(openPR) Die studentische Unternehmensberatung fuks e.V. greift der Arbeitsgruppe Recive e.V. unter die Arme.
Wir sind mittlerweile im drittem aufeinanderfolgenden Jahr, in dem die fachübergreifende Unternehmensberatung Karlsruher Studenten, kurz fuks e.V., ihrer Pro Bono Initiative initialisierten und erfolgreich durchführten. Bei der Pro Bono Initiative geht es darum, eine gemeinnützige Organisation in der Karlsruher Region durch ein unentgeltliches Beratungsprojekt zu unterstützen. Dabei steht die Konzeption zur Lösung verschiedener – oft organisatorische – Probleme im Fokus der Karlsruher Studenten.
Bei dem diesjährigen Pro Bono Projekt griffen die Karlsruher Studenten der Organisation Recice e.V. unter die Arme. Recife e.V. ist eine gemeinnützige Arbeitsgruppe, welche sich das Ziel gesetzt hat, Straßenkinder im Nordosten Brasiliens zu unterstützen. Dabei arbeitet die Gruppe Recife e.V. sehr eng mit „Ruas e Pracas“ zusammen, einer brasilianischen Partnerorganisation, die jährlich etwa 300 bis 400 Straßenkinder betreut und versucht , diese in ein geordnetes Lebensverhältnis zurückzuführen.
Die sogenannten „Favelas“, Kinder aus ärmeren Vierteln, fallen dabei schon oft in jungen Jahren durch Betteln, Gelegenheitsarbeiten oder sogar kriminellen Tätigkeiten auf, um zum Überleben ihrer Familie beizutragen. Dies hat jedoch fundamentale Auswirkungen auf ihre Schulausbildung und lässt die beruflichen Perspektiven immer weiter in Luft auflösen. Viele von ihnen lernen nie Schreiben und Lesen. Einige verlieren dabei sogar den Kontakt zu ihren Eltern und sind gezwungen auf eigene Faust auf der Straße zu leben. Durch die vielen Gefahren auf der Straße enden diese Kinder oft drogenabhängig und prostituierend. Genau hier setzt das Hilfsprojekt der Karlsruher Arbeitsgruppe ein, dass ausschließlich durch Spenden von Privatpersonen und Veranstaltungen finanziert wird.
Fuks e.V. erstellte im Rahmen des Pro Bono Projekt für Karlsruher Arbeitsgruppe ein Fundraising Projekt mit Blick auf die Fußball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Die Analyse der Netzwerke, Ermittlung des Finanzierungsbedarfs, Bestimmung der Spendergruppen / Vertriebskanäle und die Identifizierung erster Ansprechpartner kosteten der Gruppe studentischen Berater insgesamt knapp 300 Arbeitsstunden.
Nach der diesjährigen erfolgreichen Durchführung des Projektes, können sich jetzt wieder neue gemeinnützige Organisationen um eine kostenlose Beratung bewerben. Die Art der gesuchten Unterstützung kann dabei ziemlich breit gefächert sein. Wegen der in über 15 Jahren gesammelten Erfahrung von fuks e.V. sind die studentischen Berater in vielen Bereichen flexibel einsetzbar. „Wichtig ist, dass die Vereine auf uns zu kommen, wenn Hilfe benötigt wird.“ ,unterstrich die 2. Vorsitzende Valeria Lauer von fuks e.V. .










