(openPR) Deutsche geben im Schnitt 72 Euro pro Kauf aus, um sich selber oder anderen eine Freude zu machen / Rund 59 % der Europäer belohnen sich regelmäßig –
im Schnitt mit 51 Euro pro Kauf
Waterloo/Frankfurt am Main, 12. November 2013 – MasterCard hat heute die Ergebnisse des ersten „MasterCard Treat Index“ veröffentlicht. Der Untersuchung zufolge sehen es 59% der Europäer als wichtig an, sich hin und wieder etwas zu gönnen. Für die europaweite Studie wurden mehr als 12.000 Verbraucher aus acht Ländern befragt. Dabei kam heraus, dass Konsumenten trotz unsicherer wirtschaftlicher Lage nach wie vor in persönliche Dinge investieren. Dabei geben die Verbraucher mindestens einmal im Monat durchschnittlich 51 Euro aus, um sich etwas zu leisten.
Sich selbst belohnen ist wichtig
Erstaunlich ist, dass es oftmals wichtiger ist, sich selbst etwas Gutes zu tun, als anderen eine Freude zu machen, wie die Studie belegt. Zwei von fünf Befragten (40%) gaben zwar an, lieber etwas für andere einzukaufen als für sich selbst. Allerdings geben die Europäer für Aufmerksamkeiten für Freunde oder Angehörige im Durchschnitt fünf Euro weniger als für sich selbst aus. Besonders trickreich sind dabei Geschenke, von denen man selber profitieren will: So wird bisweilen auch etwas in dem Wissen, gekauft dass der Beschenkte es teilt. Klassische Geschenke sind hier Schokolade oder Wein. Laut der Umfrage ist dies sogar für jeden Zehnten (10%) der ausschlaggebende Grund, wenn er etwas für eine andere Person kauft.
Die Deutschen geben am meisten Geld dafür aus, sich hier und da einmal zu verwöhnen. Dabei wenden sie im Durchschnitt jedes Mal 72 Euro auf, der Spitzenwert in Europa. Unter den Befragten bildet Großbritannien das andere Ende: hier kommt man im Durchschnitt nur auf 32 Euro pro Ausgabe. Geld für sich selbst auszugeben, schlägt den britischen Verbrauchern außerdem stärker auf das Gewissen als anderen Europäern. Ein Viertel (25%) gab an, sich schuldig zu fühlen, nachdem sie sich etwas gegönnt haben. Damit haben die Briten in Europa das schlechteste Gewissen beim sich selbst belohnen.
„Der MasterCard Treat Index hat ergeben, dass die Menschen sich etwas gönnen, um sich aufzumuntern. Egal ob es an der wirtschaftlichen Lage oder am Wechsel der Jahreszeiten liegt – sich selbst zu verwöhnen, liegt den Europäern unbestritten am Herzen“, sagt Jennifer Palmer, Head of European Consumer Credit & Charge bei MasterCard. „Die Befragung hat deutlich gemacht, dass die kleinen Freuden zwischendurch sehr wichtig für unser allgemeines Wohlbefinden sind. Mehr als ein Drittel der Verbraucher (36%) gaben an, sie würden sich in erster Linie etwas gönnen, um sich besser zu fühlen. Mit 26% beziehungsweise 24% sind Wochenenden und freudige Anlässe die zweit- und dritthäufigsten Gründe, aus denen die Verbraucher sich gerne etwas Gutes tun. Anderen Menschen wie Angehörigen und Freunden machen wir am häufigsten eine Freude, weil wir sie aufheitern wollen.“
In allen teilnehmenden Ländern waren es die kleinen Freuden des Alltags wie Restaurantbesuche, Take-away-Essen, Schokolade, Süßigkeiten und Kuchen, für die regelmäßig Geld ausgegeben wird. Das zeigt, dass gerade die kleinen Dinge dazu beitragen können, dass wir uns besser fühlen. Produkte wie Kaffee und Käse wurden interessanterweise nicht als Genussmittel, sondern als Bedarfsgüter bewertet. Das wurde in Italien und Frankreich besonders deutlich. Größere Käufe wie Schmuck oder Urlaubsreisen betrachten die Verbraucher eindeutig als Luxusanschaffungen. Mehr Frauen als Männer geben Geld für Kleidung, Taschen und Schuhe (58%) aus. Männer hingegen belohnen sich eher einmal mit DVDs, CDs oder Videospielen (21%).













