(openPR) Das aktuelle iPhone 5S beherrscht, mit kleinen Einschränkungen, auch die Königsdisziplin der Fotografie. Wie der Journalist und Fotoblogger Markus Hermannsdorfer auf www.dslr-tricks.de beweist, kann das Smartphone Bilder länger belichten, um Sternspuren sowie Leuchtspuren vorbeifahrender Autos oder einer geschwenkten Taschenlampe abzulichten. Apple hat diese Funktion nie für das iPhone geplant, findige App-Programmierer haben inzwischen aber einen Weg gefunden, um eingebaute Sperren zu umgehen, was eine individuelle Einstellung von Blende und Belichtungszeit bei den im Smartphone verbauten Kameras ermöglicht. Hermannsdorfer verwendete für den Test die kostenlose App "Slow Shutter Speed Free". Sie erlaubt Belichtungszeiten zwischen 0,5 Sekunden und unendlich (Bulb-Modus). Über "Sensivity" kann im Programm die Intensität des aufgezeichneten Lichts eingestellt werden. Ebenfalls wichtig ist der Selbstauslöser (Self Timer). Um Verwackelungen auszuschließen, müssen Kameras bei langen Belichtungszeiten auf einem Stativ fixiert werden. Das gilt auch für Smartphones. Hier sieht Hermannsdorfer die größte Schwierigkeit. Er schoss die Bilder mit der Frontkamera, die nur eine niedrige Auflösung von 320 x 480 Pixel bietet. "Nur so kann ich die App bequem über den Touchscreen bedienen und gleichzeitig für die nötige Stabilität sorgen, indem ich das Smartphone gegen Bücher oder Parkbänke lehne", erklärt er auf seinem Blog. "Sollte Apple in der nächsten iPhone-Generation die Frontkamera durch ein deutlich besseres Modell ersetzen oder ein findiger Hersteller Stative für das Smartphone auf den Markt bringen, könnte es vor allem für die Spiegelreflex wirklich gefährlich werden", lautet sein Resümee.
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