(openPR) „Eine Komödie, drei Frauenrollen, sechs Männerrollen, vier Akte, eine Landschaft, viele Gespräche über Literatur, wenig Handlung, ein Pud Liebe.“ So charakterisierte Anton Tschechow selbst ein wenig ironisch sein Stück „Die Möwe“. An der Dittchenbühne haben in diesen Tagen die Proben für die Komödie, die eigentlich eine Tragikomödie ist, begonnen. Premiere ist am 7. Februar 2014.
Hauptthema des 1895 geschriebenen Stücks ist der Konflikt zwischen der egozentrischen Schauspielerin Irina Nikolajewna Arkadina und ihrem Sohn, den angehenden Dichter Konstantin Gawrilowitsch Treplew, sowie dessen Muse Nina. Tschechow thematisiert die Wünsche und Träume seiner Figuren, ihr Streben nach Erfolg und Liebe, ihre Hoffnungen und ihr Scheitern in der provinziellen Langeweile des Landguts – und arbeitet dabei aus der eigentlichen Tragik dieser Menschen und ihrer Situation durchaus komische Aspekte heraus. Mit der „Möwe“ schuf Tschechow eine neue Dramatik, die nachhaltigen Erfolg nicht nur in Russland hatte.
Unter der Regie von Vilija Neufeldt spielen an der Dittchenbühne Monika Pohle (Irina), Wahagn Ajdinjan (Konstantin), Femke Marsch (Nina) und Volker Sievers (Boris) sowie eine ganze Reihe weitere Darsteller. Die – modernen – Kostüme entwarf Ange Biskyte, genäht wurden sie von Christine Martischus. Das Bühnenbild, das als eine Art Spiegelung des Zuschauerraums verstanden werden kann und so die Aktualität des Stücke unterstreicht, wurde entworfen von Aurimas Aksys und umgesetzt von Gerd Waldow.
Aufführungstermine
Die Premiere der „Möwe“ findet statt am Freitag, den 7. Februar, um 20 Uhr. Weitere Aufführungen: Sonntag, 9. Februar, 16 Uhr; Sonntag, 16. Februar, 16 Uhr; Sonntag, 23. Februar, 16 Uhr; Sonnabend, 8. März, 20 Uhr; Sonntag, 9. März, 16 Uhr; Sonnabend, 22 März, 20 Uhr; Sonntag, 23. März, 16 Uhr; Freitag, 4. April, 20 Uhr; und Sonntag, 6. April, 16 Uhr.
Karten und Auskünfte beim „Forum Baltikum – Dittchenbühne“, Hermann-Sudermann-Allee 50, 25335 Elmshorn. Telefon: 04121/89710; E-Mail:
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