(openPR) Die Lange Nacht der Museen ist ein echter Kulturschlager. Seit sie im Januar 1997 zum ersten Mal in Berlin stattfand, hat sie Nachahmer in vielen deutschen und europäischen Städten gefunden. Einen Überblick über diese Museumsnächte finden kulturbegeisterte Nachtschwärmer nun auf der Website www.museums-naechte.de, die 3-point concepts im Auftrag des Museumspädagogischen Dienstes Berlin konzipiert und gestaltet hat.
Die Website nimmt reiselustigen Kulturtouristen einige Recherchemühen ab. Angeboten werden eine Kalender- und eine alphabetische Stadtauswahl, Programme und Kontaktdaten. Der Kalender präsentiert immer die aktuellsten Nächte mit Beschreibung und weiterführender Information und - soweit vorhanden – einem Link. Derzeit sind in der Datenbank etwa 60 Lange Museumsnächte von Helsinki bis St. Gallen verzeichnet. Tendenz steigend. Geplant sind ergänzende Service-Funktionen wie zum Beispiel die Möglichkeit für Museen, über ein Webinterface Veranstaltungen eigenhändig einzugeben. Des Weiteren soll eine Rubrik mit Nachrichten sowie die redaktionelle Integration weiterer außereuropäischer Lange Nächte folgen.
An der ersten Museumsnacht 1997 in Berlin beteiligten sich 12 Museen. Inzwischen nehmen bis zu 120 verschiedene Institutionen teil. Das Konzept von Wolf Kühnelt (MD) jedoch blieb gleich: Es gibt einen thematischen Schwerpunkt, der die Ausstellungen verbindet. Zudem prägen Veranstaltungen wie Lesungen und Diskussionen, Musik, Märchenstunden, Lichtinstallationen, eine Party und gelegentlich sogar eine Modenschau die besondere Atmosphäre der Nacht. Das Konzept zieht nicht nur, aber vor allem auch junge Besucher an, die die Möglichkeit schätzen, für einen vergleichsweise geringen Pauschaleintritt viele Museen einer Region besuchen zu können. Zum Erlebnis einer Langen Nacht gehört aber auch, was auf dem Weg von einem Museum zum nächsten geschieht. Besucher der Langen Nächte in Berlin berichten, dass selbst die Busfahrer gute Laune haben, was so gar nicht in das Klischee des mürrischen BVGlers passen will.
Längst hat sich die Nachttour europaweit etabliert. Über 120 Städte nutzen die Chance, mit Museumsnächten Menschen für Wissen und Kultur zu begeistern. Die "Nuit Blanche" in Paris und die "museums-n8" in Amsterdam gehören neben der Langen Nacht in Berlin zu den bekanntesten Museumsnächten.
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