(openPR) Es war alles so gut gedacht: Die alten Glühbirnen sollten durch die Energiesparlampen ersetzt werden. Aber spätestens bei den kritischen Blicken der Damen in die Spiegel der Umkleideräume wurde auch klar: Energie sparen ist zwar lobenswert, aber nicht alles. Und auch die Licht-Designer waren schon fast auf der Suche nach einem neuen Beruf, boten ihnen die klobigen Lampen doch äußerst wenig Spielraum bei der Gestaltung von Leuchten. Und so ist es nicht verwunderlich, dass das Thema Energiesparlampe schon wieder weitgehend von den großflächigen Werbeanzeigen und Plakaten verschwunden ist.
Die Zukunft gehört der Licht-emittierenden Diode, die man besser unter LED kennt. Diese Technik revolutioniert geradezu alles, was mit Lichtkonzepten zu tun hat. So muss man nun nicht mehr die Lampe um die Fassung herum bauen, sondern hat alle Gestaltungsfreiräume, die man im Zuge innovativer Raum- und Arbeitsplatzausstattungen braucht. So hat Senses aus der Schweiz ein Konzept vorgestellt, bei dem nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Lichtfarbe und – temperatur individuell geregelt werden können. Berührungslos oder berührungsarm, durch reine Gesten und Bewegungen gesteuert, sind diese Wunderwerke auch optisch wahre Hingucker. „Licht muss leben, es muss sich der jeweiligen Situation anpassen“, sagt Martina Jürgens, die mit dem Fachgeschäft Glanzlicht im bayerischen Landshut anspruchsvolle Privat- und Geschäftskunden beliefert. „Es macht doch einen Unterschied, ob ich mit Freunden gemütlich beim Rotwein sitze oder ob ich ein Buch lesen will“, sagt die Expertin und prognostiziert einen weiteren technischen Fortschritt. Und der geht so weit, dass viele Fachleute schon jetzt das Ende der Lichtschalter und Dimmer vorhersagen. Spätestens dann gewinnt die gute alte Nachttischlampe wieder an Wert: Als Nostalgie-Objekt.











