(openPR) Wolnzach 09.02.2006 – Wo das Marketing mit ERP-Anwendungen wie SAP® zusammentrifft, sind Formatbrüche und manuelle Überführungsprozesse die Regel. So können beispielsweise Kundendaten aus einem SAP CRM® für eine Mailingaktion nicht mit einer Newsletter-Anwendung verknüpft werden und müssen manuell exportiert werden. E-Shop-Systeme können keine Bestandsabfragen an eine Warenwirtschaft wie SAP R/3® richten, um dem Kunden Einblicke in die Verfügbarkeit zu geben. Die Liste ließe sich beliebig erweitern. Auch wenn sich einige dieser Hürden durch work-arounds überwinden lassen, ist eine direkte Integration von marketingrelevanten Systemen in ERP-Anwendungen, wie eben jene weit verbreiteten von SAP®, wesentlich effizienter. Eine solche Integration zeigt die ContentServ GmbH auf der CeBIT in Halle 3 an Stand E08.
Zwei Welten – zwei IT-Ansätze
Das Problem ist weithin bekannt und liegt tiefverwurzelt in den unterschiedlichen Welten von Warenwirtschaft und Marketing. Während in der einen bis ins kleinste Detail vorstrukturierte Daten und Prozesse benötigt werden, sind in der anderen Flexibilität und Freiraum für Kreativität gefragt. Daher scheiterten auch die meisten Versuche, ERP-Anwendungen im Marketing einzuführen, denn die entsprechenden Systeme werden mit ihren starren und streng diktierenden Eingabemasken dort als einschränkend empfunden. Somit entwickelten sich seit jeher IT-Lösungen für das Marketing weitestgehend unabhängig von Lösungen für die Warenwirtschaft. In letzterem Bereich hat sich SAP® in den letzten Jahren zunehmend als Benchmark etabliert und erfreut sich weiter Verbreitung. Auf der anderen Seite wurden diverse Systemlösungen, welche weitestgehend dem Marketing zugeordnet werden können, weiterentwickelt. Das Spektrum reicht hier von einfachen Newsletter-Applikationen über Content Management Systeme bis hin zu komplexen Cross-Media-Publishing- und Product-Information-Management-Lösungen.
CS SAPcon – ganzheitliches Marketing-Management mit SAP®-Anbindung von ContentServ
Die ContentServ GmbH, welche mit ihrer webbasierten Enterprise Marketing Management-Suite (CS EMMS-Suite) die zahlreichen IT-Ansätze für das Marketing bereits als erster Hersteller unter einem Dach vereint, demonstriert nun auf der diesjährigen CeBIT in Hannover eine umfassende Integration dieser Suite in SAP®-Lösungen. Über eine Schnittstellenfamilie mit dem Namen CS SAPcon werden die verschiedenen Komponenten der CS EMMS-Suite bidirektional mit SAP®-Lösungen wie beispielsweise SAP CRM® integriert. So können nun auch solche Prozesse im Marketing automatisiert werden, welche Daten aus den SAP®-Anwendungen benötigen.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind umfangreich
Beispiele dafür finden sich genug. So wird durch die neuartige Integration beispielsweise der automatische Versand von personalisierten und individualisierten Newslettern oder Mailings möglich. Dazu wird einfach die Newsletteranwendung der CS EMMS-Suite mit einem bestehenden SAP CRM® verknüpft. Nun können entsprechend den dort gepflegten Kundenprofilen automatisch genau die Neuigkeiten in eine Aussendung integriert werden, welche den Interessen des jeweiligen Kunden entsprechen.
Doch auch altbekannte Sorgenkinder des E-Commerce gehören mit einer solchen Integration der Vergangenheit an. So kann einem Kunden bei einer Bestellung in einem E-Shop direkt eine in der Warenwirtschaft generierte Bestellnummer ausgegeben und dort seinem Profil zugeordnet werden. Auch der Warenbestand kann aus der Warenwirtschaft in Echtzeit abgerufen und dazu verwendet werden, einem Besucher des E-Shops Informationen über die Verfügbarkeit von Produkten zu geben. Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Denn das Resultat ist auf lange Sicht ein ungebrochener Datenkreislauf zwischen ERP-System und Marketingprozessen. Damit werden aus den Berührungspunkten der beiden Welten ERP und Marketing schließlich echte Schnittstellen, welche sich für Prozessoptimierungen nutzen lassen.
SOA-Architektur für optimale Wertschöpfung
Laut Angaben des Herstellers kann die Integration auf unterschiedliche Weise realisiert werden, wobei sich jedoch ein Ansatz über Webservices bewährt habe. Dieser steht ganz in Zeichen des derzeit sehr prominenten Akronyms SOA, welches für Service Oriented Architectures steht. Es beschreibt eine System-Architektur, in welcher die verschiedenen Teilsysteme über die Bereitstellung von Services (wie eben Webservices) miteinander kommunizieren und hat unter anderem den Vorteil, dass an den Systemen in der Regel nur geringe Modifikationen durchgeführt werden müssen. Mit der SAP®-Integration über Webservices demonstriert die ContentServ GmbH, dass der SOA-Ansatz schon seit geraumer Zeit Thema in der Entwicklung ist. Schließlich würden auch diversen anderen Funktionalitäten der CS EMMS-Suite Webservices zugrunde liegen, so Patricia Kastner, Geschäftsführerin des bayerischen Unternehmens. Ein Grund mehr, warum die EMMS-Suite sich auch mit Drittsystemen besonders einfach integrieren lasse.
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Die ContentServ GmbH hat sich mit ihren innovativen Software-Produkten auf professionelle Business-Lösungen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Kommunikation spezialisiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Prozessoptimierungen sowohl in der Redaktion als auch der medienübergreifenden Publikation von Inhalten. Mit dieser Grundausrichtung kann die ContentServ GmbH eine große Bandbreite voll-integrierter Marketing- und Business-Solutions anbieten – für den mittelständischen Betrieb genauso wie für große Konzerne. Als Spin-Off-Unternehmen der „Kastner AG – das medienhaus“ kann ContentServ auf mehr als ein Jahrhundert Erfahrung im Medienmanagement und im Umgang mit Publishing-Prozessen zurückgreifen. Mit seinen Schwester- und Partnerunternehmen deckt ContentServ das komplette Produkt- und Dienstleistungsspektrum des Marketings, des Vertriebs und der Unternehmenskommunikation ab.









