(openPR) Sowohl die meisten Computer wie auch alle Konsolen sind mit einem entsprechenden Bildschirm (Fernseher, LCD-Bildschirm oder Röhrenmonitor) verbunden, um die jeweiligen Spiele anzeigen zu können. Jedoch hat sich die Anzeigetechnik, vor allem im Bereich des Computers weiterentwickelt, sodass hier auch Alternativen zu einem einfachen Bildschirm verwendet werden können. Eine dieser Alternativen ist die Virtual Reality (VR) Brille Oculus Rift, die dem Spieler das Gefühl gibt, direkt im Spiel zu sein. Somit kann eine ganz neue Art von Spielerlebnis erwartet werden, die bei immer mehr Gamern auf der ganzen Welt Anklang findet.
Die Geschichte hinter Oculus Rift
Schon früher gab es unterschiedliche VR-Brillen, die bei Computerspielen zum Einsatz kamen. Diese Produkte waren aber nicht wirklich ausgereift und auch die Technik konnten den Wünschen der Entwickler nicht entsprechend. Erst mit der Verbesserung der Technik konnten dann Virtual Reality Brillen konstruiert werden, die ein hochwertiges Spielerlebnis ermöglichten. „Der bekannteste Ableger von diesen Brillen ist Oculus Rift, das von der Firma Palmer Luckey geplant und entwickelt wurde. Jedoch bevor diese Brille weiterentwickelt und gebaut werden konnte, musste das nötige Geld aufgetrieben werden, um mit der Realisierung der VR-Brille weiter fortzufahren. Für diesen Zweck wurde am 1. August im Jahr 2012 die Crowdfunding-Finanzierungskampagne auf der bekannten Onlineplattform Kickstarter gestartet, um durch private Spenden das nötige Geld zusammenzubekommen. Die Erforderlichen 250.000 US-Dollar, konnten dabei schon nach 4 Stunden erreicht werden, da das Projekt bei vielen Gamern entsprechenden Anklang fand. Somit war es der Firma Oculus VR, die das Projekt von Palmer Lucky übernommen hat, schon ein Jahr später möglich, Vorabversionen von der Riftsoftware an Entwickler zu verteilen, damit diese ihre Games auf die Rifttechnik anpassen konnten. Zudem wurde ebenfalls im Jahr 2013 ein HD-Prototyp der VR-Brille Oculus Rift auf der Spielemesse E3 vorgestellt (http://oculus-rift.de/). Heute gibt es entsprechend schon einige Games, die Oculus Rift unterstützen und somit mit dieser besonderen Anzeigemethode gespielt werden können.
Die Technik von der VR-Brille Oculus Rift
Der wichtigste Bestandteil bei dieser neuen Art des Gamings ist natürlich die verwendete Hardware. Die VR-Brille bietet dabei zwei Monitore, die in der Brille verbaut sind und dementsprechend genau vor den Augen getragen werden. Diese beiden Bildschirme haben jeweils eine Auflösung von 640 auf 800 Pixel pro Auge (später 960 auf 1080 Pixel). Dabei werden dem Spieler ein Blickwinkel von 110 Grad im diagonalen Bereich und 90 Grad im horizontalen Bereich geboten. Auf diesen Bildschirmen wird dann jeweils das Spielbild des Videogames angezeigt. Hierfür muss die Brille lediglich über einen DVI/HDMI und USB-Stecker mit dem Computer verbunden werden, wenn das jeweilige Spiel die VR-Technik unterstützt. Zudem verfügt die Brille noch über ein 3-Achsen-Gyrometer und einen Beschleunigungssensoren, um die Kopfbewegungen des Spielers in das jeweilige Game zu übertragen, um sich somit umschauen zu können.
Weitere Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Oculus_Rift








