(openPR) In der weiten und magischen Welt der Lyrik wurde eine neue Spezies entdeckt: das Stedünn. In großen Gruppen schwirrt es durch den poetischen Kosmos, unentdeckt und frei – bis jetzt. Denn Wilfried G. Beschorner, seines Zeichens der erste Pionier der Lyronautik, hat es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele dieser Gedichte einzufangen und in Büchern gesammelt der Menschheit zur Verfügung zu stellen. Mit „Lesestoff für Lyronauten“ macht er den Anfang und bietet nicht nur Leseratten völlig neue Kost, sondern ebnet damit auch jedem Inspirierten den Weg, ebenfalls ein Lyronaut zu werden. In den Stedünnen findet der aufmerksame Leser Motivation, Trost, Hoffnung und Ablenkung, vor allem aber findet er jede Menge Freude, Witz und Spielerei, die sich bei ihm von einem schelmischen Schmunzeln bis hin zu einem Lachen aus vollem Halse äußern werden.
Bereits seit über 25 Jahren ist Wilfried G. Beschorner in den Weiten des lyrischen Kosmos unterwegs, immer auf der Suche nach neuen, bislang noch unentdeckten literarischen Formen. Denn neben den Gedichten und Balladen der alten Meister muss es da noch viel mehr geben. So wie zum Beispiel das Stedünn, eine poetische Eigenheit, deren Gehalt und Qualität von jedem Rezipienten ganz persönlich und immer wieder neu bewertet werden muss. Denn wo die einen sinnfreie, gar sinnlose Gedichte sehen, erkennen andere ganz besondere Eigenschaften und Energien, wie sie sonst nichts zu bieten hat. Beispiel gefällig?
Alberts Idee
Ob Fantasie, ob Coladu,
was mich bewegt, vergess ich nie,
und fällt dein Reim der Menschheit zu,
wird Poedu zur Poesie.
„Triviallyrik vom Feinsten“ nennt Wilfried G. Beschorner seine Gedichte selbst, den allerhöchsten Kreisen müssen sie dabei gar nicht gefallen: „Einen Anspruch auf den Literatur-Nobelpreis hege ich mit meinem Werk nicht, da ja noch nicht einmal der Preis nobel und das Buch somit für niemanden unerschwinglich ist“, wie er erklärt. Vielmehr wäre er unendlich zufrieden, würden sich mutige Mitstreiterinnen und Mitstreiter finden, die ebenfalls das Abenteuer wagen, in den Tiefen des Alls Kontakt mit bislang unentdeckten, scheuen, lyrischen Wesen aufzunehmen. Die lyronautischen Animismen kommunizieren immerhin auf eine ganz eigene, magische Art und Weise mit dem Leser, die spaßigen, ernsten und liebestollen Gedichte enthalten intelligente Wortspielereien und Doppeldeutigkeiten zuhauf.
Aus: Wunderbar
Seh ich dich, nehm ich einen Schluck,
und mein Benimm verfliegt sogar,
und schon verflüchtigt sich der Druck,
beim Drink hier an der Wunderbar.
Wilfried G. Beschorner lädt jeden ein, ihn auf der Reise durch sein ganz eigenes Universum zu begleiten: „Wer Lust auf Reime hat, genauer auf gereimte Lyrik, darf in einer ruhigen Minute oder auch hektischen Stunde gerne einmal in meine besondere Welt der Lyronautik eintauchen und als Pionier durch den lyrischen Kosmos schweben.“
Raphael Milker
Das Buch ist beim Verlag erhältlich, über den Shop auf der Homepage: www.papierfresserchen.de – oder natürlich über den Buchhandel.
Über den Autor:
Wilfried G. Beschorner wurde 1968 in Siegen geboren. Nach dem Abitur am Gymnasium Dillenburg studierte er Sport, Physik und Germanistik in Gießen. Jetzt ist er Studienrat an einem Gymnasium in Fulda. Außerdem ist er Leichtathletik-Trainer, Sänger, Schlagzeuger und Verfasser zahlreicher Songtexte und lyrischer Werke sowie Autor eines Musicals für Kinder.
Wilfried G. Beschorner
Lesestoff für Lyronauten
Papierfresserchens MTM-Verlag
ISBN: 978-3-86196-223-6
Taschenbuch
178 Seiten
9,90 Euro
Hinweis für Redaktionen: Gerne übersenden wir ein Rezensionsexemplar













