openPR Recherche & Suche
Presseinformation

G DATA Security Malware Jahresbericht 2005

10.02.200611:25 UhrIT, New Media & Software
Bild: G DATA Security Malware Jahresbericht 2005
Ralf Benzmüller, Virenexperte G DATA Security
Ralf Benzmüller, Virenexperte G DATA Security

(openPR) Bochum, 10. Februar 2006 - Besorgnis erregende Fakten über Gefahren und Verbreitung von Malware präsentieren die Virenexperten von G DATA Security, Ralf Benzmüller und Gertjan Vroon, in ihrem "Malware Jahresbericht 2005". Die Anzahl neuer Viren, Trojaner, Spyware und Exploits ist in 2005 um 60 Prozent gestiegen, obwohl nur wenige spektakuläre Outbreaks verzeichnet wurden. Botnetze und Rootkits sind in den Augen der Virenexperten die "Newcomer" des Jahres, die durch ihre perfiden Methoden der Verbreitung und Schadwirkung ein ernst zu nehmendes Problem für die Zukunft darstellen. Der kostenfreie Jahresbericht kann unter www.antiviruslab.com oder hier heruntergeladen werden.



Ralf Benzmüller sieht für PC-Anwender keine Besserung der Bedrohungslage durch Viren, Würmer, Spyware oder Exploits: "Die wenigen, spektakulären Viren-Outbreaks im vergangenen Jahr weisen nur vermeintlich auf eine Abschwächung der Gefahren durch Internet-Schädlinge hin. Fakt ist: die Zahl neuer Malware ist im letzten Jahr um knapp zwei Drittel gestiegen. Mit immer neuen Maschen werden ahnungslose Surfer auf Malware-Seiten gelockt. Phishing-Mails richten sich nicht mehr nur an Online-Bankkunden, sondern bedrohen auch kleinere Unternehmen und deren Kunden. Auch neuere Technologien wie Instant Messaging und Mobilgeräte werden verstärkt genutzt, um Daten auszuspionieren oder Nutzer um ihr Erspartes zu betrügen."

Viren-Fakten 2005 Auch 2005 ist die Anzahl neuer Malware insgesamt gestiegen. Während bei Würmern ein Rückgang um 15% zu verzeichnen ist, wuchs die Anzahl neuer Adware/Spyware (+65%), Trojan-Downloader (+52%), Trojanischer Pferde (+27%) und Backdoors (+12%) deutlich. Große Würmer, die viele Funktionen wie Schwächung des Systems, Verbreitung, Backdoor installieren in einer Datei vereinigen, werden immer seltener. Stattdessen werden spezialisierte Komponenten für fest umrissene Aufgaben eingesetzt.

2005 - das Jahr der Botnetze
Durch Botnetze hat sich eine neue Art der Verbreitung von Malware etabliert. Im Vergleich zum Vorjahr gab es nur wenige große Outbreaks. Lediglich Sober.p (der Fußball-WM-Wurm) und Sober.y (der BKA-Wurm) haben für größeres Aufsehen gesorgt. Viele der häufigsten Würmer wie Netsky.p, Zafi.b, Zafi.d und Lovegate.w stammten aus dem Vorjahr. Der Einsatz von Botnetzen zur Verbreitung von Malware hat zu einigen Änderungen geführt. Mit Botnetzen kann man die Verbreitung von Malware sowohl zeitlich als auch räumlich begrenzen und damit Aufsehen vermeiden. Anstatt die Verbreitung von Schädlingen dem Zufall zu überlassen, werden sie wie Spam gezielt per E-Mail versendet.

Botnetze haben aber noch einen anderen Vorteil (aus Sicht der Malware-Versender). Innerhalb kürzester Zeit können sehr viele E-Mails versendet werden. Das ist besonders wichtig für signaturbasierte Viren-Erkenner. Erst mit einer Virensignatur kann ein Schädling erkannt werden. Und die Erstellung von Virensignaturen dauert zwischen einer Stunde und mehreren Tagen. Diese ungeschützte Zeit wird von den kriminellen Betreibern der Botnetze ausgenutzt. Um den Effekt zu verstärken, folgen Varianten mit kleinen Änderungen kurz aufeinander. Gegen solche Mehrfach-Angriffe müssen neue Technologien, wie etwa das OutbreakShield, Abhilfe schaffen.

Rootkits - neuer Gefahrenherd wächst in 2006
Malware ist dazu übergegangen, infizierte PCs zu benutzen. Daher muss sich die installierte Malware nach der Infektion gut verstecken. Im letzten Jahres wurde eine bis dahin nur von Linux bekannte Tarntechnologie auch unter Windows eingesetzt: Rootkits.
Ein Rootkit kann Dateien und Verzeichnisse, Registry-Einträge, Prozesse, Benutzerkonten, und Netzwerkaktivitäten vor dem Betriebssystem (und damit auch vor anderen Anwendungen wie AntiViren-Software) verstecken. Dazu greift die Rootkit-Technologie sehr tief in das System ein. Rootkits sind 2005 noch recht selten eingesetzt worden - auch wenn sie durch Sony's Kopierschutz-Waterloo sehr bekannt geworden sind. Wir erwarten, dass Zahl und Nutzung im kommenden Jahr stark ansteigen wird.

Daher gehören auch im kommenden Jahr Virenschutz und Firewall auf jeden PC. Wer nicht zum Opfer werden will, muss außerdem regelmäßig Updates vom Betriebssystem und der verwendeten Software durchführen.

+++++

G DATA Security
G DATA Security dürfte das derzeit erfolgreichste deutsche IT-Security Unternehmen sein. Inner-halb von drei Jahren steigerte G DATA den Marktanteil in Deutschland von zwei Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2005.
Die Security-Software aus Bochum ist bekannt durch das lange ununterbrochene Band von Aus-zeichnungen und Testsiegen. Einzigartiger aktueller Höhepunkt: Das einhellige Ergebnis zehn un-terschiedlicher Redaktionen in der jüngsten Testsaison. AntiVirenKit 2006 und G DATA InternetSe-curity 2006 haben an elf Vergleichstests teilgenommen und wurden elfmal zum Testsieger gekürt.
Hintergrund der Glanzparade: Als Technologieführer manifestiert G DATA den Referenzanspruch durch die Integration der besten Securtiy-Technologien der Welt. Beispiele sind die DoubleScan-Technologie mit zwei unabhängigen Virenscannern oder der Sofortschutz OutbreakShield.
AntiVirenKit und G DATA InternetSecurity sind für Desktop-PCs und als Business-Netzwerklösun¬gen erhältlich.
G DATA beschäftigt 120 Mitarbeiter. G DATA Software ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie USA, Japan, England, Frankreich, Niederlande Italien und Polen erhältlich.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 76690
 1853

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „G DATA Security Malware Jahresbericht 2005“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von G DATA Software AG

TRUST IN GERMAN SICHERHEIT
TRUST IN GERMAN SICHERHEIT
Kompromissloser Schutz ohne Hintertüren (Mynewsdesk) Wer sich effektiv gegen Cyberangriffe schützen will, muss sich für eine Security-Lösung entscheiden, die wirksam vor Angriffen durch Computerschädlinge und Spionagesoftware schützt. Eine immens wichtige Rolle spielt hier das Vertrauen in die Integrität der eingesetzten Sicherheitslösung. Kunden müssen sich darauf verlassen können, dass der Anbieter in seiner Software keine Hintertüren für Geheimdienste oder andere staatlichen Behörden implementiert hat. G Data bietet seinen Privat- und Unt…
Android-Schadcode-Pegel: G Data zählt fast 1,2 Millionen neue Schädlinge in 2013
Android-Schadcode-Pegel: G Data zählt fast 1,2 Millionen neue Schädlinge in 2013
Deutscher IT-Security-Hersteller veröffentlicht Mobile MalwareReport (Mynewsdesk) Im vergangen Jahr wurden laut einer Marktstudie von Gartner mehr als 877 Millionen Android-Smartphones und Tablets verkauft. Analog zu dieser Entwicklung stieg auch die Anzahl neuer Schadprogramme für Android-Mobilgeräte im zweiten Halbjahr auf fast 673.000 an. Für das gesamte Jahr summierte sich die Anzahl neuer Schädlinge auf einen neuen Rekord von 1,2 Millionen – so ein Ergebnis des G Data Mobile MalwareReports. Die Täter setzten insbesondere auf Trojanische…

Das könnte Sie auch interessieren:

Kaspersky Lab veröffentlicht Jahresanalyse 2006
Kaspersky Lab veröffentlicht Jahresanalyse 2006
… Schadprogrammen, mobilen Bedrohungen, aktuellen Trends bei Malware, Spam & Co. Moskau/Ingolstadt, 01. März 2007 – Unter http://www.viruslist.com/de/analysis veröffentlicht Kaspersky Lab seinen Jahresbericht 2006, der die Entwicklung von Schadprogrammen und Spam sowie Trends des letzten Jahres behandelt und Prognosen für 2007 abgibt. Der Jahresbericht besteht …
Bild: Rekordjahr 2011: 26 Millionen neue Computer-SchädlingeBild: Rekordjahr 2011: 26 Millionen neue Computer-Schädlinge
Rekordjahr 2011: 26 Millionen neue Computer-Schädlinge
Die Sicherheitslabore von Panda Security haben den Jahresbericht für das Jahr 2011 mit den wichtigsten Zahlen und Fakten zu den neuesten Cyber-Bedrohungen veröffentlicht. Datendiebstahl, Angriffe auf soziale Medien, Wirtschaftsspionage und Cyber-Krieg gehörten zu den wichtigsten Angriffsszenarien im vergangen Jahr. Dem Bericht der PandaLabs zufolge hat …
PandaLabs Jahresbericht: 27 Millionen neue Schadprogramme im Jahr 2012
PandaLabs Jahresbericht: 27 Millionen neue Schadprogramme im Jahr 2012
Die Sicherheitslabore von Panda Security haben ihren Jahresbericht für das Jahr 2012 veröffentlicht. Datendiebstahl, Angriffe auf Soziale Medien und Cyber-Kriegsführung gehörten zu den dominierenden Themen des vergangenen Jahres. Den Auswertungen der PandaLabs zufolge waren 32% aller gescannten Computer weltweit mit Malware infiziert. Allein im Jahr …
Bild: Malware-Report von PC Pitstop: 14 Prozent der PCs sind mit Schadcode befallenBild: Malware-Report von PC Pitstop: 14 Prozent der PCs sind mit Schadcode befallen
Malware-Report von PC Pitstop: 14 Prozent der PCs sind mit Schadcode befallen
… 14 Prozent der Rechner wurden sehr schwerwiegende Gefährdungen festgestellt. Die größte Bedrohung geht dabei von Spyware aus, 10,5 Prozent der Computer waren davon betroffen. Rogue Security Software - Anwendungen, die vortäuschen, Anti-Malware-Software zu sein, tatsächlich aber ohne Funktion sind - ist deutlich auf dem Vormarsch und wurde auf 8,4 Prozent …
BitDefender Total Security 2010 Gesamtsieger im Total Protection Test der PC Security Labs
BitDefender Total Security 2010 Gesamtsieger im Total Protection Test der PC Security Labs
Sicherheitssoftware erhält „5 Sterne“ für hohe Malware-Erkennung und niedrige False Positive-Rate Holzwickede, 17. September 2010 – Die Sicherheitslösung BitDefender Total Security 2010 (bitdefender.de) hat die Höchstwertung im Total Protection Test des chinesischen PC Security Lab (PCSL) erhalten. Die Untersuchung durch die IT-Security-Experten aus …
Bild: BitDefender Internet Security 2011 für 100-prozentige Virenerkennung ausgezeichnetBild: BitDefender Internet Security 2011 für 100-prozentige Virenerkennung ausgezeichnet
BitDefender Internet Security 2011 für 100-prozentige Virenerkennung ausgezeichnet
… Quartalsüberprüfung im unabhängigen Langzeittest: Antiviren-Software in puncto Malware-Schutz weiter verbessert Holzwickede, 03. Februar 2011 – Die Anti-Malware-Software Internet Security 2011 des Sicherheitsexperten BitDefender (www.bitdefender.de) wurde vom unabhängigen Institut AV-Test erneut für sein hervorragendes Prüfverfahren ausgezeichnet. Während …
Bild: Kostenloser Virenscanner IObit Security 360 Free jetzt auch in deutscher SpracheBild: Kostenloser Virenscanner IObit Security 360 Free jetzt auch in deutscher Sprache
Kostenloser Virenscanner IObit Security 360 Free jetzt auch in deutscher Sprache
IObit Security 360 gehört zu den weltweit besten, kostenlosen Viren- und Malwarescannern. Die englische Version von IObit Security 360 Free erfreut sich schon seit längerer Zeit großer Beliebtheit, da diese Software im Vergleich zu vielen anderen Produkten im Antiviren-Segment absolut kostenlos ist. Seit Kurzem ist diese umfassende, preisgekrönte Antimalware-Software …
Bild: 3 Jahre Collective IntelligenceBild: 3 Jahre Collective Intelligence
3 Jahre Collective Intelligence
Panda Security feiert das dreijährige Marktbestehen seiner Cloud-Technologie für Sicherheitslösungen Duisburg, 06.05.2010 - Vor drei Jahren fiel der Startschuss der Cloud-Technologie Collective Intelligence von Panda Security. Die Cloud-Security Company reagierte damit auf den bislang stärksten Anstieg neuer Malware Exemplare, der sich im Jahr 2007 versiebenfacht …
Bild: Cloud-Ansatz punktet bei Malware-ErkennungBild: Cloud-Ansatz punktet bei Malware-Erkennung
Cloud-Ansatz punktet bei Malware-Erkennung
Anti-Virus-Comparative-Tests bescheinigen Panda Cloud Antivirus Erkennungsrate von 99 Prozent Duisburg, 08.07.2010 - Der Cloud-basierte „Collective Intelligence“-Ansatz von Panda Security erzielt in zwei Tests des unabhängigen österreichischen Testlabors Anti-Virus Comparatives e.V. Spitzenwerte bei der Malware-Erkennung: Beim On-Demand-Test 2010 erkannte …
M86 Security übernimmt Finjan
M86 Security übernimmt Finjan
London – 3. November 2009 – M86, weltweiter Anbieter von Web- und Messaging-Sicherheitsprodukten, gibt die Übernahme des führenden Herstellers von Web Gateway Security-Lösungen Finjan bekannt. Durch die Akquisition wird das Portfolio von M86 Security an E-Mail- und Web-Sicherheitslösungen um Finjans Secure Web Gateway- und SaaS-basierte Produkte ergänzt. …
Sie lesen gerade: G DATA Security Malware Jahresbericht 2005