(openPR) LUX 40 – Licht aus der Versenkung
München, November 2013 – Nach einer langen schöpferischen Pause tritt die Münchener Konzeptkünstlerin Michaela Pods-Aue wieder mit einem Konzert an die Öffentlichkeit.
LUX 40 – so heißt ihr neues Projekt, das wie gewohnt mit multi-kognitiven Elementen aufwartet: Wiedergefundene Musik der Renaissance zu 40 Stimmen und freie Improvisation unter der spektakulären Glaskuppel des Postpalastes mit einem edlen, ökologisch sinnvollen Lichtkonzept des Lichtlabors Bartenbach. Dazu das Modern String Quartet, Michael Lutzeier am Saxophon und der Chor vox nova unter Andreas Stadler. music/projects/art e.V. freut sich als Veranstalter auf das Münchener Publikum und präsentiert mit LUX 40 am 5. und 6. April 2014 eines der sicherlich herausragenden Konzerte der Saison. Der Vorverkauf über MünchenTicket hat bereits begonnen.
LUX heißt Licht und 40 steht hier für Kompositionen zu 40 Stimmen, und zwar ganz besondere: Als 2007 nach 500 Jahren die längst verschollen geglaubte Missa „Ecco si beato giorno“ des italienischen Komponisten Alessandro Striggio unvermutet auf einem Pariser Dachboden auftauchte, war die musikhistorische Sensation perfekt: Fand sich damit doch ein „missing link“ des polyphonen Klangrausches der italienischen Renaissance wieder. Und damit die direkte Verbindung zu Thomas Tallis, der mit seinem „Spem in alium“ auf Striggios Komposition reagiert hatte. Während Tallis durchaus zum anspruchsvollen Vokal-Repertoire gehört, werden die beiden Striggio-Stücke „Missa“ und „Ecce Beatam Lucem“ a cappella in deutscher Erstaufführung zu hören und zu sehen sein.
Ja, auch zu sehen, denn das neue Projekt der Münchner Konzeptkünstlerin Michaela Pods-Aue beinhaltet wie immer neben der Musik noch weitere Aspekte: Unter dem Thema LUX 40 setzt sie Werke der Renaissance in Verbindung mit der Kunst der Improvisation, wie sie heute vor allem im Jazz zu Hause ist. Neben dem Chor vox nova unter Leitung von Andreas Stadler stehen ihr mit dem Modern String Quartet und Michael Lutzeier am Bariton-Saxophon Jazzmusiker von Weltklasse zur Seite. Sie werden das musikalische Material frei improvisieren, auf ihre bekannt unvergleichliche Art.
Der Konzertabend geht einher mit einem Lichtkonzept, das eben nicht „ach, schon wieder Licht“ ist: Technologische Innovation, das den bislang extrem hohen Aufwand bei Bühnenbeleuchtungen wesentlich verringert. Intelligenz gepaart mit Ästhetik, und das bitte ökologisch sinnvoll. Dafür konnte das renommierte Bartenbach Lichtlabor gewonnen werden. Und so wird am 5. und 6. April 2014 einer der elegantesten Konzertsäle Münchens, der spektakuläre Postpalast, zum ersten Mal mit einem klassischen Konzert bespielt. Dieses denkmalgeschützte Rundgebäude mit seinen 8 Säulen und einer 20 m hohen Glaskuppel ist wie gemacht für eine auch akustisch außergewöhnliche Rauminszenierung: Das Publikum sitzt – umgeben von Klang und Licht – mitten im Geschehen, stehen doch die SängerInnen auf 8 Chöre verteilt im Raum. Im Zentrum unter der Glaskuppel die ersten Zuhörerreihen und das Modern String Quartet. Und natürlich Andreas Stadler, der Dirigent dieser höchst anspruchsvollen Chorwerke.
Michaela Pods-Aue hat sich bei ihren Konzerten immer für die Verbindung von inhaltlichem Anspruch und sinnlichem Genuß eingesetzt. „Das Publikum ist weit besser als sein Ruf; es kommt darauf an, wie man ihm Neues präsentiert“, sagt sie. Die Verknüpfungen in ihren Konzerten – sie nennt sie synästhetisch – seien ihr Pfad, auf dem sie der Spur des Wesentlichen nachginge. Träger des Konzertes ist der gemeinnützige Verein music/projects/art e.V., der für genau solche grenzüberschreitenden Projekte ins Leben gerufen wurde. Er hat sich zum Ziel gesetzt, in der Verbindung von klassischer und zeitgenössischer Musik, Architektur und Licht, Bildern und Sprache, Kunst und Wissenschaft neue Konzertformen zu entwickeln, die auch ein Event-orientiertes und Internet-verwöhntes junges Publikum ansprechen. Man freut sich auf das Münchener Publikum und steht für Fragen vorab gerne zur Verfügung.












