(openPR) Aufgrund der abwechslungsreichen Landschaft und der vielfältigen Kultur und Geschichte werden zahlreiche Assoziationen mit anderen Landstrichen und Regionen geweckt. Das Ruhrgebiet, die Toskana, Griechenland oder gar die Karibik in der Oberpfalz? Kein Problem für die fantasievollen Oberpfälzer.
So thront der Monte Kaolino (www.montekaolino.eu) mit 33 Millionen Tonnen feinsten Quarzsandes über der Stadt Hirschau. Er ist ein Skiberg ohne Schnee. Durch den feinen weißen Sand wähnt man sich eher an den Stränden der Karibik als in der Oberpfalz. Dieser rund 120 Meter hohe „weiße Riese“ ist eine weltweit einzigartige Attraktion. Karibisches Flair stellt sich ein, wenn die Riesendüne zum Schauplatz der Welt- und Europameisterschaften im Sandboarding, Sandski- und Big-Footfahren wird. Wo sonst kommt man in den Genuss, einem Wintersport in Bikini und Badehose nachzugehen?
Der Bayerische Jura ist bekannt für seine Felslandschaften und seine duftenden Wacholderheiden. Hier leben zahlreiche bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Besonders ausgeprägt sind die Wacholderheiden des Lauterachtals im Amberg-Sulzbacher Land zwischen Regensburg und Nürnberg. Durch die zypressenähnlichen Baumsäulen des Wacholders, das nahezu mediterran anmutende Kleinklima des nach Süden ausgerichteten Tals und den Duft des wilden Thymians wähnt man sich tatsächlich eher in der Toskana als mitten in Bayern. Zwei Mal jährlich werden die Wacholderheiden durch Schafherden beweidet und sorgen so für den Erhalt dieser einzigartigen Kulturlandschaft. Deshalb ist das Juradistl-Lamm eine besondere Spezialität der Region. So ist die Bayerische Toskana auch in kulinarischer Hinsicht die entzückende kleine Schwester des Originals.
Im Mittelalter machten reiche Erzvorkommen im Amberger Raum die Region zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum. Zahllose Bergwerke, Verhüttungsbetriebe und Verarbeitungsstätten begründeten den Reichtum der Region. Hammerwerke entstanden entlang von Flüssen, und die Binnenhäfen in Amberg und Schmidmühlen gewährleisteten den Transport der Erze. Kein Wunder also, dass das Amberg-Sulzbacher Land auch als Ruhrgebiet des Mittelalters bezeichnet wird. Heute wird die montangeschichtliche Vergangenheit auf dem Qualitätswanderweg Erzweg (www.erzweg.de) oder der Bayerischen Eisenstraße erlebbar.
Bald wird bei Freudenberg ein besonderes Denkmal entstehen. Ein griechischer Tempel wird die Landschaft des Naabgebirges bereichern, ähnlich der Walhalla im Tal der Donau. Nur dass es ein detailgetreuer Nachbau des antiken Aphaia-Tempels auf Ägina ist – aus Beton. Im Inneren sollen Betonabgüsse von Figuren aus der Glyptothek in München ausgestellt werden. Übrigens – ein Tempelmuseum (www.tempel-museum.de) gibt es bereits.
Weitere Infos:
Tourist-Info Amberg-Sulzbach
Hallplatz 2
92224 Amberg
Tel. 09621 / 10239
Fax: 09621 / 37605333
www.amberg-sulzbacher-land.de













