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Europas Berufsfahrer unter Druck

27.01.201417:26 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Eine von MiX Telematics unter Berufsfahrern in Großbritannien, Frankreich, Spanien und Deutschland durchgeführte Umfrage ergab, dass 63% aller Fahrer zugeben, bei berufsbedingten Fahrten zu schnell zu fahren, mehr als ein Drittel davon (34%) jede Woche. Über die Gründe dafür befragt, waren die häufigsten Antworten „Ich passe mich dem Verkehrsfluss an“ (53%) und „Wegen Termindrucks“ (37%). In Frankreich begründeten 27% der Fahrer ihre überhöhte Geschwindigkeit mit einem Mangel an Konzentration. Damit gaben diesen Grund doppelt so viele französische Fahrer an als Fahrer in den anderen Ländern, gefolgt von Deutschland, wo 14% der Fahrer Konzentrationsmängel beklagten.


Danach gefragt, wo sie mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind, gaben mehr als 40% der Fahrer an auf Autobahnen, Hauptstraßen und im innerstädtischen Verkehr zu schnell zu sein. Tatsächlich gab es bei den Fahrern der vier Nationalitäten signifikante Unterschiede. So geben 63% der britischen Fahrer an, hauptsächlich auf Autobahnen mit überhöhter Geschwindigkeit zu fahren, deutsche Kollegen eher auf innerstädtischen Hauptstrassen, und französische und spanische Fahrer erklären, dass sie dazu tendieren, auf allen Strassentypen bei Arbeitsfahrten zu schnell zu sein.
Folgen überhöhter Geschwindigkeit
Insgesamt schätzten alle befragten Fahrer die Wahrscheinlichkeit von ernsten Konsequenzen bei überhöhter Geschwindigkeit als gering ein. Als wahrscheinlichste Folge zu schnellen Fahrens nannten die Fahrer „Von der Polizei angehalten werden“. Über alle Länder hinweg wurden Folgen wie „Eine Gefahr für andere darstellen“ und „Mich selbst gefährden“ lediglich mit jeweils 14% und 13% bewertet, knapp hinter „Meine Fahrerlaubnis verlieren“, was nur von nur 16% der Befragten als mögliche Konsequenz angegeben wurde.
Innerhalb der letzten 12 Monate wurde bei 17% der LKW-Fahrer überhöhte Geschwindigkeit mit Bußgeldern geahndet. Damit führen sie vor den Fahrern von Transportern, bei denen 14% der Fahrer Bußgeldstrafen bekamen. 12% der Busfahrer wurden abgestraft und nur 9% von PKW-Fahrern im Personentransport. In den meisten Fällen waren Fahrer eher dazu bereit, Bußgelder zu zahlen als deren Arbeitgeber, nur bei Bussen und Reisebussen wären beide zu gleichen Teilen bereit, mögliche Bußgelder in Kauf zu nehmen.
Die meisten Bußgelder für zu schnelles Fahren wurden in Großbritannien ausgestellt, dicht gefolgt von Spanien, Frankreich und Deutschland, in dieser Reihenfolge.

Männliche und weibliche Fahrer im Vergleich
Ein großer Anteil aller Umfrageteilnehmer, die sich zu überhöhter Geschwindigkeit bei Berufsfahrten bekannten, egal ob weiblich oder männlich, scheint sich der Gefahren von zu schnellem Fahren nicht bewusst zu sein. Dafür gaben jedoch fast doppelt so viele Männer (29%) als Frauen (17%) an, dass sie glauben, trotz überhöhter Geschwindigkeit sicher zu fahren.
Europäische Unterschiede
Die Auswertung der Umfrage nach Ländern ergab, dass nur 20% aller Fahrer in Deutschland nach ihren Angaben bei Berufsfahrten nicht zu schnell fahren. Spanische Fahrer beanspruchen für sich den Titel als gesittetste Fahrer, 40% sagten aus, niemals zu schnell zu sein. Mit 39% folgen dicht dahinter britische Fahrer, die nach eigenen Angaben nie schneller als erlaubt sind, in Frankreich sind es 34%.
Auswertung
„Die Erkenntnis, dass zwei Drittel aller Fahrer in Großbritannien, Frankreich, Spanien und Deutschand gewohnheitsmäßig zu schnell fahren, während sie für ihre Arbeitgeber unterwegs sind, ist ein Ergebnis, das allen Unternehmen in allen Ländern Anlass zur Besorgnis geben sollte,“ kommentiert Steve Coffin, Leiter Marketing und Betrieb, MiX Telematics Europa. „Unsere Umfrage ergab außerdem, dass mehr als Dreiviertel, 77% der Fahrer, keine Fahrtrainings zum Thema Geschwindigkeitsüberschreitungen bei Berufsfahrten erhalten.“
„Die Mehrzahl von den 23% Berufskraftfahrern, die Trainings bekommen haben, sind LKW- oder Busfahrer. Davon haben 82% angegeben, dass das Training einen positiven Effekt auf ihr Fahrverhalten hatte. Eine überwältigende Mehrheit berichtete, dass sie Geschwindigkeit und Fahrvorgänge wie Beschleunigung, Bremsen oder Gangwechsel bewusster wahrgenommen haben und dies einen ausgeglicheneren Fahrstil zur Folge hatte. 33% berichteten außerdem über Vermeidung von überflüssigem Leerlauf.“
Hintergrunddaten zur Umfrage
Die Umfrage fand im Sommer 2013 statt und sammelte Antworten von 800 Berufsfahrern von PKWs, Transportern, LKWs, Bussen und Reisebussen in Großbritannien, Frankreich, Spanien und Deutschland, 200 Fahrer aus jedem dieser Länder. Von diesen waren:
- 58% männlich
- 16% zwischen 18-29 Jahre, 28% 30-39 Jahre, 26% 40-49 Jahre und 30% 50 Jahre oder älter
- 80% Fahrer von Firmenwagen
- 27% Fahrer von Transportern
- 9% LKW-Fahrer
- 6% Bus- oder Reisebusfahrer
- 4% andere.

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