(openPR) Winterfest von Pool und Schwimmbad – Der Pool und die Pooltechnik im Winter
Damit der Pool den Winter wohlbehalten übersteht ist es erforderlich, dass einige Wintervorbereitungen getroffen werden. Beim Überwintern von Pool und Pooltechnik gibt es viele hilfreiche Tipps, damit im Folgejahr hohe Kosten und Mühen gespart werden können.
Bevor man beginnen kann, den Pool Winterfest zu machen, sollten man den pH-Wert des Pools nochmals kontrollieren und ggf. auf 7,0 – 7,4 korrigieren. Anschließend sollte man eine Stoßchlorung durchführen. Damit soll verhindert werden, dass bestehende Verunreinigungen wie z.B. Algen im Becken „überwintern“.
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Bei eingebauten Schwimmbecken empfiehlt es sich über den Bodenablauf anzusaugen und am 6-Wege-Ventil der Filtertechnik die Stellung „Rückspülen“ zu wählen. Dadurch wird das Becken entleert und der Filtersand wird ordentlich gereinigt. Zuvor kann der Filtersand zusätzlich mit Bayrol Decalcit Filter gereinigt werden, eine Schockdesinfektion mit Bayrol, die bestehende Verunreinigungen, Bakterien und Pilze beseitigt, damit diese nicht überwintert werden. Bevor man über den Bodenablauf ansaugt muss der Kugelhahn am Skimmer geschlossen werden, da dieser sonst Luft ansaugt.
Anschließend sollte der Wasserspiegel des Poolbeckens unter die Öffnungen des Oberflächenabsaugers und der Einströmdüsen abgesenkt werden. In der Regel wird dabei ca. 40 cm des Beckeninhalts des Pools abgelassen. Sollten eine Gegenstromanlage im Pool verbaut sein, so muss der Wasserspiegel darunter reduziert werden. Ebenso sollte die Pumpe der Gegenstromanlage über das Entleerungsventil entleert werden.
Bei eingebautem Scheinwerfer im Pool reichen ca. 20 cm Wasser als Eisdecke. Die Eisdecke erreicht in der Regel nicht die Stärke um Schaden anzurichten. Der Wasserstand muss alle paar Wochen erneut überprüft werden und ggf. abgesenkt werden.
Wurden die bisherigen Schritte erfolgreich umgesetzt, so sollte nun der Kugelhahn des Bodenablaufes geschlossen werden und zugleich der Kugelhahn von Skimmer und Einlaufdüse geöffnet werden.
Sollte die Technik in einem Technikschacht montiert sein, so müssen die Einlaufdüsen im Bereich des Bodens mit einem Winterstopfen (Gummiring) von der Beckenseite verschlossen werden. Hierzu sollte man die Blende der Einlaufdüse entfernen. Die Verschlussstopfen sind in verschiedenen Größen erhältlich, als Gewinde-Verschlussstopfen und Kegel-Verschlussstopfen aus Gummi.
Man sollte alle Entleerungsventile und Ablassschrauben bei der Poolpumpe, dem Filterkessel, der Gegenstromanlage etc. öffnen. Ebenso werden alle Entleerungshähne bei den fest verrohrten PVC-Leitungen geöffnet und bleiben den Winter über offen. Falls erforderlich, sollte man auch Rohrverschraubungen lösen, damit das Wasser aus den Rohren austreten kann.
Man sollte darauf achten, dass während des Winters kein Wasser im Technikschacht steht. Sollte der Technikschacht nicht mit einem Bodenablauf versehen sein, empfiehlt es sich, die Technik in einen frostsicheren Raum unterzubringen.
Das Entleeren der Rohre und Filteranlage erfolgt durch die Stellung „Entleeren“ am 6-Wege-Ventil der Filteranlage, dazu sollte man zuvor den Entlüfter der Filteranlage öffnen, damit Luft in das System gelangen kann. Außerdem sollte man die Entleerungsverschraubung am Filterkessel und die Entleerungsschraube der Filterpumpe öffnen. Das Wasser kann so komplett ablaufen.
Der Deckel des Sandfilters sollte geöffnet werden –beim mittig geteilten Kessel den Spannring öffnen. Vorfilterdeckel der Pumpe abnehmen und Siebkorb reinigen.
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Damit die Pumpe (Poolpumpe) bei der Inbetriebnahme nicht fest sitzt, empfiehlt es sich, dass im Winter die Welle der Poolpumpe 2-3-mal zu bewegen.
Der Pool sollte im Winter keinesfalls komplett entleert werden, dadurch würde die Stabilität verloren gehen. Ein Teil des Wassers muss im Becken verbleiben um einen Gegendruck gegen das nachdrückende Erdreich herzustellen. Das Gewicht des Wassers sichert so die Stabilität. Bei Folienbecken sorgt das Wasser für einen natürlichen Schutz. Durch hineinfallen von z.B. Steinen in einen leeren Pool ist das sprödere Material durch Kälte zusätzlich gefährdet.
Bei freistehenden Becken sollte man den Wasserstand ebenfalls wie beschrieben absenken. Dazu sollte man die Technik, Filteranlage und Schläuche im Idealfall komplett entfernen und im Keller oder der Garage lagern.
Zusätzlich sollten alle flexiblen Schwimmschläuche entfernt werden und an einem frostsicheren Ort aufbewahrt werden. Der Kunststoff könnte ansonsten spröde werden oder gar brechen. Dies gilt auch für Zubehörteile aus Kunststoff, wie Reinigungsbürsten, Bodensauger etc. Deswegen grundsätzlich, man sollte alle Zubehörteile, die ins Wasser eintauchen, wie Einhängeskimmer, Leitern, etc. entfernen und Frostsicher aufbewahren. Bei Eisbildung im Pool Becken können diese über den Winter beschädigt werden.
Nach der Absenkung des Wasserspielgels empfiehlt es sich, eine Reinigung der Beckenwände durchzuführen. Diese sollten mit speziellen Schwimmbadreinigern z. B. Randfix für Kalkablagerungen an der Wasserlinie des Pools und einem sauren Reiniger z. B. Decalcit Becken bei hartnäckigen Verschmutzungen - gereinigt werden. Die Ablagerungen lassen Sich besser beim Winterfest machen des Pool Beckens lösen, als bei der Frühjahrsinbetriebnahme des Pools. Ebenfalls muss dem Wasser ein Überwinterungskonzentrat hinzugefügt werden z. B. das Überwinterungsmittel Bayrol Puripool. Die Zugabe Menge des Überwinterungsmittels richtet sich nach der Härte des Wassers.
Um den Beckenkörper vor Frostschäden zu schützen, sollten Eisdruckpolster verwendet werden. Vor allem bei fest gemauerten Pools sollten noch Eisdruckpolster eingelegt werden. Diese nehmen den Druck einer Eisdecke auf und schützen damit den Beckenkörper.












