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Partnerübergreifendes Risikomanagement in der Automobilindustrie

28.01.201411:15 UhrLogistik & Transport
Bild: Partnerübergreifendes Risikomanagement in der Automobilindustrie
4flow
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(openPR) Forschungsprojekt InKoRISK entwickelt Assistenzsysteme zur Vermeidung von Störungen entlang der Lieferkette

Seit August 2011 arbeiten Volkswagen, DB Schenker und Continental Teves gemeinsam mit Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) sowie dem Forschungsbereich von 4flow im Projekt InKoRISK (Integrierte Terminierung und Transportplanung unterstützt durch kollaboratives Risikomanagement in der Automobilindustrie). Das Ziel ist es, Konzepte und Prototypen für ein kollaboratives Risikomanagement zu entwickeln, um Störungen von Produktions- und Transportprozessen zu vermeiden oder diesen effizient zu begegnen.



Die Logistiknetze international tätiger Unternehmen, wie zum Beispiel deutscher Automobilhersteller, werden zunehmend komplexer. Nicht nur Naturkatastrophen wie Erdbeben und Vulkanausbrüche beeinflussen die globalen Transportketten, sondern auch alltägliche Ereignisse wie Staus oder kurzfristige Produktionsausfälle. „Um die Herausforderungen globaler Lieferketten zu bewältigen, ist ein kollaboratives Risikomanagement mit unseren Partnern in der Supply Chain erforderlich“, erklärt Wolfgang Michel, Head of CTP Operations vom Praxispartner Continental Teves, das Forschungsvorhaben.

Im ersten Projektschritt wurden daher potenzielle Risiken entlang von Lieferketten sowie Maßnahmen zur Verhinderung und Beseitigung identifiziert. Anschließend wurde ein unternehmensübergreifender Risikomanagementprozess definiert, der die kollaborative Risikobewertung und Maßnahmenauswahl unterstützt. Prozessorientierung und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit schaffen die Reaktionsräume zur Abmilderung von Risikofolgen.

Im Fokus der aktuellen Projektphase steht nun die Entwicklung von Software-Prototypen, die das kollaborative Risikomanagement auf verschiedenen Organisations- und Planungsebenen unterstützen. Mithilfe dieser Assistenzsysteme können potenzielle Störungen visualisiert sowie deren Auswirkungen analysiert und bewertet werden. Diese unterstützen die proaktive Betrachtung von Risiken in der Planungsphase sowie die Entscheidung über reaktive Maßnahmen im operativen Störungsfall. Funktionalität und Nutzen der Assistenzsysteme werden in praxisnahen Fallstudien gemeinsam mit den Praxispartnern getestet und bewertet.

Die Zwischenergebnisse des Forschungsprojektes werden auf dem Forum Automobillogistik des Verbandes der Automobilindustrie e.V. (VDA) und der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. am 4. und 5. Februar 2014 in Frankfurt vorgestellt. Die Projektteilnehmer werden dort mit einem Stand vertreten sein.

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