(openPR) Der schottische Landhausstil ist Form gewordene Gastfreundschaft. In abgelegenen Landhaushotels findet man ihn in Vollendung. Fernab der Großstädte und dicht an der Natur wird in traditionsreichen Häusern gewachsene schottische Lebensart zelebriert.
Edinburgh/Dresden, 21. November 2013 (tpr) – Schottlands abgelegene Luxushotels sind Stiloasen für Landhaus-Connaisseure. Der berühmte britische Landhausstil wird hier mit Karos, Accessoires und Nationalstolz verfeinert. Den schwärmerischen Historismus der viktorianischen Ära entdeckt man neben der eleganten Kunstfertigkeit der Arts & Crafts-Bewegung. Jeder Raum und jedes Detail erzählen vom Willen und der Fähigkeit zur Gestaltung und dem Respekt vor dem Handwerk. Warme Farben, hohe Dächer und offene Kamine schaffen Behaglichkeit. Große Erdgeschossfenster geben den Blick frei auf liebevoll gepflegte Gärten und wilde Landschaften.
Berühmtestes Beispiel ist das Inverlochy Castle Hotel am Fuße des Ben Nevis im Westen Schottlands. Lord Abinger ließ das Schloss 1863 als Privatresidenz errichten. 1873 verbrachte Königin Victoria I. hier eine Woche und schrieb in ihr Tagebuch: „Ich kenne keinen lieblicheren oder romantischeren Ort.“ Etwa 100 Jahre später wurde die Privatresidenz zum Hotel. Die Aura des aristokratischen Landsitzes blieb erhalten. Bis heute beeindruckt die Empfangshalle die Gäste des Hauses mit Deckenfresko und schweren Kristallleuchtern sowie den drei Speisesalons mit wertvollem, handgeschnitztem Mobiliar – ein Geschenk des norwegischen Königs. Das opulente Interieur des Hauses ist ein Fest der Farben und Muster. Es findet sich kein Quadratzentimeter, der nicht zum Idealbild eines naturnahen Ortes der feinen Lebensart beiträgt.
Nur eine kurze Autofahrt entfernt, an einem der eindrucksvollsten Abschnitte Schottlands malerisch zerklüfteter Westküste, befindet sich das Airds Hotel. Im 18. Jahrhundert war das heutige familiengeführte Luxushotel und Spitzenrestaurant eine urige Fährwirtschaft. Das maritime Äußere des Hauses kündet noch davon. Mit den weiß getünchten Natursteinwänden entspricht Airds nicht ganz dem Schottland-Klischee. Mit seinem urgemütlichen Inneren ist das Hotel jedoch wieder ein Paradebeispiel für ein schottisches Landhaus. Überall tauchen die berühmten Karomuster auf. „Dezente Tartans sind wichtig für ein schottisches Interieur“, erklärt Inhaber Shaun McKivragan. „Mit der Betonung auf ‚dezent‘. Nur so unterstreichen sie die Wirkung der wundervollen Holzarbeiten an den Fenstern, am Kamin und am Mobiliar.“ Die im Haus verwendeten Stoffe und Tapeten stammen von berühmten britischen Ausstattern: Jane Churchill, Zoffany oder Colefax & Fowler.
Weiter nördlich, im kleinen Örtchen Auldearn, nahe Inverness, steht das Boath House Hotel auf weitläufigem Privatgrund. Die Geschichte des Anwesens reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Bereits um 1180 errichtete König William I. an dieser Stelle sein Schloss. Daran erinnert heute nur noch eine kreisförmige Erhebung und der Name des Ortes. Im späten 16. Jahrhundert wurde auf dem Anwesen das Boath House errichtet. Als die heutigen Eigentümer Don und Wendy Matheson das denkmalgeschützte Haus Anfang der 1990er Jahre entdeckten, war es vom Verfall bedroht. Erst nach aufwendiger Renovierung kam das prächtige Herrenhaus wieder zum Vorschein, das einst zu den schönsten, im Regency-Stil errichteten Gebäuden ganz Großbritanniens zählte. Es gibt nur acht Zimmer, aber jedes ist ein Kunstwerk für sich. Warme, erdige Farben dominieren. Die Eigentümer haben den ursprünglichen Charakter des einstigen Familiensitzes weitgehend erhalten. Die Kammer des Butlers, das Zimmer der Gouvernante und die Orangerie wurden jedoch zeitgemäßeren Zwecken zugeführt. Wendy Matheson ist Landschaftsarchitektin und hat auch das acht Hektar große Anwesen mit Schmuckteich und historischem Mauergarten aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Boath House ist wieder das Gesamtkunstwerk, das es einst war.
Auch das Greywalls Hotel nahe Edinburgh in der ostschottischen Grafschaft East Lothian ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Art und Weise, in der der britische Landsitz einst als Einheit aus Landschaft, Gartenkunst, Bauwerk und Interieur gedacht wurde. Greywalls wurde 1901 als Ferienhaus für einen wohlhabenden Golfenthusiasten direkt am neunten Grün und zehnten Abschlag des berühmten Muirfield-Golfplatz errichtet. Das elegante Anwesen ist exemplarisch für einen britischen Landsitz der Jahrhundertwende und das letzte in Schottland noch erhaltene Bauwerk Sir Edwin Lutyens’, eines der bedeutendsten britischen Architekten des 20. Jahrhunderts.
Die Gestaltung der Außenanlagen wird Gertrude Jekyll, einer in ihrer Zeit einflussreichsten Gartenarchitektinnen des Vereinigten Königreiches und langjährigen, kongenialen Kooperationspartnerin Lutyens’, zugeschrieben. Seit 1924 ist das Anwesen in Besitz der Weaver-Familie. Nach verschiedenen Nutzungen in der Kriegs- und Nachkriegszeit – unter anderem als Lazarett und Geburtsklinik – wurde es 1948 von Colonel Weaver zum Hotel umgerüstet. Greywalls zählt damit zu den ältesten Landhotels in Großbritannien.
Inverlochy Castle, Airds Hotel, Boath House und Greywalls tragen das Siegel der renommierten schottischen Luxusmarketinggruppe Connoisseurs Scotland. Sie zählen damit zur Crème de la Crème der Orte, an denen klassische schottische Lebensart gepflegt wird. Idyllisch gelegene Landhaushotels mit einigen der feinsten Restaurants Schottlands bilden das Gros der derzeit 30 Connoisseurs Scotland-Mitglieder. Eine Übersicht über die Häuser und aktuelle Sonderangebote bietet die Website der Gruppe unter www.luxuryscotland.co.uk ?
Websites der erwähnten Hotels:
www.inverlochycastlehotel.com
www.airds-hotel.com
www.boath-house.com
www.greywalls.co.uk
Website Connoisseurs Scotland:
www.luxuryscotland.co.uk













