(openPR) Echte Abenteuer? Nein, die gibt es nicht mehr. Wer träumt denn im Zeitalter von Handy, Fernseher und Internet noch von großen Fahrten à la Huckleberry Finn und Tom Sawyer? Wo bleiben die Geschichten von unentdeckten Schatzinseln, gefährlichen Mutproben und unglaublichen Heldentaten? Nein, solche Dinge wie Abenteuer gibt es nicht mehr. Oder etwa doch?
In Sue Hiegemanns Kinderbuch schafft sich der kleine Max sein eigenes waghalsiges Unterfangen und schleicht sich als blinder Passagier auf ein Forschungsschiff mit Kurs auf den Nordpol. Um jeden Preis will sich Max seinen lang gehegten Wunsch erfüllen: Er will echte Eisbären sehen, solange es diese noch gibt.
Lassen Sie sich auf das arktische Abenteuer ein! Zwischen den Buchdeckeln von „Max und die Eisbären“ erwartet den jungen Leser eine feinfühlige Geschichte zum Träumen, die Kindheitswünsche wieder zum Leben erweckt und beweist: Es gibt sie auch heute noch, die großen Abenteuer.
„Ich will echte Eisbären in ihrer natürlichen Umgebung sehen, solange es noch welche gibt. Wer weiß schon, ob sie nicht längst ausgestorben sind, wenn ich erwachsen bin.“ Endlich sieht der zehnjährige Max die Chance gekommen, seinen lang gehegten Wunsch zu verwirklichen. Als die Polarstern, das Schiff seines Vaters Kapitän Olaf Franke, zu einer Expedition zur Erforschung der Eisbären am Nordpol ablegt, schleicht er sich kurzerhand als blinder Passagier an Deck. Er setzt alles daran, dass sein waghalsiges Manöver nicht gleich entdeckt wird, doch Seekrankheit und Orkanstürme machen seine Reise bald zur Tort(o)ur. Doch Max weiß, er darf auf keinen Fall auffliegen, sonst findet seine große Fahrt ein jähes Ende. Und eine zweite Chance wird es wohl nicht geben. Der Klimawandel lässt mehr und mehr Lebensraum der Eisbären verschwinden, hat Max in der Schule gelernt. Die Zeit läuft.
Am Anfang stand die Rettung eines kleinen Eisbärchens in der Arktis während einer Forschungsexpedition. Über den Kapitän Stefan Schwarze, der das kleine Wunder miterlebt hat, gelangte die Geschichte über Umwege zur Autorin Sue Hiegemann. Diese war gleich Feuer und Flamme für die Idee, daraus einen Roman entstehen zu lassen. Wenngleich fiktiv, spielt „Max und die Eisbären“ somit vor einem realistischen Hintergrund und wurde mit Erlaubnis des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) auf dem berühmten Forschungseisbrecher FS Polarstern angesiedelt. Neben viel Spannung, Abenteuerlust und Lesevergnügen vermittelt die Geschichte den jungen Abenteurern nebenbei auch einiges an Wissen über Eisbären, Forschungsexpeditionen und den Gefahren des Klimawandels. Dabei beschreibt die Autorin ihre Geschichte als „nicht belehrend, aber lehrreich.“
„Max und die Eisbären“ ist Sue Hiegemanns erstes Kinderbuch. Neben Geschichten und Porträts in der Leipziger Volkszeitung sind bisher diverse ihrer Kurzgeschichten erschienen, unter anderem in den Weihnachts- und Ostern-Anthologien des Papierfresserchens MTM-Verlags. Die Autorin hat das kindliche Wunschträumen selbst noch nicht verlernt: „Ich war bis heute noch nicht selbst auf der Polarstern, aber wer weiß, vielleicht wird es eines Tages noch was …“
Bettina Bellmont
Das Buch ist beim Verlag erhältlich, über den Shop auf der Homepage: www.papierfresserchen.de – oder natürlich über den Buchhandel.
Über die Autorin:
Sue Hiegemann wurde 1969 in Leverkusen geboren. Die Diplom-Verwaltungswirtin lebt seit 2000 mit Familie und Tieren im schönen Leipziger Neuseenland, wo sie sich vielen interessanten Aufgaben und dem Schreiben widmet.
Sue Hiegemann
Max und die Eisbären
Papierfresserchens MTM-Verlag
ISBN: 978-3-86196-238-0
Taschenbuch
96 Seiten
9,20 Euro
eBook (EPUB)
96 Seiten
ISBN: 978-3-86196-259-5
7,49 Euro
Hinweis für Redaktionen: Gerne übersenden wir ein Rezensionsexemplar












