(openPR) Stadt Bad Pyrmont bietet 107 Hektar Wald als Kompensationsfläche an
107 Hektar Waldfläche hat die Stadt Bad Pyrmont als Kompensationsfläche errichten lassen. Das Gutachten dazu wurde von der Wald-Consult aus Münster entwickelt und kürzlich behördlich genehmigt. „Damit kann die Stadt jetzt beginnen, die Flächen an zum Ausgleich verpflichtete Eingreifer zu vermarkten. Durch den Verkauf der Ökopunkte können Einnahmen von über 4 Mio. Euro erzielt werden“, so Prof. Dr. Andreas Schulte, Leiter der Studie.
Bereits Ende 2012 hatte die Wald-Consult das Gutachten zur Einrichtung eines Kompensations-flächenpools für die Stadt Bad Pyrmont erarbeitet. Auf rund 107 Hektar städtischer Waldflächen sind ökologische Aufwertungsmaßnahmen vorgesehen. Das sind z. B. die Erhöhung der Laubholzanteile, die naturnahe Umgestaltung der Kerbtäler, die Entwicklung struktureicher Waldränder und ein Nutzungsverzicht in Buchenbeständen.
Zum Hintergrund: Wer baut, zerstört gleichzeitig ein Stück Natur. Um den Schaden an der Natur zu kompensieren verpflichtet das Bau- und Naturschutzrecht den Eingreifer zu einem ökologischen Ausgleich: Wallhecken oder Streuobstwiesen werden gepflanzt, Gewässer renaturiert oder Acker in Grünland umgewandelt bzw. naturnah aufgeforstet. Bei genehmigten, großflächigen Kompensationsflächenpools wie in Bad Pyrmont ergibt sich die Möglichkeit, Aufwertungen von Natur und Landschaft räumlich konzentriert durchzuführen, Maßnahmen aufeinander abzustimmen und Synergien auszunutzen.
Weitere Informationen unter: http://www.wald-consult.de/kompensation









