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Wohngifte - Schadstoffe in unseren Wohnungen; Panikmache oder was ist wirklich dran?

03.02.200615:31 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Der Mensch hält sich bis zu 90% in Innenräumen auf, davon mehr als die Hälft in seiner eigenen Wohnung. Folglich ist die Luft in unseren Innenräumen von entscheidender Bedeutung für unser Wohlbefinden und eben auch für unsere Gesundheit. Besonders Risikogruppen wie Alte, Kranke und Kleinkinder verbringen ihre Zeit fast ausschließlich in der Wohnung.


Hinzu kommt, dass wegen Energiespar-Maßnahmen die Bauweise von Häusern und Wohnungen heute sehr dicht ausgeführt wird. Dadurch findet kaum noch ein natürlicher Luftaustausch z.B. über Spalten oder Fugen statt. Die Folgen sind ein schlechtes Raumklima u.a. auch durch erhöhte Schadstoffkonzentrationen in der Raumluft. Lüften ist in diesem Fall eine Maßnahme, um frische, "unbelastete" Luft in die Innenräume zu bringen. Nur stößt diese Maßnahme schnell an ihre Grenzen, wenn in der Wohnung Baustoffe und Einrichtungsgegenstände vorhanden sind, die hoch mit Schadstoffen bzw. Wohngiften belastet sind.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass in Deutschland vertriebene oder hergestellte Produkte besonders strengen Untersuchungen unterliegen, ist eine Vielzahl von Produkten voller bedenklicher oder gar eindeutig gesundheitsgefährdender Substanzen.

Die Liste der Wohngifte ist lang. Es wird unterschieden zwischen:

• flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), wie aromatische und chlorierte Kohlenwasserstoffe, Ether, Ester, Alkohole, Siloxane, Isocyanate, Ketone, Terpene, Glykole, Phenole und Kresole etc.;
• Formaldehyd und anderen Aldehyden;
• schwerflüchtigen Stoffen, wie Biozide, Weichmacher (Phtalate), Flammschutzmittel, Dioxine und Furane, polychlorierte Biphenyle (PCB) und polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) etc.
• Schwermetallen und anderen anorganische Schadstoffen, wie Salze und Metallverbindungen;
• Asbest und anderen Fasern, z.B. Mineralfasern;
• Pilzen, Bakterien, Allergenen;
• den Raumklimaparametern, wie Temperaturen, Feuchte, Sauerstoff, Kohlendioxid, Luftdruck, Luftbewegung, Luftelektrizität, Luftionen und Luftwechselrate.

Die Symptome können vielfältig sein und es scheint in der Regel so, dass sie ohne erkennbaren Grund auftreten. Dabei ist es durchaus üblich, dass mehr als drei der nachfolgenden Befindlichkeitsstörungen gemeinsam auftreten: Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, Nachtschweiß, Heiserkeit, Niesen, Husten, Halsschmerzen, Augenbrennen eventuell auch Störungen der Darmflora, der Schlaf ist nicht mehr so erholsam, man fühlt sich "wie gerädert" und könnte sich nach kurzer Zeit wieder hinlegen etc.

Natürlich kann es sich um einen bakteriellen oder viralen Infekt handeln. Doch wenn die Symptome über längere Zeit anhalten, Ansteckungen oder Erkältungen unwahrscheinlich erscheinen und auch der/die Hausärzte nichts "Typisches" finden können, sollte darüber nachgedacht werden, ob der Grund für die Beschwerden nicht in den eigenen vier Wänden zu suchen ist.

Die Wirkung der Wohngifte erfolgt durch

• die toxische Belastung; sie ist abhängig von der Konzentration und der Dauer der Einwirkung.
• die allergische Reaktion; das Immunsystem reagiert auf kleinste Mengen bestimmter Stoffe.

Durch die Vielzahl der Schadstoffe aus neuen Baustoffen, Möbeln, Textilien, Parfümstoffen, Zigarettenrauch und mit der immer besseren Wärmedämmung und dadurch verminderter Lüftung entsteht ein wahrer Giftcocktail in der Innenraumluft. Dabei sind es meist gar nicht die höheren Konzentrationen der Einzelsubstanzen, die toxisch wirken sondern die Kombination vieler Wohngifte in kleinen Konzentrationen und anderer Störfaktoren (z.B. Elektrosmog) wirkt über lange Zeiträume und führt verspätet zu gesundheitlichen Beschwerden. Dadurch lässt sich der Zusammenhang zwischen tatsächlicher Ursache und Befindlichkeitsstörungen nur sehr schwer herstellen.

Besteht der Verdacht, dass gesundheitliche Beschwerden von Schadstoffbelastungen aus Innenräumen (Wohnung, Arbeitsplatz) herrühren könnten, sollte ein Fachmann die Sache in die Hand nehmen. Durch gezieltes Nachforschen (Befragen der Betroffenen, Ortsbesichtigung zur Bestandsaufnahme, sachverständige Probenahmen und Analysen etc.) lässt sich, oft mit einer gehörigen Portion kriminalistischem Spürsinn, in den meisten Fällen die Schadstoffquelle(n) ermitteln.

Wichtig ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise, um aus dem Sammelsurium möglicher Wohngifte, Schimmelpilze, Elektrosmog oder anderer Störquellen die relevanten herauszufinden, ohne etwaige Analysekosten ins Unermessliche steigen zu lassen. Und schließlich müssen die ermittelten Quellen ja auch saniert werden oder besser noch beim Neubau auf ökologische und vor allem auf schadstoffarme oder -freie Alternativen geachtet werden.

Die Baubiologie vermittelt eine solche ganzheitliche Betrachtungsweise und stellt dabei den Menschen in seiner bebauten Umgebung in den Mittelpunkt. Die Baubiologie ist eine Zusatzausbildung, die Medizinern, Architekten, Handwerker, Ingenieuren u.v.m. eine gemeinsame Wissens-Plattform vermittelt, so dass fachübergreifende Verständigungen zwischen den Spezialisten möglich sind.

Unabhängige und qualifizierte Berater und Gutachter, die sich auf Schadstoffe in Innenräumen spezialisiert haben, können z.B. über die baubiologischen Verbände / Institute (VDB, VB, IBN) für die jeweilige Region gefunden werden.


Vorstellung der beteiligten Unternehmen

Dipl.-Bioingenieur & Baubiologe Michael Sievers bietet mit seiner Firma Innenraumdiagnostik Dienstleistungen rund um das Thema Wohngifte, Schimmelpilze und Elektrosmog an. Er berät über gesundes Wohnen, geeignete Auswahl von Baustoffen oder Einrichtungsgegenständen, ermittelt Belastungen in Innenräumen und gibt, wenn nötig, Sanierungsempfehlungen. Die Firma Innenraumdiagnostik Michael Sievers ist für sie im Bereich Hamburg-Bremen-Hannover tätig.


Kontakt

Innenraumdiagnostik Dipl.-BioIng. Michael Sievers
An der Bahn 9
29303 Bergen

Tel. 05051 / 4700011
Email: E-Mail
Internet: www.sievers-innenraumdiagnostik.de

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