openPR Recherche & Suche
Presseinformation

TÜV SÜD: Winterliche Serpentinen am Steuer meistern

20.11.201312:26 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Mit dem Auto im Gebirge unterwegs

(Mynewsdesk) München. Höhe! Steigung! Wetter! Fahrten ins Gebirge können es im Winter in sich haben. Mit der richtigen Ausrüstung und der passenden Fahrtechnik sind die Herausforderungen jedoch zu meistern. Tipps dazu von TÜV SÜD.



Ruhig und aufregend: Ein Wochenende auf einer ruhigen Hütte in den Bergen oder die Gaudi an der Skipiste – es gibt viele Gründe, mit dem Auto ins Gebirge zu fahren. Wichtig ist, sich auf die Verhältnisse einzustellen. Während auf den Autobahnen im Flachland noch fast Herbst herrscht, können Schnee und Kälte schon die Berge regieren. Dann ist eine andere Fahrweise angesagt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt dramatisch. Mehr fahrerisches Können ist erforderlich.

Profil und Traktion: Das A und O der winterlichen Gebirgsfahrt ist eine geeignete Bereifung. Es können nur Winterreifen sein. Und sie müssen noch eine ausreichende Profiltiefe haben. „Unter vier Millimetern gilt ein Reifen in Österreich prinzipiell nicht mehr als Winterreifen. Und auch andernorts ist weniger Profil nicht zu empfehlen“, sagt Eberhard Lang von TÜV SÜD. Schneeketten sind auf etlichen Strecken zumindest zeitweise per Schild vorgeschrieben. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, welche dabei zu haben. Wer keine besitzt, kann sie bei Automobilklubs leihen. Empfehlenswert sind Modelle mit Schnellmontagesystemen. „Dies gilt vor allem, wenn das Auto Hinterradantrieb hat. In engen Radkästen ist die Montage einfacherer Ketten sehr schwierig“, sagt der Experte.

Langsam und vorsichtig: Pässe und Gebirgsrouten sind keine Rennstrecken. Wer Kurven schneiden muss oder Reifen quietschen hört, ist zu schnell. Anhaltewege sind je nach Gefälle auch ohne Schnee und Eis bis zu doppelt so lang wie in der Ebene. Wenn es anderen nicht schnell genug geht, ist es am besten, sie an einer passenden Ausweichstelle vorbei zu lassen.

Schalten und bremsen: Auf Gefällstrecken im Gebirge ist die Bremsanlage enormen Belastungen ausgesetzt. Die Bremswirkung des Motors hilft auch im Winter, Überhitzung und dadurch drohenden Ausfall zu verhindern. Die Empfehlung lautet: Den gleichen Gang wie bei Bergfahrt wählen! Beim Automatikgetriebe sollte der Fahrer dazu ein oder zwei Stufen von Hand zurücknehmen. Nach den Erfahrungen von TÜV SÜD sorgt bei manchen Autos das Sportprogramm der Automatik für höhere Drehzahlen und damit bessere Bremswirkung. „Kurze, stärkere Bremsungen sind besser, als ständig leicht auf dem Pedal zu stehen“, sagt Eberhard Lang von TÜV SÜD. Dies sei besser für die Kühlung der hoch belasteten Bremsscheiben und -trommeln.

Vorwärts und zurück: Selbst bei gutem Wetter können einzelne Straßen oder Abschnitte in den Bergen wegen Eis und Schnee schlecht befahrbar sein. Wer aus dem grünen Tal kommt, kann tausend Meter höher eine dicke Schneedecke vorfinden. Ein paar Tricks können helfen, auch grenzwertige Fahrsituationen zu meistern. Festgefahrene Autos lassen sich oft durch Vor- und Rückwärtsfahren freischaukeln. Und Fronttriebler kommen auf kurzen, heftigen Steigungen im Rückwärtsgang noch voran, wenn vorwärts nichts mehr ginge.

Gas und Bremse: Das richtige Maß ist ausschlaggebend! Wer zu langsam bergauf fährt, läuft Gefahr, ohne Schwung an der ersten Stelle mit etwas mehr Schnee nicht mehr weiter zu kommen. Umgekehrt heißt es, Kehren nicht zu forsch anzugehen. Front- und Heckantrieb verlangen nach unterschiedlicher Fahrweise. So vertragen angetriebene Vorderräder etwas Beschleunigung kurz vor dem Ende einer Kurve oder Kehre. Beim Heckantrieb muss der Fahrer warten, bis die Straße wieder geradeaus verläuft.

Öl und Kraftstoff: Bergstrecken führen zu einem erhöhten Verbrauch von Benzin oder Diesel. Es empfiehlt sich, rechtzeitig zu tanken, denn in den Bergen sind Zapfsäulen eher dünn gesät. Beim Schiebebetrieb – also der Bergabfahrt – kann sich der Ölverbrauch deutlich erhöhen. Eine Kontrolle kann nicht schaden. „Das muss aber auf einer ebenen Standfläche geschehen“, rät Eberhard Lang. Vor dem Prüfen ein paar Minuten warten; sonst sieht es aus, als sei zu wenig Öl im Motor, weil noch nicht alles davon in die Ölwanne zurückgeflossen ist.

Recht und Ordnung: Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht gibt es keine Verkehrsregel, die dem bergauf Fahrenden Vorrang gewährt. Auf winterlichen Straßen ist jedoch Rücksicht auf den zu Tal rollenden Verkehr wegen der längeren Bremswege zu empfehlen.

Kalt und hoch: Im Gebirge kann es nicht nur zu Startschwierigkeiten wegen Kälte kommen. Manche Motoren haben Probleme mit dünner Höhenluft. Dank moderner Motorelektronik sind sie zwar eher selten geworden. Einige Autos brauchen aber ein anderes Vorgehen beim Anlassen. „Die Betriebsanleitung sagt, ob beispielsweise in großen Höhen oder bei strenger Kälte das Gaspedal beim Start halb oder sogar ganz durchgedrückt sein soll“, erläutert der Experte von TÜV SÜD. Überhaupt ist die Vorbereitung des Fahrzeugs auf strenge Kälte notwendig. Dies gilt vor allem für den Frostschutz im Kühler und der Scheibenwaschanlage.

Hinweis für Redaktionen: Die Grafik kann in reprofähiger Auflösung unter www.tuev-sued.de/pressefotos (Hauptrubrik „Aktuelles & Veranstaltungen“) heruntergeladen werden.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de.

http://www.themenportal.de/reise/tuev-sued-winterliche-serpentinen-am-steuer-meistern-15878

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 762032
 100

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „TÜV SÜD: Winterliche Serpentinen am Steuer meistern“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von TÜV SÜD AG

TÜV SÜD: Nass erwischt bei hohem Tempo
TÜV SÜD: Nass erwischt bei hohem Tempo
Fahrtipps bei plötzlichem Starkregen (ddp direct) Sommer 2013 in Deutschland – Gewitter und Platzregen gehören dazu. Egal, ob auf der Autobahn, der Landstraße oder in der Stadt: Bei plötzlichem Regen drohen Aquaplaning, Schleudern beziehungsweise miserable Sicht. Die Experten von TÜV SÜD erklären die Fahrphysik auf nassen Straßen und geben Tipps für den Überraschungsfall. Abstand: Werden Straßen plötzlich nass, ist es zunächst wichtig, den Abstand zu den anderen Verkehrsteilnehmern zu vergrößern. Dazu aber auf keinen Fall hektisch bremsen, …
TÜV SÜD: Mit dem Wohnmobil sicher unterwegs
TÜV SÜD: Mit dem Wohnmobil sicher unterwegs
(ddp direct) Freiheit, Abenteuer, Natur und trotzdem Komfort wie daheim – das verspricht Reisen mit dem Wohnmobil. Die Modell-Palette der Vermieter ist groß. Wer die Reise mit Leihmobil plant, sollte einiges beachten. Damit die Fahrt in die Freiheit nicht im Straßengraben endet, geben die TÜV SÜD-Experten Tipps zum Mieten eines Wohnmobils. Dauerparzelle oder Campingplatz-Hopping? Schlafplatz für alle drinnen oder Zelt dabei? Wohin geht die Reise? Schon im Vorfeld gibt es für die Auswahl des richtigen Wohnmobils einiges zu beachten. Einen gut…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Neue Video-Botschaft der Kampagne BE SMART! Auch Katja Burkard gegen Handy am SteuerBild: Neue Video-Botschaft der Kampagne BE SMART! Auch Katja Burkard gegen Handy am Steuer
Neue Video-Botschaft der Kampagne BE SMART! Auch Katja Burkard gegen Handy am Steuer
Für Fernsehmoderatorin Katja Burkard ist das Handy am Steuer ein klares Tabu. Sie weiß, wie extrem gefährlich der Griff zum Handy während der Fahrt ist. Deshalb unterstützt sie jetzt die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART“ mit einer Video-Botschaft, in der sie sich direkt an alle Autofahrer und Verkehrsteilenehmer wendet. Die bekannte …
Video-Botschaft für die Kampagne BE SMART! Frauke Ludowig gegen Handynutzung am Steuer
Video-Botschaft für die Kampagne BE SMART! Frauke Ludowig gegen Handynutzung am Steuer
… große Verlockung, während der Fahrt einfach mal schnell zum Handy zu greifen. Doch die bekannte Fernsehmoderatorin kennt auch die extreme Gefahr der Handynutzung am Steuer und richtet sich deshalb jetzt direkt an alle Autofahrer und Verkehrsteilnehmer: Mit ihrer Video-Botschaft unterstützt sie die Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART! Hände ans Steuer …
Bild: Unfallursache Smartphone – stetig steigend. Eine Verkehrssicherheitskampagne hält dagegenBild: Unfallursache Smartphone – stetig steigend. Eine Verkehrssicherheitskampagne hält dagegen
Unfallursache Smartphone – stetig steigend. Eine Verkehrssicherheitskampagne hält dagegen
… Das kleine Elektrogerät regiert die Welt wie kein zweites! Umso schwerer fällt es, das Smartphone einmal beiseite zu legen. Wie zum Beispiel während der Fahrt am Steuer. Ablenkung am Steuer durch das Smartphone gilt heutzutage als eine der Hauptunfallursachen. Nur wenige Sekunden Ablenkung reichen, um sich und andere zu gefährden. Gerade bei hohen Geschwindigkeiten …
Bild: Video-Botschafter für die Kampagne BE SMART! Münchens Bürgermeister Josef Schmid gegen Handynutzung am SteuerBild: Video-Botschafter für die Kampagne BE SMART! Münchens Bürgermeister Josef Schmid gegen Handynutzung am Steuer
Video-Botschafter für die Kampagne BE SMART! Münchens Bürgermeister Josef Schmid gegen Handynutzung am Steuer
… kennt Josef Schmid die Versuchung nur zu gut, das Handy immer und überall zu nutzen. Doch er ist sich der gravierenden Folgen der Handynutzung am Steuer bewusst. Daher unterstützt er mit seiner Video-Botschaft die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART! Hände ans Steuer – Augen auf die Straße“. Mit seiner jetzt veröffentlichten Video-Botschaft …
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zu Gast beim Automobilclub Mobil in Deutschland e.V.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zu Gast beim Automobilclub Mobil in Deutschland e.V.
… AG, Prof. Dr.-Ing. Axel Stepken. „Der TÜV SÜD sieht sich selbst als Unterstützer der Mobilität in Deutschland und natürlich auch der Verkehrssicherheitskampagne BE SMART! Hände ans Steuer - Augen auf die Straße!“, die dieser 2015 gemeinsam mit Mobil in Deutschland e.V. initiiert hat. Prof. Axel Stepken betonte in seiner Rede außerdem die Bedeutsamkeit …
Vera Int-Veen und weitere Prominente als neue Botschafter für Kampagne BE SMART!
Vera Int-Veen und weitere Prominente als neue Botschafter für Kampagne BE SMART!
Die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART! Hände ans Steuer – Augen auf die Straße“ bekommt weitere Unterstützung von bekannten Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen. Jetzt spricht sich auch Moderatorin Vera Int-Veen in einer Videobotschaft klar gegen die SmartphoneNutzung im Straßenverkehr aus und warnt vor den Gefahren, die durch Ablenkung …
ars navigandi entwickelt virtuellen Punkterechner für TÜV SÜD - Hilfreiches Tool für Flensburger Punktesammler
ars navigandi entwickelt virtuellen Punkterechner für TÜV SÜD - Hilfreiches Tool für Flensburger Punktesammler
… dieses nützliche Werkzeug kommen aus der Münchner Agentur für E-Learning, Internet-Lösungen, Interactive und Design. Auf der Autobahn gedrängelt? In der Innenstadt zu schnell unterwegs? Wer am Steuer Fehler gemacht und nun Bammel vor Punkten und Geldbuße hat, kann sich mit dem neuen Punkterechner von TÜV SÜD online schnell Gewissheit über die Folgen …
Bild: Video-Botschaften gegen die Handynutzung am Steuer: Prominente unterstützen Kampagne „BE SMART“Bild: Video-Botschaften gegen die Handynutzung am Steuer: Prominente unterstützen Kampagne „BE SMART“
Video-Botschaften gegen die Handynutzung am Steuer: Prominente unterstützen Kampagne „BE SMART“
Die Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART! Hände ans Steuer – Augen auf die Straße“ startet einen bundesweiten Weckruf: Eine Reihe von bekannten Persönlichkeiten haben sich bereit erklärt, sich für mehr Verkehrssicherheit und gegen die Handynutzung am Steuer während der Fahrt zu engagieren und unterstützen dabei die bundesweite Kampagne des Automobilclubs …
Bild: Gesundheitstag für Mitarbeiter mal anders: Die BE SMART! VerkehrssicherheitsworkshopsBild: Gesundheitstag für Mitarbeiter mal anders: Die BE SMART! Verkehrssicherheitsworkshops
Gesundheitstag für Mitarbeiter mal anders: Die BE SMART! Verkehrssicherheitsworkshops
… unsere kollektive Sicherheit fördern. Die BE SMART! Verkehrssicherheitsworkshops zur Unfallverhütung und Prävention klären Ihre Mitarbeiter multisensorsich über die Gefahren der Handynutzung am Steuer auf und sensibilisieren sie für ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr. Hierfür bieten Mobil in Deutschland e.V. und TÜV SÜD verschiedene …
Bild: Video-Botschaft gegen Handynutzung am Steuer Schauspieler André Dietz unterstützt Kampagne BE SMARTBild: Video-Botschaft gegen Handynutzung am Steuer Schauspieler André Dietz unterstützt Kampagne BE SMART
Video-Botschaft gegen Handynutzung am Steuer Schauspieler André Dietz unterstützt Kampagne BE SMART
… Frauke Ludowig, Anneke Dürkopp, Christof Arnold und Josef Schmid setzt Schauspieler André Dietz die Reihe bekannter Unterstützer der bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne „BE SMART! Hände ans Steuer - Augen auf die Straße“ fort. Er macht damit auf die große Gefahr der Handynutzung am Steuer aufmerksam. Vielen ist der Schauspieler André Dietz, der …
Sie lesen gerade: TÜV SÜD: Winterliche Serpentinen am Steuer meistern