(openPR) Auch T-Mobile verkauft nun einen Handytarif, mit dem man von zu Hause aus günstig ins Festnetz telefonieren kann. Wird der Festnetzanschluss deshalb künftig überflüssig? Nein, lautet die Prognose des Telekommunikation-Infodienstes Call-Magazin.de. Denn nur wenige Personen können mit dem Home-Konzept sparen.
T-Mobile ist der dritte Anbieter nach Vodafone und o2, der einen Zuhause-Tarif anbietet. Das Prinzip: Man nennt seinem Anbieter eine Adresse und kann im Umkreis von zwei Kilometern zu günstigeren Konditionen übers Handy ins deutsche Festnetz telefonieren. Dafür ist die Zuhause-Option auch teurer als reguläre Handytarife.
Call-Magazin.de hat den Rechentest gemacht: Im Tarif "Zuhause mobil" bekommt man von Vodafone 1000 Minuten monatlich für 20 Euro. Für die Hälfte, also für 10 Euro, telefoniert man bei o2 mit der "Genion"-Flatrate ins Festnetz und zu anderen o2-Kunden - und zwar so viel man möchte. Beim neuen T-Mobile-Tarif "@home" kostet jede Minute ins Festnetz vier Cent, ein Minutenpaket gibt es nicht.
Das zeigt: Wer sich auf Gespräche ins Festnetz beschränkt, kann sich den herkömmlichen Telefonanschluss tatsächlich schenken. Alle anderen Kosten jedoch gehen extra - und genau hier liegt die Crux der Home-Tarife. Wer oft in unterschiedliche Netze und gelegentlich ins Ausland telefoniert, zahlt ein Vielfaches der normalen Festnetz-Tarife. 15 bis 20 Gesprächsminuten ins europäische Ausland kosten mit einem Zuhause-Tarif genauso viel wie die monatliche Grundgebühr für einen Festnetzanschluss. Auch für Familien ist der Festnetzanschluss die bessere Wahl, zumal dieser in der Regel auch Voraussetzung für einen vollwertigen Internetzugang ist.
Fazit: Wer den Festnetzanschluss aufgeben will, sollte Wenigtelefonierer sein und sich auf Anrufe in das deutsche Festnetz sowie in das Mobilfunknetz seines Anbieters beschränken. Ansonsten rechnen sich die Zuhause-Tarife nicht.
Weitere Infos rund um Telekommunikation gibt's unter www.call-magazin.de.









