Lenkgetriebe und Fahrwerksaufhängung neu angeordnet sind. Neue Federn und MagnaRide-Stoßdämpfer der neuesten Generation verringern Rollen und Nicken. Außerdem sorgen sie für ein präziseres Handling und einen unglaublich hohen Fahrkomfort. Die MagnaRide-Stoßdämpfer reagieren um 50 Prozent schneller als die bisherigen.
Almuth Knopp
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