(openPR) Betriebsergebnis um 86 Prozent auf 1,158 Mio. EUR verbessert
- Liquidität auf 9,4 Mio. EUR erhöht
- Kapitalerhöhung schafft Basis für zusätzliches Wachstum
Jena, 16. Februar 2006 - Die Analytik Jena AG (ISIN DE0005213508) startete erfolgreich in das erste Quartal des Geschäftsjahres 2005/2006 und hat einen Gesamtumsatz von 15,787 Mio. EUR (VJ: 18,841 Mio. EUR) sowie ein operatives Konzernergebnis von 1,158 Mio. EUR (VJ: 0,623 Mio. EUR) erzielt.
Im Segment "Instrumente" verzeichnete der Konzern sein bestes Ergebnis seit dem Börsengang 2000. Mit der seit dem abgelaufenen Geschäftsjahr erkennbaren und anhaltend positiven Entwicklung insbesondere auf den Auslandsmärkten wurde im Instrumentengeschäft eine Umsatzsteigerung von 34,8 % auf nunmehr 9,413 Mio. EUR (VJ: 6,985 Mio. EUR) realisiert. Im Geschäftsbereich project solutions erzielte Analytik Jena im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 6,374 (VJ: 11,856) Mio. EUR einen um 46,2 % geringeren Umsatz. Diese Veränderung resultiert aus dem für das Projektgeschäft typischen Akquisitions- und Realisierungszyklus für langfristige Projekte. Mehr als zwei Drittel der Gesamtumsätze erzielte Analytik Jena auf Auslandsmärkten.
Die Ertragslage des Konzerns konnte im ersten Quartal 2005/2006 deutlich verbessert werden. Die Gesamtbruttomarge stieg in Folge des veränderten Umsatzmixes zu Gunsten des Instrumentengeschäftes um gut zehn Prozentpunkte auf 37,6 % (VJ: 27,5 %) an. Das EBITDA wuchs auf 1,598 Mio. EUR (VJ: 0,996 Mio. EUR) und legte um 60,4 % zu. Das EBIT erhöhte sich um 85,9 % auf 1,158 Mio. EUR. Die EBIT-Marge beträgt 7,3 % (VJ: 3,3 %), im Segment Instrumente sogar mehr als zehn Prozent. Insgesamt stieg der Quartalsüberschuss des Konzerns mit 0,550 Mio. EUR (VJ: 0,215 Mio. EUR) auf mehr als das Doppelte an. Der Gewinn je Aktie kletterte von 0,06 EUR auf 0,15 EUR.
Die liquiden Mittel konnten in den ersten drei Monaten des neu angelaufenen Geschäftsjahres ausgebaut werden und belaufen sich zum Ende der Berichtsperiode auf 9,431 (per 30.09.05: 5,529) Mio. EUR. Maßgeblich zurückzuführen ist das auf den erfolgreichen Ausbau des operativen Cashflows. Das Eigenkapital des Konzerns beläuft sich aktuell auf 22,601 (per 30.09.05: 21,985) Mio. EUR. Trotz des Anstiegs des Eigenkapitals verringert sich die Eigenkapitalquote auf 38,8 % (per 30.09.05: 44,4 %), bedingt durch den Anstieg der Bilanzsumme von 49,511 Mio. EUR auf 58,312 Mio. EUR.
Die Analytik Jena-Gruppe beschäftigte per Bilanzstichtag 31. Dezember 2005 weltweit 452 Mitarbeiter (VJ: 395 Mitarbeiter).
Im Zusammenhang mit dem geplanten strategischen Wachstum gab Analytik Jena am 8. Februar 2006 die Durchführung einer Kapitalerhöhung bekannt. Die dem Unternehmen mit der Maßnahme zufließenden Mittel sollen insbesondere für den Ausbau der Entwicklungs- und Marketingaktivitäten im Bereich bio solutions sowie für den eigenständigen Markteintritt in Japan Verwendung finden. Die Bezugsfrist der neuen Aktien läuft noch bis zum 1. März 2006.
In den Ergebnissen des ersten Quartals und der aktuellen Auftragsentwicklung sieht der Konzern eine solide Basis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Das Unternehmen geht für den Jahresverlauf von der Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung aus und verfolgt kontinuierlich seine Wachstumsstrategie, zu deren Umsetzung auch die laufende Kapitalerhöhung beitragen wird.
Den Bericht über das erste Quartal erhalten Sie hier: http://www.aj-group.de/frontend/index.php?itid=917&
Über Analytik Jena
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Der Analytik Jena Konzern (ISIN: DE0005213508) entwickelt, produziert und vertreibt modernste Analysemesstechnik und ist heute ein weltweit anerkannter Partner bei Investitionsprojekten in Wissenschaft und Industrie. Analytik Jena hat sich mit Hightech Analysesystemen sowie umfangreichen Engineeringleistungen bei der Planung und Realisierung von Kliniken oder Laboratorien zum Systemanbieter etabliert. Abgerundet wird das Portfolio durch effiziente kundenspezifische Softwarelösungen (LIMS) zum Management der in den Laboratorien anfallenden riesigen Datenmengen. Zu den Kunden der 1990 gegründeten Analytik Jena AG zählen namhafte Unternehmen aus allen Bereichen der Pharmazie, Biotechnologie und Umwelttechnik sowie Universitäten und Forschungsinstitute in über 70 Ländern.
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