(openPR) Der FDP-Ortsverband Füssen sowie die Jungen Liberalen Ostallgäu haben sich am Sonntag den 5. Februar im Hotel Hirsch zu einem Stammtisch eingefunden. Neben dem Kreisrat Rudolph Leinweber und dem Füssener Stadtrat Dr. Gunther Zahn waren auch der stellvertretende FDP-Bezirksvorsitzende Michel Emming und Vize-Vorstand der Jungen Liberalen Ostallgäu Valentin Höbel sowie mehrere Mitglieder der FDP Ostallgäu anwesend.
Zu Beginn wurde über den Rodelhang am Galgenbichl debattiert. Viele Familien und Jugendliche aus der Umgebung nutzen das Wintersportangebot Rodeln und Skifahren, jedoch gibt es dort keine öffentliche Toilette, welche in Anbetracht der hohen Frequentierung aber dringend benötigt wird. Des Weiteren ist man sich einig, dass eine öffentliche Toilette das Gebiet sogar für Touristen noch interessanter machen könnte. Der Ortsverband Füssen wird sich hier künftig für die Errichtung eines WCs einsetzen.
Anreiz für Diskussionen lieferten auch die regionalen Ski-Langlaufgebiete, dabei bemängelte Dr. Gunther Zahn den oft schlechten Zustand einiger Loipen rund um den Weißensee,
besonders Fußgänger und Reiter tragen ihren Teil dazu bei, dass sich die Langlaufstrecken in keiner allzu guten Verfassung befinden. Hier besteht laut Stadtrat Dr. Zahn klar Handlungsbedarf: Wenn wir als Wintersportort punkten wollen, müssen wir mehr auf die Pflege achten. Manche Loipe ist dabei gerade für Skater wenig attraktiv, da eher selten gespurt wird und leider ein älteres Gerät genutzt werden muss, welches Kettenspuren auf den Loipen hinterlässt.
Nach den Diskussionen über den Rodelhang am Galgenbichl und über die Loipen kam man auf eine Problematik im ehemaligen Hanfwerke-Viertel zu sprechen, in dem besonders viele Mitbürger ausländischer Abstammung wohnhaft sind. Mehrere Teilnehmer des Liberalen Treffens kritisierten das Fehlen einer Spielgelegenheit in diesem Stadtteil. Die Kinder müssen dort zwischen den parkenden Autos und auf den Straßen spielen, klagt ein FDP-Mitglied. Der Liberale Info-Treff kam deshalb zur Übereinkunft, dass man sich in diesem Viertel um einen Platz bemühen muss, an dem sich Kinder sicher austoben können. Eine gute Lösung ist des Weiteren auch im Sinne der Autofahrer, die dann nicht mehr um die Sicherheit der dort spielenden Heranwachsenden bangen müssen.
Vom fehlenden Spielplatz im ehemaligen Hanfwerke-Viertel wurde anschließend zum Hauptthema des Liberalen Info-Treffens übergeleitet. Dabei kritisierten sämtliche Anwesenden den Plan der Stadt Füssen, welcher den Abriss des Jugendhauses zu Gunsten einer neuen Straße vorsieht. FDP-Mitglied Lothar Krautzum meint zu den Bauplänen der Stadt, dass diese unnötig seien: Wer sich neue Straßen leisten kann, hat auch das Geld für ein Jugendhaus! Des Weiteren wurden die Vorgehensweisen der Stadt Füssen verurteilt, diese will anscheinend die Jugendlichen immer weiter ins Umland abschieben. Die FDP Füssen und Ostallgäu sowie die Jungen Liberalen Ostallgäu setzen sich künftig noch mehr für die Füssener Jugend ein und plädieren daher für den Erhalt des Jugendhauses.
Sollte die Einrichtung dennoch geschlossen werden, müssten definitiv alternative Aufenthaltsmöglichkeiten für die Jugendlichen geschaffen werden. Diese sollten dem Füssener Busbahnhof sehr nahe und auch möglichst gut zu Fuß erreichbar sein. Denkbar wären da beispielsweise das ehemalige Lockführerhaus, die Weidach Turnhalle oder das Driendl-Gelände. Des Weiteren könnte auch die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, dass sich verantwortungsbewusste Bürger melden und unbenutzte Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.
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Diese Pressemitteilung wird von den Liberalen aus Fuessen herausgegeben. Diese Gruppierung setzt sich aus dem Ortsverband FDP Fuessen sowie den Jungen Liberalen aus dem Ostallgäu zusammen.
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