(openPR) Gestern trafen sich Unternehmensvertreter aus den Branchen Automotive, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrtechnik im Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) zur ersten Sitzung des Technologieforums VR-Center-Management, um sich über ihre Erfahrungen mit Virtual Reality (VR) auszutauschen. Themenschwerpunkt dieser Sitzung war die Ausstattung von VR-Centern.
Das Management von Virtual-Reality(VR)-Centern ist eine Aufgabe, deren Erfüllung eine Vielzahl von Kompetenzen erfordert. Dieses ist zum einen dem Umstand zu verdanken, das VR selbst eine Querschnittstechnologie ist. Leistungsfähige VR-Anlagen erfordern entsprechende Rechner, Speicher, Netzwerke, Medien, Projektions-technik, Trackingsysteme, Eingabesysteme und vieles mehr. Auf der Software-Seite sind VR-Programme, Lösungen zur Datenkonvertierung, Datenverwaltung, Benutzerverwaltung, Projektverwaltung zur Verfügung zu stellen. Methodisch sinnvoll kann der VR-Einsatz nur dann sein, wenn die Technologie/Methode VR richtig verstanden ist und ihre Fähigkeiten und Grenzen realistisch bewertet wurden. Diese Fähigkeiten sind an den Aufgaben zu spiegeln, in denen VR eingesetzt werden soll. Über die Erfüllung der Aufgaben muss die Wirtschaftlichkeitsbewertung erfolgen. Schließlich erwarten den VR-Center-Leiter Aufgaben der Personalführung und der Kommunikation mit allen Stellen in der Organisation, die vom VR-Einsatz tangiert werden.
Ab Dezember 2013 setzt das VDC dazu ein dauerhaftes Technologieforum „VR-Center-Management“ auf, welches sich an die Betreiber/Anwender von VR-Centern richtet. Das Forum bietet eine Austauschplattform auf persönlicher Ebene, in der Erfahrungswissen, aber auch neue (Technologie-)Trends ausgetauscht werden können. Letztlich geht es um alle Fra-gestellungen rund um den alltäglichen Betriebsablauf von VR-Centern. Zur ersten Sitzung kamen bereits Teilnehmer von zahlreichen Industrieunternehmen, unter anderem AMG, Bosch, Daimler, Hübner, John Deere, Jungheinrich, Kärcher, Miele, MTU und Optima. Mitglieder des VDC-Netzwerks stellten die Fachexperten, darunter die Firmen Barco, davit und imsys.
Die erste Sitzung der Veranstaltungsreihe Technologieforum „VR-Center-Management" widmete sich nun Fragestellungen rund um das Thema "VR-Center-Ausstattung"; was wird wofür benötigt, welche Voraussetzungen sind zu schaffen, wie erfolgt der Planungs- und Aufbauprozess? Nach einer Einführung in die Thematik und der Diskussion von Planungsan-sätzen durch Dr. Christoph Runde, Geschäftsführer des VDCs, stellte Raymond Guilliard die bei der Daimler AG eingesetzten Systeme und deren Anwendungsgebiete vor. Dr. Ulrich Häfner von imsys, Florian Knoll von davit und Edgar Stinshoff von Barco führten anschließend in einem iteraktiven Expertengespräch in die Komplexität der Planungsprojekte von VR-Centern ein. Dabei gingen Sie individuell auf die Fragen der Teilnehmer ein und zeigte den Interessenten die verschiedenen Phasen des Entscheidungsprozesses und zeigten die Faktoren auf, die schlussendlich für die richtige Systemauswahl entscheidend sind.
Kommende Sitzungen des Technologieforums VR-Center-Management werden sich den Themen Personal & Qualifikationen, Ablauforganisation & Prozessintegration, Kostenrechnung & Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, Technologieeinführung & Change Management, Auswahl & Benchmarking, Unternehmenskultur & Kommunikation und Strategieentwicklung widmen. Weitere Themen können auf Anfrage gerne eingebracht werden.
Das Technologieforum ist offen für weitere Interessenten aus dem Bereich der VR-Anwender. Diese können sich beim VDC auf eine Interessentenliste setzen lassen: http://www.vdc-fellbach.de

![Benutzer in einer CAVE [Bild: imsys]](https://cdn.open-pr.de/pressemitteilung/2/c/f/2cfd3ea3.1200x900.webp)










