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Fragen Sie Ihren Apotheker, oder nutzen Sie eine App

13.12.201316:24 UhrGesundheit & Medizin
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21 Apotheken-Apps im Test: Dez 2013
21 Apotheken-Apps im Test: Dez 2013

(openPR) 21 Apotheken-Apps im Test: Was bieten sie Verbrauchern?
Freiburg, (sw). Kundenbindung stärken und die pharmazeutische Beratung unterstützen: Das sollen Apps leisten, die Apothekenkunden in der Regel kostenlos nutzen können. Die deutschsprachigen und kostenlosen Apotheken-Apps wurden im Dezember 2013 von der Initiative Präventionspartner geprüft. Lesen Sie, welche Servicefunktionen diese Apps bieten und wie gut sie im Hinblick auf die Qualität und Transparenz der gesundheitsbezogenen Informationen (HealthonApp-Ehrenkodex) abschneiden.



Medikamenten verwalten: Jeder zweite App (52%) unterstützt den Nutzer bei der Verwaltung der eigenen Medikamente. Nutzer können dazu z. B. Fotos von Rezepten oder Medikamenten auf ihrem Smartphone ablegen und bei den meisten App (85 % ) auch zur Vorbestellung direkt an die Apotheke senden. Die Medikamente sucht sich der Nutzer durch Eingabe der PZN, durch Einscannen des Barcodes auf der Arzneimittelpackung (62%) oder durch Spracheingabe (5%) aus einer Arzneimittel-Datenbank aus. Jeder Dritte App (38 Prozent) kann über eine Erinnerungsfunktion die Tabletteneinnahme und damit die Compliance unterstützen.

Arzneimittel direkt bestellen oder kaufen: Fast die Hälfte der Apps (47,6%) bietet die Möglichkeit, Rezepte vorzubestellen und diese über ein Shop-System auch direkt zu kaufen. Diese Apps werden größtenteils (80%) als Service von Versandapotheken angeboten.

Pharmazeutische Aufklärung & Beratung: Jede dritte App (38%) liefert gesundheitsbezogene Nachrichtenbeiträge und bietet einfache „Ratgeber“ zur Selbstmedikation. Dem Nutzer wird nach Eingabe von Krankheitssymptomen eine Vorschlagsliste mit Arzneimitteln zur Selbstmedikation angezeigt. Dieser Service stammt größtenteils von Versandapotheken (87,5%).
Umfassende Gesundheitsaufklärung findet sich in den untersuchten Apotheken-Apps nur sporadisch, z. B. ausführliche Informationen zu Themen der Selbstmedikation (4,8%), Glossar mit medizinischen Fachbegriffen (9,5%), Erklärungen von Laborwerten (4,8%), sowie ein Heilpflanzenlexikon (4,8%).

Qualität und Transparenz der gesundheitsbezogenen Informationen: Apotheker und auch Apothekenverlage wissen um die besondere Bedeutung von Interessenkonflikten bei der Bereitstellung von Gesundheitsinformationen. Die Angaben, die der Verbraucher braucht, um einschätzen zu können, ob Informationen unabhängig oder interessengeleitet sind, fehlen innerhalb der Apps weitgehend:
Die meisten Apps (81%) verzichten auf Werbebanner, häufig (68 %) ist eine Apotheke der Anbieter. Ob sich im Hintergrund ein Verlag oder ein anderer Kooperationspartner als Sponsor an der Finanzierung beteiligt, wäre nur erkennbar, wenn der App-Anbieter dazu transparent informieren würde, z. B. im Impressum, das bei (81%) Apps vorhanden ist. Tatsächlich informiert nur eine App (5%) über die verwendeten Quellen. Angaben zu Autoren, zum Stand der gesundheitsbezogenen Informationen, sowie zu den verwendeten Quellen fehlen weitgehend. Auch die Sensibilität der Anbieter für das Sicherheitsbedürfnis von Smartphone-Nutzern ist gering: Jede zweite App (48%) macht keine Angaben zum Datenschutz.

Fazit: Apotheken-Apps können Chroniker unterstützen, z. B. beim Nachbestellen oder bei der Erinnerung an Medikamente. Der Anteil der Chroniker unter den Smartphone-Nutzern wächst weiter an, in Zukunft werden diese ihre Apothekenkundenzeitschrift sicher gerne auch als App nutzen und mit diesen smarten Helfern auch ihre Arzneimittel bequem vorbestellen oder kaufen.
Gesundheitsinformationen und -beratung fundiert und qualitätsgesichert in Form von News, Interaktionschecks, Heilpflanzenatlas oder auch als Datenbank mit Packungsbeilagen bereit zu stellen, ist ein Aufwand, den sich einzelne Apotheker in der Regel nicht leisten können. Sie nutzen die Gesundheitsredaktionen großer Verlage (z. B. Apothekenverlag, Wort und Bild Verlag), die ihrerseits in digitale Vertriebskanäle investieren, um den Rückgang der Reichweiten ihrer klassischen Printmedien zu kompensieren. Die einzelne Apotheke ist innerhalb dieser Apps häufig nicht mehr, als ein Suchmaschineneintrag, der den Wert der Verlags-App steigert. Um sich als unabhängige Arzneimittelberater im regionalen Markt abzugrenzen und den Kontakt zur "smarten" Kundschaft zu halten, können Apotheker kostengünstigere Alternativ nutzen, z. B. mobile Webauftritte, die sie selbst einfach pflegen können.
Die Testergebnisse aller 21 Apotheken-Apps sind über die Datenbank healthon-App (app.healthon.de) auch mobil abrufbar, oder als Download unter www.healthon.de.

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